06.03.2020

18.43.5-2019-1

Plan für die Ausbildung
von Brand- und Explosionsschutzsteigern

A 4.7

Betr.: Ausbildung von Brand und Explosionsschutzsteigern

Der Servicebereich Technik und Logistikdienste der RAG Aktiengesellschaft hat
mit Schreiben vom 21.08.2019 den geänderten Plan zur zusammengefassten
Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzsteigern gem. § 41 Abs. 2 und
§ 19 Abs. 2 der BVOSt vom 10. Januar 2001 in der Fassung vom 1. Mai 2001
vorgelegt.
Diesem Plan hat die Bezirksregierung Arnsberg mit Schreiben vom
18.09.2019 zugestimmt. Der Plan tritt an die Stelle des bisher geltenden
'Plan für die Ausbildung von Explosionsschutzsteigern' für den folgende
Zustimmung erteilt wurde:

Landesoberbergamt NW vom 09.05.1986 -18.42.6-2-8-
Diese Zustimmung ist damit gegenstandslos.
Dortmund, den 06.03.2020


Bezirksregierung Arnsberg
Abteilung 6 Bergbau und Energie in NRW
in Vertretung

Milk

 




 


25.07.1994

24.8-1-18

Ausbildungspläne
nach den Brandschutz-Richtlinien
für den Steinkohlenbergbau über Tage

A 4.7


An die Bergämter des Landes Nordrhein-Westfalen

Betr.: Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten und von Brandschutz-
          gerätewarten im Steinkohlenbergbau über Tage


Die DMT - Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH hat den aktualisierten Plan für
die Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten und den Plan für die Ausbildung
von Brandschutzgerätewarten im Steinkohlenbergbau über Tage vorgelegt.

Diesen in der Anlage beigefügten Plänen hat das Landesoberbergamt Nordrhein - Westfalen
nach Nr. 6.1 und Nr. 9.2 der Richtlinien des Landesoberbergamts NW für den Brandschutz im
Steinkohlenbergbau über Tage (Brandschutz - Richtlinien über Tage) vom 4.7.1991 (SBl. A 2.7)
zugestimmt.

Der erstgenannte Plan ersetzt den bisherigen Plan für die Ausbildung von Brand- und Explosions-
schutzbeauftragten im Steinkohlenbergbau über Tage, dessen Zustimmung vom 16.1.1985 damit
gegenstandslos geworden ist.

Dortmund, den 25.07.1994

Landesoberbergamt NRW

F o r n e l l i



Anlage 1

Plan für die Ausbildung
von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten
im Steinkohlenbergbau über Tage

Stand: Juni 1994


1. Allgemeines

1.1. Rechtliche Grundlagen

Aufgrund der Bergverordnung des Landesoberbergamtes Nordrhein - Westfalen für die
Steinkohlenbergwerke (BVOSt) vom 20.2.1970 (in der derzeit gültigen Fassung) und der
Richtlinien des Landesoberbergamtes Nordrhein - Westfalen für den Brandschutz im
Steinkohlenbergbau über Tage (Brandschutz - Richtlinien über Tage) vom 4.7.1991 ist
zur Überwachung der Maßnahmen und Einrichtungen des Brand- und Explosionsschutzes
ein Beauftragter zu bestellen. Der örtliche Zuständigkeitsbereich dieser Person soll
demjenigen des in Betracht kommenden Betriebsleiters oder Betriebsführers entsprechen.
Für die Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten kommen bestellte Personen
in Frage, die eine Aufsichtstätigkeit in Betrieben des Steinkohlenbergbaus ausgeübt haben
bzw. ausüben und die möglichst über Erfahrungen auf dem Gebiet des Brand- und
Explosionsschutzes verfügen (z.B. als ehemalige Mitglieder einer Betriebs-, Werkfeuerwehr
oder Gasschutzwehr).

1.2 Allgemeine Zielsetzung

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet des Brand- und
Explosionsschutzes.

Nach Abschluß der Ausbildung soll der Teilnehmer in der Lage sein, die Aufgaben als
Brand- und Explosionsschutzbeauftragter fachgerecht zu erfüllen.

2. Gliederung und Ausbildung

2.1. Sachliche Gliederung

Die Ausbildung gliedert sich in

Sie wird bei Bedarf durch Fortbildungsveranstaltungen ergänzt.

2.1.1 Betriebliche Ausbildung

Dieser Teil der Ausbildung erfolgt in den Betrieben. Inhalt und Durchführung richten sich
nach den Betriebserfordernissen unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Vorkenntnisse
der auszubildenden Personen.

Zu der betrieblichen Ausbildung gehören die Teilnahme an Betriebsbegehungen und an
Besichtigungen der Brand- und Explosionsschutzeinrichtungen sowie von Stellen für die
Wartung und Instandsetzung brandschutztechnischer Geräte und Einrichtungen.

2.1.2 Überbetriebliche Ausbildung

Die überbetriebliche Ausbildung wird im Auftrag der Bergbauunternehmen von der
DMT - Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz über Tage - Bergbau - Versuchsstrecke,
Dortmund, der DMT - Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, durchgeführt.

2.1.3 Fortbildung

In Fortbildungsveranstaltungen werden den Brand- und Explosionsschutzbeauftragten
insbesondere bedeutsame Fort- und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet des Brand- und
Explosionsschutzes vermittelt.

2.2 Zeitliche Gliederung

Die Dauer der betrieblichen Ausbildung und der Fortbildung richtet sich nach den jeweiligen
Erfordernissen.

Die überbetriebliche Ausbildung dauert insgesamt 10 Arbeitstage.

3. Inhalte der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung

Dem Ausbildungsziel entsprechend werden zu folgenden Themen Kenntnisse vermittelt:

3.1 Vorschriften für den Brand- und Explosionsschutz

3.2 Überblick und Einführung

3.3 Brandschutzbedürftige und explosionsgefährdete Bereiche, Räume und Anlagen

3.4 Brandschutz

3.4.1 Branderkennung und -meldung

3.4.2 Feuerlöschkräfte

3.4.3 Alarmierung der Feuerlöschkräfte

3.4.4 Baulicher Brandschutz

3.4.5 Löschwasserversorgung

3.4.6 Löschwasserrückhaltung

3.4.7 Löschmittel und ihre Wirkungsweise

3.4.8 Feuerlöschgeräte, -anlagen und -einrichtungen

3.5 Vorbeugender und konstruktiver Explosionsschutz

3.5.1 Verhindern oder Einschränken explosionsfähiger Atmosphären

3.5.2 Verhindern von Zündquellen

3.5.3 Beschränken von Explosionsauswirkungen

3.6 Arbeiten in brand- und explosionsgefährdeten Bereichen, Räumen und Anlagen

3.7 Pläne für den Brand- und Explosionsschutz über Tage

3.8 Überwachung der Maßnahmen und Einrichtungen des Brand- und Explosionsschutzes

4. Ausbildungsabschluß

Die Ausbildung wird durch einen Leistungsnachweis abgeschlossen.
Über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung wird eine Bescheinigung ausgefertigt (Anhang).

Vorstehendem Plan für die Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten im
Steinkohlenbergbau über Tage stimme ich gemäß Nr. 6.1 der Richtlinien des Landesoberbergamts NW
für den Brandschutz im Steinkohlenbergbau über Tage (Brandschutz - Richtlinien über Tage) vom
4.7.1991 -24.8-1-18 - zu.

Geschäftszeichen: 24.8-1-18

Dortmund, den 25.7.1994

Landesoberbergamt NRW

F o r n e l l i



Anhang zu Anlage 1

Bescheinigung

über die Ausbildung zum Brand- und Explosionsschutzbeauftragten

Herr _________________________________ geboren am ______________________


von der _______________________________________________________________


hat an der Ausbildung zum


Brand- und Explosionsschutzbeauftragten

gemäß dem 'Plan für die Ausbildung von Brand- und Explosionsschutzbeauftragten im
Steinkohlenbergbau über Tage', dem das Landesoberbergamt Nordrhein - Westfalen am 25.7.94
unter dem Geschäftszeichen 24.8.-1-18 zugestimmt hat, mit Erfolg teilgenommen.


Die betriebliche Ausbildung erfolgte unter der Leitung von


Herrn _________________________________________________________________


bei ___________________________________________________________________


Für die betriebliche Ausbildung


______________________ ________________________________

(Ort, Datum) (Unterschrift, Name, Dienststellung)


Die überbetriebliche Ausbildung erfolgte bei der DMT - Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz
über Tage, Bergbau - Versuchsstrecke, Dortmund, in der Zeit


vom __________________________ bis _____________________________________

und


vom __________________________ bis _____________________________________


 

Dortmund, den ____________________


DMT - Fachstelle für

Brand- und Explosionsschutz

Bergbau - Versuchsstrecke Lehrgangsleiter


______________________________ _____________________________



Anlage 2

Plan für die Ausbildung
von Brandschutzgerätewarten
im Steinkohlenbergbau über Tage

Stand: Juni 1994


1. Allgemeines

1.1. Rechtliche Grundlagen

Aufgrund der Richtlinien des Landesoberbergamtes Nordrhein - Westfalen für den
Brandschutz im Steinkohlenbergbau über Tage (Brandschutz - Richtlinien über Tage)
vom 4.7.1991 sind zur Überwachung der Maßnahmen und Einrichtungen des Brandschutzes
Brandschutzgerätewarte zu benennen. Der örtliche Zuständigkeitsbereich dieser Personen soll
demjenigen des in Betracht kommenden Brand- und Explosionsschutzbeauftragten entsprechen.
Für die Ausbildung von Brandschutzgerätewarten kommen Personen in Frage, die möglichst
über Erfahrungen auf dem Gebiet des Brandschutzes verfügen (z.B. als ehemalige Mitglieder
einer Betriebs-, Werkfeuerwehr oder Gasschutzwehr).

1.2 Allgemeine Zielsetzung

Nach Abschluß der Ausbildung soll der Teilnehmer in der Lage sein, die Aufgaben als
Brandschutzgerätewart fachgerecht zu erfüllen.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet des Brandschutzes.


2. Gliederung und Ausbildung

2.1. Sachliche Gliederung

Die Ausbildung gliedert sich in

Sie wird bei Bedarf durch Fortbildungsveranstaltungen ergänzt.

Zu der betrieblichen Ausbildung gehören die Teilnahme an Betriebsbegehungen und an
Besichtigungen der Brand- und Explosionsschutzeinrichtungen sowie von Stellen für die
Wartung und Instandsetzung brandschutztechnischer Geräte und Einrichtungen.

2.1.1 Betriebliche Ausbildung

Dieser Teil der Ausbildung erfolgt in den Betrieben. Inhalt und Durchführung richten sich
nach den Betriebserfordernissen unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Vorkenntnisse
der auszubildenden Personen.

2.1.2 Überbetriebliche Ausbildung

Die überbetriebliche Ausbildung wird im Auftrag der Bergbauunternehmen von der
DMT - Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz über Tage - Bergbau - Versuchsstrecke
der DMT - Gesellschaft für Forschung und Prüfung mbH, durchgeführt.

2.1.3 Fortbildung

In Fortbildungsveranstaltungen werden den Brandschutzgerätewarten insbesondere bedeutsame
Fort- und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet des Brandschutzes vermittelt.

2.2 Zeitliche Gliederung

Die überbetriebliche Ausbildung dauert mindestens 4 Arbeitstage.

Die Dauer der betrieblichen Ausbildung und der Fortbildung richtet sich nach den jeweiligen
Erfordernissen.

3. Inhalte der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung

Dem Ausbildungsziel entsprechend werden zu folgenden Themen Kenntnisse und Fertigkeiten
vermittelt:

3.1 Vorschriften für den Brandschutz

3.2 Überblick und Einführung

3.3 Brandschutzbedürftige Räume und Anlagen

3.4 Branderkennung und -meldung

3.5 Feuerlöschkräfte

3.6 Alarmierung der Feuerlöschkräfte

3.7 Baulicher Brandschutz

3.8 Löschwasserversorgung

3.9 Löschwasserrückhaltung

3.10 Feuerlöschgeräte, -anlagen und -einrichtungen

4. Ausbildungsabschluß

Die Ausbildung wird durch einen Leistungsnachweis abgeschlossen.

Über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung wird eine Bescheinigung ausgefertigt (Anhang).


Vorstehendem Plan für die Ausbildung von Brandschutzgerätewarten im Steinkohlenbergbau
über Tage stimme ich gemäß Nr. 9.2 der Richtlinien des Landesoberbergamtes NW für den
Brandschutz im Steinkohlenbergbau über Tage (Brandschutz - Richtlinien über Tage) vom
4.7.1991 - 24.8-1-18 - zu.


Geschäftszeichen: 24.8-1-18

Dortmund, den 25.7.1994

Landesoberbergamt NRW

F o r n e l l i



Anhang zu Anlage 2

Bescheinigung

über die Ausbildung zum Brandschutzgerätewart

Herr _______________________________ geboren am ______________________________

von der _____________________________________________________________________

hat in der Zeit vom _______________________ bis _______________________

an der Ausbildung zum

Brandschutzgerätewart

für den Bergbau über Tage

gemäß dem 'Plan für die Ausbildung von Brandschutzgeratewarten im Steinkohlenbergbau über Tage',
dem das Landesoberbergamt Nordrhein - Westfalen am 25.07.94 unter dem Geschäftszeichen
24.8-1-18 zugestimmt hat, mit Erfolg teilgenommen.

Das Ausbildungsprogramm umfaßte u.a. folgende Bereiche:

  • Rechtsgrundlagen (Vorschriften, Pläne)
  • Anwendung und Wirkungsweise von Löschmitteln
  • Prüfung, Wartung und Instandsetzung von Feuerlöschgeräten nach Norm
  • Prüfung und Wartung von Feuerlöscheinrichtungen und -anlagen
  • Schriftliche Erfolgskontrolle

Dortmund, den ______________________

DMT - Fachstelle für Brand- und Explosionsschutz

Bergbau - Versuchsstrecke Lehrgangsleiter

___________________________ ________________________


     
05.01.2021

 

62.12.8-2020-5

Plan für die Ausbildung

von Brandschutz- und Explosionsschutzhelfern

A 4.7

Betr.: Ausbildung von Brandschutz- und Explosionsschutzhelfern

Die RAG Aktiengesellschaft hat mit Schreiben vom 23.11.2020 den Plan zur
Ausbildung von Brandschutz- und Explosionsschutzhelfern gem. § 41 Abs. 2
und § 19 Abs. 2 der BVOSt vom 10. Januar 2001 in der Fassung vom 1. Mai
2001 vorgelegt.
Diesem Plan hat die Bezirksregierung Arnsberg mit
Schreiben vom 05.01.2021 zugestimmt.

Der Plan tritt an die Stelle des bisher geltenden „Plan für die Ausbildung
von Brandschutzgerätewarten im Steinkohlenbergbau unter Tage
“ vom
September 2007.

Die o.g. Zustimmung ist damit gegenstandslos.

Der unter Punkt 5 genannte Nachschulungstermin im Plan für die
Ausbildung von Brandschutz- und Explosionsschutzhelfern wird durch
folgende Forderung erweitert:

Die Nachschulung muss bei der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen
der BGRCI in Herne durchgeführt werden.



Dortmund, den 05.01.2021

                     Bezirksregierung Arnsberg
          Abteilung 6 Bergbau und Energie in NRW


                              Welz

Plan für die Ausbildung von Brandschutz- und Explosionsschutzhelfern
                       im Steinkohlenbergbau unter Tage

                             Stand: November 2020

1. Allgemeines

1.1. Rechtliche Grundlagen

Auf Grundlage der § 41 der BVOSt können Aufgaben des Explosionsschutzsteigers auch durch
Explosionsschutzhelfer wahrgenommen werden.
Auf Grundlage der § 19, Absatz 2 der BVOSt können Aufgaben des Brandschutzsteigers auch durch
Brandschutzhelfer wahrgenommen werden.

1.2 Allgemeine Zielsetzung
Nach Abschluss der Ausbildung soll der Teilnehmer in der Lage sein, die Aufgaben als Brandschutzhelfer und als
Explosionsschutzhelfer fachgerecht zu erfüllen.
Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet des Brandschutzes und des
vorbeugenden Explosionsschutzes.


2. Gliederung und Ausbildung

2.1. Sachliche Gliederung

Die Ausbildung gliedert sich in
• eine betriebliche und
• eine überbetriebliche Ausbildung.

Zu der betrieblichen Ausbildung gehören die Teilnahme an Betriebsbegehungen der Brandschutz- und
Explosionsschutzeinrichtungen und die Wartung und Instandsetzung brandschutztechnischer
und explosionsschutztechnischer Geräte und Einrichtungen.


2.1.1 Betriebliche Ausbildung

Dieser Teil der Ausbildung erfolgt in den Betrieben. Inhalt und Durchführung richten sich nach den
Betriebserfordernissen unter Berücksichtigung der Fähigkeiten und Vorkenntnisse der auszubildenden Personen.

2.1.2 Überbetriebliche Ausbildung

Die überbetriebliche Ausbildung wird von der zuständigen Hauptstelle für das Grubenrettungswesen der
BG RCI durchgeführt

2.1.3 Fortbildung

In Fortbildungsveranstaltungen werden den Brand- und Explosionsschutzschutzhelfern insbesondere
bedeutsame Fort- und Weiterentwicklungen auf dem Gebiet des Brandschutzes vermittelt.


2.2 Zeitliche Gliederungen

Die überbetriebliche Ausbildung dauert mindestens 3 Arbeitstage. Die Dauer der betrieblichen Ausbildung und
der Fortbildung richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen und kann durch Fortbildungsveranstaltungen
ergänzt werden.


3. Inhalte der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung

Dem Ausbildungsziel entsprechend werden zu folgenden Themen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt und im
Rahmen einer Lernerfolgskontrolle überprüft:

• Bergbehördliche Brandschutz- und Explosionsschutzvorschriften
• Prüfvorschriften und Normen
• Überwachung und Prüfung der BuT- Feuerlöschgeräte
• Grundlagen der Verbrennung
• Atemgifte
• tragbare Messgeräte für Gas und Temperatur
• Wärmebildkamera
• Gasproben- und Staubprobennahme
• Grundlagen der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Bekämpfung von Grubenbränden
• Löschmittel und ihre Wirkungsweise
• Aufbau von BuT- Feuerlöschgeräten
• Aufbau, Einbau und Überprüfung von Selbsttätigen Wasserlösch- und Schaumlöschanlagen
• Erstellung und Überprüfung von Dämmen • Schweiß- und Brennarbeiten unter Tage
• Entstehung und Eigenschaften von Kohlenstäuben
• Entstehung und Verlauf von Explosionen unter Tage
• Maßnahmen gegen Entstehung und Ansammlung von Kohlenstaub
• Unschädlichmachen von Kohlenstaubablagerungen
• Maßnahmen zum Aufhalten und Löschen von Explosionen unter Tage
• Überwachung der Maßnahmen und Einrichtungen zur Sicherung gegen Kohlenstaubexplosionen unter
  Tage und deren Dokumentation

Praktische Handhabung

• der BuT-Feuerlöschgeräte
• der BuT-Einrichtungen und -Anlagen
• Wassermengenmessung
• Wiederherstellen von benutzten BuT-Feuerlöschgeräten
• Anbohrvorrichtung
• Gas - Messgeräte und Wärmebildkamera
• Gasproben- und Staubprobennahme
• Praktische Kontrolle des konstruktiven Explosionsschutzes


4. Ausbildungsabschluss

Über die erfolgreiche Teilnahme an der Ausbildung wird eine Bescheinigung ausgefertigt (Anhang).


5. Nachschulung

Die Nachschulung ist jährlich und mit einer Dauer von einem Tag durchzuführen.