01.10.1974

14.23 II 2

Sammelliste "Schutzeinrichtungen"

A 3.9


Stand: 22.07.1992

Sammelliste
der vom LOBA NRW
nach § 59 und 60 BVOE zugelassenen Schutzeinrichtungen 1)
- Geschäftszeichen 14.23 II 2 -


Die Sammelliste wird hiermit abgeschlossen. Durch das Inkrafttreten der Bergverordnung
des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen für elektrische Anlagen (ElBergV) vom
16.3.1992 entfällt der bisherige Zulassungsvorbehalt des Landesoberbergamts NRW für
Schutzeinrichtungen; ab 1.7.1992 gelten hierfür die Vorschriften des § 3 Abs. 1 ElBergV
in Verbindung mit den Bestimmungen DIN VDE 0118 Teil 1 Abschnitt 19.

1) Ersetzt die Rundverfügung mit Sammelliste des Oberbergamts in Dortmund vom 19.2.1965
    - 31-115.22/1013/65 - mit den dazugehörenden Ergänzungen

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

1

23.10.56

115.22/4415/56

Siemens AG

für Anlagen mit Nennspannungen über 1000 V

 

Bauart:
H-Wächter dUR 1468

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Hochspannungs-Gummischlauchleitungen,
deren Hauptleiter am Umfang eines sie umschließenden Innenmantels mit einem gemeinsamen
leitenden Schirm (Innenschirm), der als Schutzleiter dient, umgeben sind, und bei denen
außerdem, hiervon isoliert, unter dem Außenmantel ein ebenfalls konzentrisch ausgeführter
Überwachungsleiter (Außenschirm) angeordnet ist.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Widerstände, Kondensatoren,
Gleichrichter, Kleintransformatoren, ein elektronischer Verstärker sowie Schalter und Taster,
die unter der Bezeichnung 'H-Wächter' dUR 1468 in einem schlagwettergeschützten Gehäuse
(Bauart SSW dzU 5 Ausf. 10 - Zulassungs-Nr. XIII SSW 5 a -) eingebaut sind, und ein
Summenstromwandler Bauart SSW eR 1355 W 3 (Zulassungs-Nr. XII SSW 2).

Beide Betriebsmittel sind für den Einbau am Anfang der zu schützenden Leitung vorgesehen.

Als Spannungsquelle für den Betrieb der Schutzeinrichtung dient ein Spannungswandler, der
vor dem am Anfang der zu überwachenden Leitung erforderlichen Hochspannungs-
Leistungsschalter angeschlossen wird und für den Betriebsmittel allgemein zugelassener
Bauart Verwendung finden können. Außerdem gehört zur Vorrichtung ein Schalter mit
Schließer und Öffner und eingebautem Widerstand, der am Ende der zu schützenden Leitung
beim Stromverbraucher angeordnet wird und für den ebenfalls Betriebsmittel allgemein
zugelassener Bauart benutzt werden können.

Der Hochspannungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem Ansprechen über
einen Arbeitsstromauslöser unverzögert abgeschaltet. Eine elektrische Einschaltsperre dieses
Schalters verhindert nach dem Ansprechen das Einschalten bei bestehenden Fehlern.

Die Einrichtung löst den Hochspannungsschalter bei äußeren Fehlern (Eindringen eines
geerdeten oder nicht geerdeten leitenden Gegenstandes in die Leitung) oder Unterbrechen
eines Schirms durch eine vereinigte Ruhe- und Arbeitsstromschaltung in dem durch Schutz-
und Überwachungsleiter gebildeten Stromkreis aus. Innere Fehler (Erdschluß oder Körperschluß)
werden durch den Summenstromwandler erfaßt und führen über den elektronischen Verstärker
ebenfalls zur Auslösung des Hochspannungsschalters.

Zur Überprüfung der Funktionen der Schutzeinrichtung sind am H-Wächter 2 Prüftasten und
eine Bereitschaftstaste vorhanden. Mit der einen Prüftaste kann durch künstlichen Schluß
zwischen Überwachungs- und Schutzleiter die Ansprechbereitschaft auf äußere Fehler, mit der
anderen Prüftaste durch Anlagen einer Hilfsspannung an die Sekundärwicklung des Summen-
stromwandlers die Ansprechbereitschaft auf innere Fehler festgestellt werden. Die Schutz-
einrichtung hält sich nach Ansprechen oder Prüfen selbst.

Die Bereitschaftstaste dient dazu, die Selbsthaltung, die nach Ansprechen oder Prüfen der
Schutzeinrichtung eintritt, wieder aufzuheben.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit einem Hochspannungs-Selbstschalter mit Arbeitsstrom-
   auslöser elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß sie beim Ansprechen das Abschalten
   unverzögert auslöst.
2. Im Stromkreis des Arbeitsstromauslösers muß ein Hilfsschalter liegen, der diesen Kreis
    bei abgeschaltetem Hochspannungschalter unterbricht.
3. Der Hochspannungsschalter muß mit einer elektrischen Einschaltsperre ausgerüstet sein,
    die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das Wiedereinschalten erst zuläßt, wenn ihre
    Bereitschaftstaste betätigt worden ist.
4. Der Spannungswandler zur Speisung der Schutzeinrichtung muß unmittelbar vor dem
    Hochspannungsschalter, und zwar zwischen Trenn-und Leistungsschalter, angeschlossen
    sein.
5. Am Ende der zu überwachenden Leitung muß ein Schalter mit einem Schließer und einem
    Öffner und mit einem 1000 Ohm-Widerstand für den Überwachungs-Ruhestromkreis
    angeschlossen sein.
6. Der H-Wächter darf an keine höhere Spannung angeschlossen werden, als auf seinem
    Typenschild angegeben ist.
7. Nach Beseitigen eines Fehlers darf der Hochspannungsschalter erst wieder eingelegt
    werden, wenn nach dem Betätigen der Bereitschaftstaste mindestens 10 s vergangen sind.
8. An den Bestandteilen der Schutzeinrichtung und an ihrer Schaltung dürfen keine
    Änderungen vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: SSW 2 NSP 2763 d.

1 a

15.9.59

115.22/5109/59

Siemens AG

wie Nr. 1 (für Anlagen mit Nennspannungen über 1000 V)

 

Bauart: wie Nr. 1

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Der Spannungswandler der Schutzeinrichtung besitzt zwischen der Primär- und Sekundär-
spule eine geerdete Metallfolie. Diese Folie ist in das Schaltbild eingezeichnet. Die Nummer
des verbindlichen Schaltbildes hat den Index 'e' erhalten.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Verbindliche Schaltbilder: 2 NSP 2763 d oder 2 NSP 2763 e

Schaltung, Wirkungsweise und besondere Kennzeichen: Wie in der Ursprungszulassung.

Bedingungen für den Betrieb der Schutzschaltungen: Wie in der Ursprungszulassung.

1 b

12.10.64

31-115.22/5647/64

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: wie Nr. 1

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Die Schutzeinrichtung kann auch für ortsfest verlegte Hochspannungs-Kunststoffkabel
mit einer Isolierung auf PVC-Basis, einer Beflechtung aus verzinktem Stahldraht und einem
Kunststoffmantel aus PVC (Grundbauart NYQY) verwendet werden, bei denen der
Schutzleiter als Einzeladerhülle aufgeteilt und der Überwachungsleiter konzentrisch
angeordnet ist.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Bedingungen der Ursprungszulassung nebst Nachtrag gelten mit folgender Abänderung
weiter:
Bei Verwendung der vorgenannten Kabelbauart darf die Gesamtlänge des zu überwachenden
Kabels 5000 m nicht überschreiten.


Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

 2

16.4.53

I 3715/149/53

Felten & Guilleaume Kabelwerke AG

für Anlagen mit Nennspannungen über 1000 V

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Hochspannungs-Gummischlauchleitungen,
deren Hauptleiter über ihrer Isolierung einzeln mit einem Schutzleiter-Schirm umgeben sind,
und unter deren Außen-Gummimantel ein Überwachungsleiter in Form eines Schirmes
angeordnet ist, der alle im Innen-Gummimantel geführten Haupt- und Steuerleiter umschließt.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Kondensatoren, Gleichrichter,
Widerstände, Schalter und Tasten, die in einem schlagwettergeschützten Gehäuse
(Bauart Calor-Emag d 156 065, Zulassungs-Nr. XIII Calor 1) untergebracht sind, und
ein Summen-Stromwandler, Bauart Land & See eWSSI (Zulassungs-Nr. XII Land & See 1)
oder Bauart eWSSII.

Beide Betriebsmittel sind für den Einbau am Anfang der zu schützenden Leitung vorgesehen.

Zum Betrieb der Vorrichtung gehören als Spannungsquelle ein Spannungswandler, eine
Prüftaste und ein Ausschalter, für die Betriebsmittel allgemein zugelassener Bauart
Verwendung finden können.

Der Spannungswandler wird vor dem am Anfang der zu überwachenden Leitung
erforderlichen Hochspannungsschalter angeschlossen. Prüftaste und Ausschalter werden
am Ende der zu schützenden Leitung beim Stromverbraucher angeordnet.

Die Schutzeinrichtung bewirkt durch Beeinflussung des vorgeschalteten Hochspannungs-
schalters das Abschalten bei Eindringen eines geerdeten oder nicht geerdeten leitenden
Gegenstandes in die Leitung (Schluß zwischen Überwachungsleiter und Schutzleiter), bei
Schluß zwischen Steuerader und Schutzleiter und bei Einphasen-Erdschluß.

Zur Überprüfung der Fuktionen der genannten Einrichtungen kann mit der Prüftaste am
Ende der Leitung durch künstlichen Schluß zwischen Überwachungs- und Schutzleiter
die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt und durch eine besondere
Prüftaste im Gehäuse der Schutzeinrichtung die Summenstromschaltung überwacht werden.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung muß stets mit einem Hochspannungs-Selbstschalter mit Arbeits-
    stromauslöser elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß sie beim Ansprechen den
    Schalter zum unverzögerten Abschalten auslöst.
2. Der Spannungswandler zur Speisung der Schutzeinrichtung muß vor dem Hoch-
    spannungsschalter, und zwar unmittelbar an die zum Schalter führende Zuleitung,
    angeschlossen sein.
3. Im Stromkreis des Arbeitsstromauslösers des Hochspannungsschalters muß ein
    Hilfsschalter Verwendung finden, der diesen Kreis beim Ausschalten des Hauptschalters
    unterbricht, und der durch zeitlich frühere Kontaktgabe ein Einschalten der Hauptkontakte
    nicht zuläßt. Anstelle der zeitlich früheren Kontaktgebung kann zur Verhinderung eines
    gedankenlosen Schaltens auch eine mechanisch wirkende Einschaltsperre verwendet werden.
4. Am Ende der zu überwachenden Leitung muß eine Taste zur Prüfung der Ansprech-
    bereitschaft und ein Schalter (Ausschalter) mit festen Schaltstellungen angeordnet sein,
    durch den über den Arbeitsstromauslöser der Hochspannungsschalter zum Abfallen gebracht
    und ein Wiedereinschalten verhindert werden kann.
5. Der Kleintrafo der Schutzeinrichtung darf an keine höhere Spannung angeschlossen werden,
    als auf dem Typenschild der Einrichtung angegeben ist.
6. An den Bestandteilen der Schutzeinrichtung und ihrer Schaltung dürfen keine Änderungen
    vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: L & S 158/I.

2 a

2.11.56

115.30/4059/56

wie Nr. 2

wie Nr. 2

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Die Schutzeinrichtung kann in Zukunft auch in Verbindung mit Hochspannungsschaltern
verwendet werden, die eine elektrische Einschaltsperre besitzen. Außerdem ist die Schaltung
insoweit geändert worden, daß das Ansprechen auf Erdschluß mit einer Glimmlampe angezeigt
wird.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Wirkungsweise und besondere Kennzeichen: Wie in Ursprungszulassung

Bedingungen für den Betrieb der Schutzeinrichtung:
Wie in Ursprungszulassung

Die Ziffer 3 der Bedingungen wird wie folgt ergänzt:
Bei Hochspannungsschaltern mit elektrischer Einschaltsperre ist deren Betätigungsspule
über die Schutzeinrichtung so an die Spannungsquelle der Schutzeinrichtung anzuschließen,
daß sie nach Auslösen der Schutzeinrichtung das Wiedereinlegen des Schalters verhindert.
Als Ausschalter am Ende der Hochspannungsleitung muß ein doppelpoliger Drehschalter
verwendet werden.

Verbindliches Schaltbild: L & S 158/I a.

2 b

28.1.60

115.21/5793/58

wie Nr. 2

wie Nr. 2

 

Bauart:  -

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
1. Anschluß des Hochspannungswandlers vor dem netzseitigen Trennschalter des Hoch-
    spannungs-Leitungsschalters,
2. Einbau eines Sicherungsschalters zwischen Sekundärseite des Hochspannungswandlers
    und dem Spannungswandler in der Schutzeinrichtung,
3. Einbau eines Tiefpaßfilters innerhalb der Schutzeinrichtung,
4. Verbindung von Überwachungsleiter und dritter Steuerader für die Abschaltung des
    Hochspannungsschalters bei Unterbrechung des Überwachungsleiters oder der dritten
    Steuerader.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Wirkungsweise und besondere Kennzeichen:
Wie Ursprungszulassung. Darüber hinaus bewirkt die Schutzeinrichtung das Abschalten
des vorgeschalteten Hochspannungsschalters bei Unterbrechung des Überwachungsleiters
oder der dritten Steuerader.

Bedingungen für den Betrieb der Schutzeinrichtung:
Die Bedingungen der Ursprungszulassung nebst Nachtrag gelten weiter zuzüglich
folgender Bestimmungen:

1. Die Gesamtlänge der zu überwachenden Hochspannungs-Gummischlauchleitung
   darf 5000 m nicht überschreiten,
2. jeweils nach 800 m Leitungslänge ist in den Überwachungsleiter ein Widerstand von
   mindestens 50 Ohm einzuschalten.

Verbindliches Schaltbild: L & S 158/I a-1 vom 11.7.58.

2 c

12.10.64

31-115.22/5647/64

wie Nr. 2

wie Nr. 2

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Die Schutzeinrichtung kann auch für ortsfest verlegte Hochspannungs-Kunststoffkabel
mit einer Isolierung auf PVC-Basis, einer Beflechtung aus verzinktem Stahldraht und
einem Kunststoffmantel aus PVC (Grundbauart NYQY) verwendet werden, bei denen
der Schutzleiter als Einzeladerhülle aufgeteilt und der Überwachungsleiter konzentrisch
angeordnet ist.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Bedingungen der Ursprungszulassung nebst Nachträgen gelten mit folgender
Abänderung weiter:

Nach jeweils 600 m Kabellänge ist in den Überwachungsleiter ein Widerstand von
mindestes 50 Ohm einzuschalten.

2 d

30.12.68

14.23 / 3

wie Nr. 2

wie Nr. 2

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Die Bedingungen der Ursprungszulassung nebst Nachträgen werden insoweit geändert,
daß unabhängig von der Kabel- und Leitungsbauart jeweils nach 600 m Kabel-/Leitungs-
länge in den Überwachungsleiter ein Widerstand von mindestens 50 Ohm einzuschalten
ist.

Verbindliches Schaltbild: L & S 158/I a-2.

2 e

9.2.72

14.23 / 19

wie Nr. 2

wie Nr. 2

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Anschlußklemmenbelegung und der äußeren Schaltung

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Bedingungen für den Betrieb der Schutzeinrichtung werden wie folgt geändert:

1. Fortfall des doppelpoligen Drehschalters und der Prüftaste am Ende der/des zu
    überwachenden Leitung/Kabels sowie des mitgeführten 100 V-Stromkreises.
2. Nach jeweils 3 km Kabel-/Leitungslänge ist in den Überwachungsleiter ein Widerstand
    von mindestens 50 Ohm einzuschalten, wenn als Überwachungsleiter eine Steuerader
    verwendet wird.

Verbindliches Schaltbild: L & S 158/I b
Die vorhandenen Schutzeinrichtungen sind dem o.a. Schaltbild anzupassen.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

 3

8.1.60

115.22/6735/59

Siemens AG

für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V

 

Bauart:
N-Wächter dUR 1475 T-1

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Gummischlauchleitungen
(Schrämleitungen), bei denen Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einer
leitenden Hülle umgeben sind, die den Überwachungsleiter bildet. Der Schutzleiter
kann auch ohne Umhüllung konzentrisch angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Transistoren, Gleichrichter,
Widerstände, Kondensatoren, Taster, ein Schalter und wahlweise ein Meßinstrument
für die Anzeige des Isolationswiderstandes.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung 'N-Wächter dUR 1475 T-1' in einem
(Sch)-Gehäuse dzU 3. Ausführung 10 (Zulassungs-Nr. XIII SSW zu 13) untergebracht
und zum Einbau am Anfang der überwachten Leitung bestimmt.

Ferner gehört dazu ein Endglied R 1475 T ES bzw. R 1475 T ESO oder R 1475 T EF,
das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Bei Verwendung des Endgliedes ES, bestehend aus Gleichrichter, Widerstand, Transformator
und Relais, bzw. ESO, bestehend aus Gleichrichter, Widerstand und Relais in einem
(Sch)-Gehäuse allgemein zugelassener Bauart in Schutzart 'd' kann der an die Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden. Bei Verwendung des Endgliedes EF, bestehend aus Gleichrichter und
Widerstand in einem (Sch)-Gehäuse allgemein zugelassener Bauart in Schutzart 'd', 'p'
oder 'e' muß über eine getrennte Leitung gesteuert werden. Die Einrichtung ist so geschaltet,
daß das der zu überwachenden Leitung vorgeschaltete Schaltgerät bei Ansprechen der
Schutzeinrichtung unverzögert abschaltet.

1. Das Schaltgerät wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei Fehlern durch Unterbrechung
   des Überwachungs- oder des Schutzleiters und durch Schlüsse zwischen beiden; außerdem
    ist nach dem Auslösen durch diese Fehler das Wiedereinschalten verhindert.
2. Das Wiedereinschalten ist außerdem verhindert bei Fehlern durch Schluß zwischen
    Außenleiter und Überwachungsleiter oder zwischen Außenleiter und Schutzleiter
    (Erd- bzw. Körperschluß).

Fehler zu 1. werden durch eine grüne, Fehler zu 2. durch eine rote Meldelampe angezeigt.

Mit einem Prüfschalter kann die Ansprechbereitschaft bei beiden Fehlern festgestellt werden.
Nach Auftreten eines Fehlers kann die Leitung erst nach dessen Beseitigung wieder
eingeschaltet werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden,
   soweit Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einem Überwachungsleiter aus
   durchgehend leitfähigem Werkstoff umgeben sind. Beim Schutzleiter kann die Umhüllung
   fehlen, wenn er konzentrisch angeordnet ist.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann, und daß sie beim Ansprechen
    das Schaltgerät zum unverzögerten Abschalten auslöst.
3. Damit die angekoppelten Widerstände des Erdschluß-Meßkreises parallel geschaltet sind,
    muß an die überwachte Leitung ein Verbraucher mit verhältnismäßig geringem Gleich-
    stromwiderstand (z.B. Motor) angeschlossen sein.
4. Die Länge der an die Schutzeinrichtung angeschlossenen Leitung darf höchstens 600 m
    betragen.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüber-
    schuß angeschlossen werden.
6. Der Justierwiderstand des Erdschluß-Meßkreises muß so eingestellt sein, daß die Schutz-
    einrichtung bei einem Erdschluß (Schluß zwischen Außenleiter und Schutzleiter) mit einem
    Fehlerwiderstand von wenigstens 15 kOhm abschaltet
7. Änderungen an Einbauteilen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit der o.g. Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen einer Isolationsüber-
wachung nach § 25 Abs. 5 BVOE.

Verbindliche Schaltbilder: SSW NSP 20 676 b (Wächter) oder SSW NSP 20 663 b (Wächter);
SSW NSP 20 659 b (Verstärkereinsatz für Erdschlußüberwachung); SSW NSP 20 660 b
(Verstärkereinsatz für Überwachungskreis).

3a

2.2.61

115.22/7335/60

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: wie Nr. 3

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die für den Betrieb der Schutzeinrichtung gestellten Bedingungen werden wie folgt ergänzt:

8. Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen
    Schließer besitzen, mit dem der Überwachungsstromkreis bei Betätigung des Tasters
    kurzgeschlossen wird.

9. Soweit nicht das Endglied R 1475 ESO verwendet wird, sind nur solche Aus-Taster zulässig,
die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

10. Das der Schrämleitung vorgeordnete Schaltgerät muß über ein Hilfsrelais gesteuert werden.

3b

5.6.62

115.22./2571/62

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: wie Nr. 3

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Die für den Betrieb der Schutzeinrichtung unter der Ziffer 8 gestellte Bedingung wird
wie folgt ergänzt:

Zu 8. ... Es dürfen auch solche Geräte als Aus-Taster verwendet werden, die nur einen
Schließer besitzen, wenn diese Taster in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

3c

8.1.64

31-115.22/5331/63

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart:
N-Wächter dUR 1475 T-2

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung von Widerständen, Wegfall einer Diode und eines Widerstandes, Vergrößerung
der Plattenzahl eines Gleichrichters und Einbau einer Drossel.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der Einbau einer Drossel ermöglicht die Prüfung der Schutzeinrichtung durch Betätigung
der Prüftaste auch bei offener und abgeschalteter Leitung. Die übrigen Änderungen dienen
dazu, die Schutzeinrichtung gegen Induktionsspannungen im Überwachungsstromkreis
unempfindlich zu machen.

Verbindliche Schaltbilder: SSW NSP 20 676 I d (Wächter); SSW NSP 20 660 b
(Verstärkereinsatz für Überwachungskreis); SSW NSP 20 659 b (Verstärkereinsatz für
Erdschlußüberwachung); SSW NSP 20 977 a (Relaiseinsatz).

Für den Betrieb dieser Schutzeinrichtung gelten die bisher gestellten Bedingungen, ausgenommen
die Bedingungen unter Ziffer 3.

3d

12.7.71
20.6.78

14.23 I 12
14.23-3-3

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart:
N-Wächter 8 SG 2022

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Bauartbezeichnungen in maschinenlesbare Benennungen.
Steckeinsatz: 8 SX 1005 (bisher R 1480 VE 1); 8 SX 1006 (bisher R 1480 VÜ 1);
                   8 SX 1015 (bisher R 1480 RH 2)
Endglied: 8 SG 2023 (bisher R 1475 TEF); 8 SG 2024 (bisher R 1475 TESO)

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Verbindliche Schaltbilder: 3 NS 277 99502 0090; 4 NS 277 99501 0042;
4 NS 277 99501 0059; 4 NS 277 99501 0067; 4 NS 277 99501 0117;
4 NS 277 99501 0125 a.

3e

23.11.72

14.21 XXVII 31

Siemens AG

 wie Nr. 3

 

Bauart:
N-Wächter 8 SG 2022

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwettergeschützten Gehäuse eingebaut sein,
bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenem Gehäuse betätigt werden können.

3f

29.4.75

14.23 II 11

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart:
N-Wächter 8 SY 2828

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Anordnung der Bauteile ist gegenüber der Bauart 8 SG 2022 aus Gründen der
Zweckmäßigkeit geändert worden.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliches Schaltbild: 4 NS 281 99004 0020 vom 6.7.70.

3g

6.7.76

14.23-3-9

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Im Motor befindliche Kaltleiter-Temperaturfühler dürfen über Steueradern, die in den
Motorzuleitungen angeordnet sind, mit dem ihnen zugeordneten Auslösegerät 8 SD 8412
verbunden werden.

Verbindliche Schaltbilder: 4 N 298 05257 vom 1.10.1970; TPN 5/SK 966 vom 24.6.1975

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

3h

8.11.78

14.23-3-6

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-02 (Hersteller: Gebr. Eickhoff
Maschinenfabrik u. Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3i

19.4.79

14.23-3-9

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-01 (Hersteller: Gebr.Eickhoff
Maschinenfabrik u. Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3j

25.6.79

14.23-3-11

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Schaltungsergänzung durch die Bausteine 8 SG 1170 und 8 SG 1171 zur
Fehlererfassung und -abschaltung von Gleichstromnetzteilen.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -

3k

5.3.80

14.23-3-17

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-02/1 (Hersteller: Gebr.Eickhoff
Maschinenfabrik und Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3l

1.9.80

14.23-3-23

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-03 (Hersteller: Gebr. Eickhoff
Maschinenfabrik u. Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3m

22.6.82

14.21-92-14

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI
Elektronik GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3n

16.10.84

14.23-4-20

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024 in einem 500 V-Netz.

3o

29.11.84

14.23-4-22

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024 in einem 1000 V-Netz.

3p

19.6.85

14.23-4-23

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-04 (Hersteller: Gebrüder Eickhoff
Maschinenfabrik und Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

3q

13.6.85

14.23-5-3

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet
werden. Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen
Endglieder; er ersetzt ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor
gegen Anlaufen sperrt.

3r

18.11.85

14.23-4-20

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlag-
wettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

3s

3.10.89

14.23-5-18

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß
in einem dafür zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Einschränkende Bedingung:
Die Verwendung des Endgliedes ist nur in Schutzeinrichtungen der Bauart
N-Wächter dUR 1475 T-1 zulässig.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

4

13.5.57

115.30/1689/57

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart:
N-Wächter dUR 1475

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Gummischlauchleitungen
(Schrämleitungen), bei denen Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einer
leitenden Gummischicht umgeben sind, wobei diese Schicht mit eingezogenen Kupferlitzen
den Überwachungsleiter bildet.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Widerstände, Transformatoren,
Kondensatoren, eine Elektronenröhre Typ E 80 L, sowie Schalter, die unter der
Bezeichnung 'N-Wächter dUR 1475' in einem schlagwettergeschützten Gehäuse,
Bauart dzU 1 Ausf. 1 (Zulassungs-Nr. XIII SSW 15) oder in einem Gehäuse des
Motorsteuergeräts Bauart dzR 1485 (Zulassungs-Nr. IV SSW 9) untergebracht und
zum Einbau am Anfang der überwachten Leitung bestimmt sind.

Ferner gehört dazu ein Endglied R 1475 ES oder R 1475 EF, das zum Einbau am Ende
der überwachten Leitung vorgesehen ist. Bei Verwendung des Endgliedes ES, bestehend
aus Gleichrichter, Widerstand, Transformator und Relais in einem (Sch)-Gehäuse
allgemein zugelassener Bauart in Schutzart 'd', kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.
Bei Verwendung des Endgliedes EF, bestehend aus Gleichrichter und Widerstand in einem
(Sch)-Gehäuse allgemein zugelassener Bauart in Schutzart 'd', 'p' oder 'e' ist eine Steuerung
mit Hilfe des Überwachungsleiters nicht möglich.

Die Einrichtung ist so geschaltet, daß das der zu überwachenden Leitung vorgeschaltete
Schaltgerät bei Ansprechen der Schutzeinrichtung unverzögert abschaltet.

Die Schutzeinrichtung löst das Schütz aus bei inneren Fehlern (Schluß zwischen Außenleiter
und Überwachungsleiter) mit Hilfe eines Meß- und Steuerrelais über die Eigenkapazität des
Netzes und bei äußeren Fehlern (Schluß zwischen Schutzleiter Erde und Überwachungsleiter)
sowie bei Unterbrechung von Überwachungsleiter oder Schutzleiter mit Hilfe des von der
Elektronenröhre beeinflußten Steuerrelais.

Bei Bestehen eines der genannten Fehler kann die Leitung nicht wieder eingeschaltet werden.

Das Auftreten eines inneren Fehlers wird durch eine Meldelampe angezeigt. Nach Beseitigen
dieses Fehlers ist das Wiedereinschalten der Leitung erst möglich, wenn der N-Wächter
kurzzeitig abgeschaltet wird.

Die Schutzeinrichtung überwacht sich selbst. Das Prüfen der Einrichtung von ihrem Ende
aus vor Arbeitsbeginn ist nicht erforderlich.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden,
    soweit Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einem Überwachungsleiter
    aus durchgehend leitfähigem Werkstoff umgeben sind.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schütz elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß sie beim Ansprechen das Schütz
    zum unverzögerten Abschalten auslöst.
3. Die Schutzeinrichtung muß so an die Stromzuleitung angeschlossen sein, daß sie auch
    nach Öffnen der Schützkontakte an Spannung bleibt.
4. Der Umspanner der Schutzeinrichtung darf an keine höhere Spannung angeschlossen
    werden, als auf dem Typenschild der Gehäuse angegeben ist.
5. Der Leitungswächter darf nur in solchen Netzen verwendet werden, die mit einem
    Isolations-Überwachungsgerät ausgerüstet sind, soweit in diesem ein künstlich gebildeter
    Sternpunkt vorhanden ist.
6. Die Länge der an den Leitungsweachter angeschlossenen Leitung darf höchstens 600 m
    betragen.
7. In den Anschlußkästen der Betriebsmittel müssen Außenleiter und Schutzleiter gegenüber
    dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß angeschlossen werden.
8. Die Elektronenröhre ist in jährlichen Zeitabständen auszuwechseln.
9. Das Verstellen der Gittervorspannung an der Elektronenröhre ist in eingebautem Zustand
   des Leitungswächters nicht zulässig.
10. Änderungen an Einbauteilen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: SSW NSP 2663 h und SSW NSP 2922 a.

4a

31.7.61

115.22/3207/61

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: wie Nr. 4

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Als Endglied, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist, kann
anstelle der Bauart R 1475 ES die Bauart R 1475 ESO, bestehend aus Gleichrichter,
Widerständen und Schütz, treten.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

 5

2.9.55

I 3715/5035/55

Felten & Guilleaume Kabelwerke AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Gummischlauchleitungen
(Schrämleitungen), die neben den 4 Hauptleitern (3 Außenleiter und 1 Schutzleiter)
2 Steuerleiter und 1 Überwachungsleiter in Form eines Schutzschirmes besitzen, der
entweder einzeln über jedem Hauptleiter angeordnet sein oder gemeinsam alle Hauptleiter
umschließen kann. Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Kondensatoren,
Gleichrichter, Widerstände, Drosselspulen, Kleinumspanner sowie eine Meldelampe, die
in einem schlagwettergeschützten Gehäuse (Bauart Calor-Emag d 156 065,
Zulassungs-Nr. XIII Calor 1) untergebracht und zum Einbau am Anfang der zu
überwachenden Leitung vorgesehen sind.

Zur Schutzeinrichtung gehört weiterhin ein Gleichrichter sowie 'Ein'- und 'Aus'-Taster,
die in einem Gehäuse in Schutzart druckfeste Kapselung allgemein zugelassener Bauart
am Ende der zu überwachenden Leitung eingebaut sind.

Die Schutzeinrichtung bewirkt durch Beeinflussung des vorgeschalteten Schaltgerätes
(Schütz) das selbsttätige Abschalten beim Eindringen eines geerdeten oder nicht geerdeten
leitenden Gegenstandes in die Leitung (Schluß zwischen Überwachungsleiter und einem
Haupt- oder Steuerleiter) und bei Unterbrechung des Schutzleiters. Bei Bestehen eines
der genannten Fehler und bei unterbrochenem Überwachungsleiter kann die Leitung
nicht wieder eingeschaltet werden.

Die Schutzeinrichtung überwacht sich infolge der verwendeten kombinierten Ruhe- und
Arbeitsstromschaltung selbst.

Das Prüfen der Einrichtung von ihrem Ende vor Arbeitsbeginn ist nicht erforderlich.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung muß stets mit dem am Anfang der zu überwachenden Leitung
    angeordneten Schaltgerät (Schütz) elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß sie
    beim Ansprechen das Schütz zum unverzögerten Abschalten auslöst.
2. Der zur Speisung dienende Umspanner der Schutzeinrichtung muß vor dem Schaltgerät
    so an die Stromzuleitung angeschlossen sein, daß sie auch nach Abschalten des Schützes
    eingeschaltet bleibt.
3. Der Umspanner der Schutzeinrichtung darf an keine höhere Spannung angeschlossen
    werden, als auf dem Typenschild der Einrichtung angegeben ist.
4. Die Länge der an die Schutzeinrichtung angeschlossenen Leitung darf höchstens 500 m
    betragen.
5. An den Bestandteilen der Schutzeinrichtung und ihrer Schaltung dürfen keine Änderungen
    vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: L & S 154/3.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

6

24.5.50

I 3726/1429/50

Siemens AG

wie Nr. 3

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der bei Beschädigung der Schrämleitung durch den Überwachungsleiter fließende
Fehlerstrom erregt ein Schutzrelais derart, daß es den Stromkreis des Steuerrelais
unterbricht und damit das Ausschalten des Schützes bewirkt. Speisung des Steuer-
stromkreises durch einen Umspanner mit einer Unterspannung von 24 V
(Sekundärwicklung mit höchstens 0,127 H und mindestens 0,66 Ohm,
Betätigungsspule des Steuerrelais mit höchstens 0,163 H und mindestens 4,1 Ohm).

Die Schaltspule des Schutzrelais, das nach dem Ansprechen über einen Selbsthalte-
kontakt eingeschaltet bleibt, wird durch einen vorgeschalteten Gleichrichter mit
Gleichstrom gespeist. Schutz gegen Überspannungen durch Widerstand (mindestens
150, höchstens 200 Ohm) zwischen Gleichrichter und Überwachungsleiter und durch
Spannungsableiter (Glimmstrecke, Zündspannung höchstens 350 V) zwischen
Gleichrichter und Schutzleitung. Steuer- und Schutzrelais, Widerstand und Spannungs-
ableiter sind in einem besonderen Gehäuse außerhalb des Schützes unter der
Bezeichnung 'Leitungswächter für Schrämanlagen' eingebaut.

Verbindliches Schaltbild: SSW Nr. RSB 992 e.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

 7

17.5.60 14.3.83

115.22/1719/60 14.23-4-15

Siemens AG

für Anlagen mit Nennspannungen bis 220 V

 

Bauart:
B-Wächter dUR 1474 T-1

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Beleuchtungsanlagen mit
Gummischlauchleitungen, bei denen Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig
von einer leitenden Hülle umgeben sind, die den Überwachungsleiter bildet. Der
Schutzleiter kann auch ohne Umhüllung konzentrisch angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Transistoren, Gleichrichter,
Widerstände, Kondensatoren, ein Trafo, ein Taster, ein Schalter und ein Schütz
sowie wahlweise ein Meßinstrument für die Anzeige des Isolationswiderstandes.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung 'B-Wächter dUR 1474 T-1' in einem
(Sch)-Gehäuse dzU 3, Ausf. 10 (Zulassungs-Nr. XIII SSW zu 13) untergebracht
und zum Einbau am Anfang der überwachten Leitung bestimmt.

Ferner gehört dazu ein Endglied, bestehend aus einem Gleichrichter und einem
Widerstand, eingebaut in schlagwettergeschützte Endstecker oder Kupplungssteck-
vorrichtungen allgemein zugelassener Bauart in Schutzart 'd'.

Die Einrichtung ist so geschaltet, daß das im Gerät eingebaute Schaltgerät bei Ansprechen
der Schutzeinrichtung die überwachte Leitung unverzögert abschaltet.

Das Schaltgerät wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst

1. bei Fehlern durch Unterbrechung des Überwachungs- oder des Schutzleiters und
    durch Schlüsse zwischen beiden;
2. bei Fehlern durch Schluß zwischen Außenleiter und Überwachungsleiter oder
    zwischen Außenleiter und Schutzleiter (Erd- bzw. Körperschluß).

Fehler zu 1. werden durch eine grüne, Fehler zu 2. durch eine rote Meldelampe angezeigt.

Mit einem Prüfschalter kann die Ansprechbereitschaft bei beiden Fehlern festgestellt
werden. Nach Beseitigung des Fehlers wird die Anlage selbsttätig wieder eingeschaltet.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden,
    soweit Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einem Überwachungsleiter aus
    durchgehend leitfähigem Werkstoff umgeben sind. Beim Schutzleiter kann die Umhüllung
    fehlen, wenn er konzentrisch angeordnet ist. Bis zum Aufbrauch vorhandener Leitungen
    ist auch die Verwendung anderer vieradriger Leitungsbauarten zulässig.
2. Damit die Ankopplungswiderstände des Erdschluß-Meßkreises parallel geschaltet sind,
    muß an die überwachte Leitung wenigstens ein Verbraucher mit verhältnismäßig geringem
    Gleichstromwiderstand angeschlossen sein.
3. aufgehoben
4. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen werden.
5. Der Justierwiderstand des Erdschlußmeßkreises muß so eingestellt sein, daß die
    Schutzeinrichtung bei einem Erdschluß mit einem Fehlerwiderstand von wenigstens
    15 kOhm abschaltet.
6. Änderungen an Einbauteilen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.
    Anlagen, die mit der o.g. Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet, daß der
    Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von der
    zu überwachenden Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
    Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die bei Erdschluß (s. Ziff. 5 der Bedingungen)
    selbsttätig abschaltet.

Verbindliche Schaltbilder: SSW NSP 20 661 b (Wächter); SSW NSP 20 659 b
(Verstärkereinsatz VE für Erdschlußüberwachung); SSW NSP 20 660 b (Verstärkereinsatz
VÜ für Überwachungskreis).

7a

24.2.61

115.22/945/61

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 7

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die als B-Wächter zusammengebaute Einrichtung kann auch einzeln oder doppelt
zusammen mit einem Einphasen-Trafo und zugehörigen Schalter, Sicherungen und
Kuppelrelais als Beleuchtungsstation unter der Bezeichnung dR 1482-5000 TL/1B
oder dR 1482-5000 TL/2B in dem Gehäuse dzR 1457 (Zulassungs-Nr. XIII SSW zu 23)
eingebaut sein.

7b

15.5.61

115.22/1821/61

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: B-Wächter dUR 1474 T-2

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Einbau eines Steuereinsatzes, bestehend aus 2 Relais und 4 Trockengleichrichtern

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Wirkungsweise und besondere Kennzeichen: Wie Ursprungszulassung.
Darüber hinaus ist durch den Einbau des Steuereinsatzes die Möglichkeit gegeben,
die in einem Streb eingesetzten Förderer- und Hobelantriebe durch die an den
Strebleuchten angebrachten Schalter stillzusetzen.

Der mit dem Steuereinsatz eingerichtete B-Wächter erhält die Bezeichnung dUR 1474 T-2.

Bedingungen für den Betrieb der Schutzeinrichtung: Wie Ursprungszulassung.
Für den Betrieb des B-Wächters dUR 1474 T-2 dürfen nur Gummischlauchleitungen
verwendet werden, die mit zusätzlichen Steuerleitern versehen sind.

Verbindliche Schaltbilder: SSW NSP 20951 a (B-Wächter); SSW 5 NSP 20 952
(Steuereinsatz St).

7c

23.10.61

115.22/4903/61

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 7b

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Für die Schutzeinrichtung dürfen auch Endglieder nach der Schutzart 's' eingebaut in
Betriebsmittel der Schutzart 'e' verwendet werden.

7d

23.10.62

115.22/5551/62

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die für den Betrieb der Schutzeinrichtung unter der Ziffer 1. gestellten Bedingung
wird wie folgt ergänzt:

Zu 1.: ... Die Schutzeinrichtung darf auch für zugelassene Leitungsbauarten mit
leitender Heulle um alle Außenleiter verwendet werden, bei denen eine Ader als
Uberwachungsleiter und die leitenden Hüllen aller Adern als Schutzleiter verwendet
werden.

7e

22.1.70

14.23 I 7

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
1. Benennung der Beleuchtungsstation dR 1482 - 5000 TL/2 B künftig 8 SF 202...
2. Änderung der Schaltung der Beleuchtungsstation
3. Ergänzung der Beleuchtungsstation durch Einbau eines Steuereinsatzes

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der Steuereinsatz bewirkt, daß jeweils bestimmte Antriebe (für Strebförderer oder Hobel)
stillgesetzt werden, je nachdem, in welchem der beiden Leuchtenstränge das
Stillsetzkommando gegeben worden ist.

Verbindliche Schaltbilder: 2 NSP 20 808 g v. 14.12.68; 2 NS 279 99500 0106 v. 20.7.70;
TVE/Sk 717 v. 19.12.68

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

7f

18.4.73

14.23 I 24

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: 8 SF 202 ...

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Wahlweise Ergänzung der Beleuchtungsstation durch eine Streb-Stillsetzeinrichtung unter
Verwendung des Bausteines 8 SG 1150 und eines Endgliedes, bestehend aus einer Diode
oder einer Diode mit Widerstand.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliches Schaltbild: 2 NS 279 99500 0080 a vom 8.11.1972.

7g

22.10.71
20.6.78

14.23 I 16 14.23-3-3

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: B-Wächter 8 SG 2011, 8 SG 2012

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Bauartbezeichnung in maschinenlesbare Benennungen:
Steckeinsatz 8 SX 1005 (bisher R 1480 VE1); 8 SX 1006 (bisher R 1480 VÜ1);
8 SX 1016 (bisher R 1480 ST1); Ersetzen der Schmelzsicherungen durch Leitung-
sschutzschalter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwettergeschützten Gehäuse eingebaut sein,
bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenem Gehäuse betätigt werden können.

Verbindliche Schaltbilder: 3 NS 277 99502 012 4; 3 NS 277 99502 013 2; 4 NS 277 99501 004 2;
4 NS 277 99501 005 9; 4 NS 277 99501 003 4; 4 NS 277 99501 0117; 4 NS 277 99501 0125 a.

7h

29.3.74

14.23 I 32

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: Beleuchtungsstation 8 SF 20 2...

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
1. Bennenung des Steuereinsatzes künftig 8 SX 1010
2. Wahlweise Änderung der Schaltung der Beleuchtungsstation derart, daß für jeden
    Leuchtenstrang der Beleuchtungsstation ein Steckeinsatz 8 SX 1010 vorhanden ist.

Verbindliches Schaltbild: 2 E 271 S 180 vom 25.1.1974

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

7i

29.4.75

14.23 II 11

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: B-Wächter 8 SY 2829

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Die Anordnung der Bauteile ist gegenüber der Bauart 8 SG 2011 aus Gründen der
Zweckmäßigkeit geändert worden.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliches Schaltbild: 4 NS 281 99005 0029 vom 6.7.70.

7j

10.5.77

14.23-2-28

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
1. Einbau des Bausteins 8 SG 1150 und eines Endgliedes, bestehend aus einem Widerstand
    und einer Diode, anstelle des bisherigen Stillsetz-Steuereinsatzes 8 SX 1016.
2. Einbau einer Drossel, die die beiden Außenleiter ausgangsseitig galvanisch miteinander
    verbindet.

Verbindliches Schaltbild: 3 NS 277 99502 0330 vom 15.2.77

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

8

 5.4.56

115.30/921/56

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: B-Wächter dUR 1474

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Von den Widerständen einer Meßbrücke ist einer im Endstecker der Leitung eingebaut und
über den Überwachungs- und den Schutzleiter der zu überwachenden Leitung an die Brücke
angeschlossen. Die an der Brücke abgegriffene Spannung wird an die Gitter einer Elektronenröhre
(Doppeltriode ECC 81) gelegt. Solange die Leitung fehlerfrei und damit die Brücke im Gleichgewicht
ist, wird die Röhre so ausgesteuert, daß beide Anodenströme gleich groß sind. Diese Anodenströme
speisen die Halbwicklungen des 1. Überwachungsrelais. Die magnetischen Wirkungen der
Wicklungen heben sich auf, so daß das Relais in Ruhe bleibt. Wird durch äußere Fehler (Schluß
zwischen Schutz- und Überwachungsleiter oder Unterbrechung des Überwachungs- oder Schutz-
leiters) das Gleichgewicht der Brücke gestört, ändern sich die Anodenströme in entgegengesetzer
Richtung, das Relais wird erregt und unterbricht den Spulenkreis des dem Beleuchtungsstrang
vorgeschalteten Schützes.

Beide Anodenströme der Röhre fließen noch über die erste Wicklung eines 2. Überwachungsrelais,
das damit nur erregt werden kann, wenn die Röhre aufgeheizt und fehlerfrei ist. Der Relaiskontakt
ist so geschaltet, daß der Spulenkreis des Schützes nur geschlossen ist, wenn das Relais erregt
wird. Bei einem inneren Fehler (Schluß eines Außenleiters mit dem Schutzleiter Erdschluß oder
mit dem Überwachungsleiter) kommt ein Stromfluß über einen weiteren Widerstand, die zweite
Wicklung des 2. Überwachungsrelais und über einen Gleichrichter in den anderen Außenleiter
zustande. Dadurch wird die magnetische Wirkung der beiden Anodenströme im 2. Relais auf-
gehoben. Es fällt ab und unterbricht den Stromkreis der Schützspule. Nach dem Abschalten wird
ein Fehlerstrom von einer Spannungsquelle (Gleichrichter) aufrecht erhalten, so daß das Schütz
erst nach Verschwinden des Fehlers wieder eingeschaltet wird.

Eine grüne Meldelampe zeigt das Ansprechen des 1. Relais, eine rote das Ansprechen des 2. Relais
an.

Das Signalgeben mit den im Beleuchtungsstrang angeschlossenen Leuchten ist durch Unter-
brecherkontakte im Überwachungsleiter möglich.

Nach Beseitigung eines Fehlers schaltet das Schütz selbsttätig wieder ein, wenn der Endstecker am
Ende der Leitung angeschlossen ist.

Die zur Speisung der Schutzeinrichtung dienenden Teile (Umspanner und Gleichrichter), die
Elektronenröhre, die Uberwachungs-Relais nebst Kondensator zur Funkenlöschung, die Melde-
lampen und Widerstände sich unter der Bezeichnung 'Beleuchtungswächter' zusammen mit dem
Schütz (einschließlich Schmelzsicherung und Trennschalter) in dem Gehäuse Bauart dzU 1 Ausf. 1
(Zulassungs-Nr. XIII SSW 15) eingebaut. Dazu gehört ein Widerstand in einem besonderen End-
stecker.

Beim Betreiben des Beleuchtungswächters Bauart dUR 1474 mußen folgende Bedingungen erfüllt
sein:
1. Die Leitung der Beleuchtungsanlage muß durchgehend sein. Abzweigleitungen dürfen nicht
    angeschlossen werden.
2. Außenleiter und Schutzleiter müssen gegenüber dem Überwachungsleiter in den Leuchten mit
    einem Längenüberschuß so angeschlossen werden, daß die ganze Leitung nach Trennung des
    Überwachungsleiteranschlusses noch wenigstens 12 cm weiter aus dem Leuchtenanschlußteil
    gezogen werden kann, bevor die übrigen Adern auf Zug beansprucht werden.
3. Die Verwendung des Beleuchtungswächters ist nur zulässig
    a) mit 4adrigen Gummischlauchleitungen starker Ausführung für BuT NSSH,
    b) mit 3adrigen Gummischlauchleitungen starker Ausführung für BuT NSSH, soweit die 3 Adern
        unter dem Außenmantel mit einer Umhüllung aus leitendem Gummi mit eingelegten Kupferlitzen
        (Überwachungsleiter) liegen.
4. Der Beleuchtungswächter darf nur in Netzen mit einer Nennfrequenz von 50 Hz verwendet
    werden.
5. Der Beleuchtungswächter darf an keine andere Spannung angeschlossen werden, als auf dem
    Typenschild des Gehäuses angegeben ist.
6. Das Verstellen der Gitter-Vorspannung an der Elektronenröhre ist nur bei ausgebautem Gerät
    und nur in der Werkstatt zulässig.
7. Änderungen an den Einbauteilen des Beleuchtungswächters dürfen nicht vorgenommen werden.

Eine mit dem Beleuchtungswächter ausgerüstete Beleuchtungsanlage bedarf keiner zusätzlichen
Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliches Schaltbild: SSW 3 NSP 2612 c.

8a

11.10.56

115.33/3695/56

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 8

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die als 'Beleuchtungswächter' zusammengebaute Einrichtung kann auch einzeln oder doppelt
zusammen mit einem Einphasentrafo und zugehörigen Schaltern, Sicherungen und Kuppelrelais
als Beleuchtungsstation unter der Bezeichnung dR 1482-5000 L in dem Gehäuse Bauart
dzR 1457 (Zulassungs-Nr. XIII SSW zu 23) eingebaut sein.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

 9

11.10.52

 I 3733/599/52

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: Leitungswächter dUR 1464

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Je 1 Gleichrichterpaar am Anfang und am Ende des Beleuchtungsstranges liefert einen Hilfsstrom
von rund 20 mA, der über Haupt- und Schutzleiter fließt und die beiden Halbwicklungen eines
Überwachungs-Relais im elektrischen Gleichgewicht hält. Bei Unterbrechung der Hauptleiter oder
des Schutzleiters oder bei Erdschluß an irgendeiner Stelle des Beleuchtungsnetzes wird das
elektrische Gleichgewicht gestört. Durch Ansprechen des Überwachungs-Relais wird der Halte-
stromkreis des dem Beleuchtungsstrang vorgeschalteten Schützes über ein Hilfsrelais unterbrochen
und damit die gesamte Beleuchtungsanlage spannungslos gemacht. Eine Meldelampe zeigt das
Ansprechen an.

Zur Überprüfung der Funktionen der Schutzeinrichtung kann durch eine Prüftaste in den Schutzleiter
ein Widerstand von 1500 Ohm gelegt werden, der bei einwandfreier Anlage das Gleichgewicht im
Überwachungs-Relais stört und es zum Ansprechen bringt.

Ein Gleichrichterpaar sowie das Überwachungs-Relais, das Hilfs-Relais, die Widerstände, die
Prüftaste und die Meldelampe sind unter der Bezeichnung 'Leitungswächter' zusammen mit dem
Schütz (einschl. Schmelzsicherung und Trennschalter) in ein Gehäuse, das andere Gleichrichterpaar
und Widerstände in einen Endstecker eingebaut.

Beim Betrieb des Leitungswächters - Typ dUR 1464 - müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Der Schutzleiter der Beleuchtungsanlage muß fortlaufend von Gehäuse zu Gehäuse geführt sein.
    Ein Anschluß der Gehäuse über Stichleitungen, die in ihnen enden, ist nicht zulässig.
2. Zum Schutz gegen das Auftreten gefährlicher Funken beim etwaigen Herausreißen von
    Leitungen aus den Gehäusen müssen alle zur Speisung der Leuchten und zur Signalgebung
    bestimmten Leitungsadern gegenüber der Schutzleiterader mit einem Längenüberschuß so
    angeschlossen werden, daß die ganze Leitung nach Trennung des Schutzleiteranschlusses noch
    wenigstens 12 cm weiter gezogen werden kann, bevor die übrigen Adern auf Zug beansprucht
    werden.
3. Der im Leitungswächter enthaltene Einstellwiderstand muß bei 110 V auf 1200 Ohm, bei 220 V
    auf 3500 Ohm eingestellt werden.
4. Im Leitungswächter dürfen nur flinke Schmelzsicherungen mit einer Nennstromstärke von
    höchstens 16 A verwendet werden.
5. Änderungen an den Einbauteilen des Leitungswächters dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: SSW 2 NSPL 2003 a.

Lfd. Nr.

Datum
der Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

10

14.10.60
16.9.76

115.33/5581/60 14.23-2-23

Calor-Emag Elektrizitäts-AG

wie Nr. 7

 

Bauart: D 2 LL 2 A

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Beleuchtungsanlagen mit Gummischlauch-
leitungen, bei denen Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einer leitenden Hülle
umgeben sind, die den Überwachungsleiter bildet. Der Schutzleiter kann auch ohne Umhüllung
konzentrisch angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Relais, Gleichrichter, Widerstände, Kondensatoren, Stromwandler, Kleintrafo, Drosselspule,
Schütz, Schalter und ein Meßinstrument für die Anzeige des Isolationswiderstandes.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung 'LL-Schutz für Abbaubeleuchtung' in einem
(Sch)-Gehäuse dz 156 285 (Zulassungs-Nr.XIII Calor 9 a) untergebracht und zum Einbau am
Anfang der überwachten Leitung bestimmt.

Ferner gehört dazu ein Endglied, bestehend aus einem Gleichrichter, eingebaut in schlag-
wettergeschützte Endstecker oder Kupplungssteckvorrichtungen allgemein zugelassener
Bauart.

Die Einrichtung ist so geschaltet, daß das im Gerät eingebaute Schütz bei Ansprechen der
Schutzeinrichtung die überwachte Leitung unverzögert abschaltet.

Das Schütz wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst:
1. bei Fehlern durch Unterbrechung des Überwachungs- oder des Schutzleiters und durch
    Schluß zwischen beiden;
2. bei Fehlern durch Schluß zwischen Außenleiter und Überwachungsleiter oder zwischen
    Außenleiter und Schutzleiter (Erd- bzw. Körperschluß);
3. bei Fehlern durch Schluß zwischen den Außenleitern.

Fehler zu 1. und 2. werden durch Erlöschen je einer Meldelampe angezeigt. Nach Beseitigung
dieser Fehler wird die Anlage selbsttätig wieder eingeschaltet.

Bei Fehlern zu 3. ist ein Wiedereinschalten erst nach Betätigung des Trennschalters möglich.

Mit einem Prüfschalter kann durch Ablesen des Meßinstrumentes die Funktion des Über-
wachungskreises für die Fehler zu 2. festgestellt werden. Die Ansprechbereitschaft des
Überwachungskreises für die Fehler zu 1. wird bei jedem Signalisieren mit der Beleuchtungs-
anlage geprüft.

Die an die Schutzeinrichtung angeschlossene Leitung wird auch in abgeschaltetem Zustande
auf die Fehler zu 1. und 2. überwacht.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden, soweit
   Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einem Überwachungsleiter aus durch-
   gehend leitfähigem Werkstoff umgeben sind. Bei Schutzleiter kann die Umhüllung fehlen,
   wenn er konzentrisch angeordnet ist. Bis zum Aufbrauch vorhandener Leitungen ist auch
   die Verwendung anderer 4adriger Leitungsbauarten zulässig.
2. Die an die Schutzeinrichtung angeschlossene Leitung darf nur so lang sein, daß die
    Kapazität zwischen Schutzleiter und Überwachungsleiter nicht mehr als 0,5 µF beträgt.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen werden.
4. Änderungen an den Einbauteilen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen
    werden.

Anlagen, die mit der oben genannten Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach
§ 25 Abs. 5 BVOE keiner Isolationsüberwachung.

Verbindliches Schaltbild: Calor-Emag 351 393 vom 29.12.1959.

10a

23.10.62

115.22/5551/62

wie Nr. 10

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 10

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die für den Betrieb der Schutzeinrichtung unter Ziffer 1. gestellte Bedingung wird wie
folgt ergänzt:

Zu 1.: ... Die Schutzeinrichtung darf auch für zugelassene Leitungsbauarten mit leitender Hülle
um alle Außenleiter verwendet werden, bei denen eine Ader als Überwachungsleiter und die
leitenden Hüllen aller Adern als Schutzleiter verwendet werden.

10b

15.3.63

115.22/1477/63

wie Nr. 10

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 10

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Primärwindungszahl des Stromwandlers für den Überstromüberwachungsteil geändert.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

10c

26.1.67

115.30/441/67

wie Nr. 10

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 10

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Daten elektrischer Bauelemente

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliche Schaltbilder: 351 393-1 vom 15.11.1966; 
                                       351 393-1 Schaltung 2 vom 15.11.1956
Die Schutzeinrichtung wird künftig in das Gehäuse der Bauart dz 156 285, zugelassen unter
XIII Calor 9 b, eingebaut.

10d

30.5.73

14.23 I 22

Calor-Emag

wie Nr. 7

 

Bauart: wie Nr. 10

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Wahlweise Ergänzung des LL-Schutzes für Abbaubeleuchtung durch eine Stillsetzeinrichtung
unter Verwendung eines Relais und eines Endgliedes, welches im wesentlichen aus einer
Diode besteht.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliches Schaltbild: 351 393-0403 vom 22.6.1972.

10e

21.4.87

14.23-5-12

Color-Emag E-AG

wie Nr. 10

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-3 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-3 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungs-
leiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

11

8.6.61

115.22/2357/61

Düsterloh

wie Nr. 7

 

Bauart: d Sch 2000 WL

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Beleuchtungsanlagen mit einer Frequenz
von 50 oder 600 Hz.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Relais, Gleichrichter, Kondensatoren, Drahtwiderstände, Glühlampenwiderstände, Schmelz-
sicherungen, 1 Transformator, 1 Gleichstromschütz, 1 Meldelampe sowie Schalter, die
zusammen unter der Bezeichnung 'Leitungswächter d Sch 2000 WL' in einem Gehäuse
(Bauart AEG dz WZLO - Zulassungs-Nr. XIII AEG 5 - AEG dz GEAO - Zulassungs-Nr.
XIII AEG 19 -) untergebracht und zum Einbau am Anfang des zu überwachenden
Beleuchtungsstranges bestimmt sind.

Ferner gehört dazu ein Endglied (Bauart Düsterloh d Sch 2000 WE - Zulassungs-Nr. XV
Düsterloh 1 -), das zum Einbau am Ende des Leitungsstranges vorgesehen ist.

Die aus Glühlampen bestehenden Widerstände des Endgliedes bilden über 2 Außenleiter,
zusammen mit 2 gleichen Glühlampen-Widerständen des Leitungswächters, eine Brücken-
schaltung, deren Spannungsquelle im normalen Betrieb die Netzspannung ist. Im Brücken-
meßpfad, in den auch der Schutzleiter einbezogen ist, liegt ein Überwachungsrelais.

Den beiden Außenleitern wird über hochohmige Widerstände eine Überwachungsgleich-
spannung zugeführt und von der Brücke im Endglied, ebenfalls über den Schutzleiter, an
ein zweites Überwachungsrelais gelegt. Parallel zu diesem Überwachungsstromkreis liegt
der Signalstromkreis. Der Signalleiter ist im Endglied an die Brücke der Brückenschaltung
angeschlossen. Dieser Stromkreis ist so geschaltet, daß beim Unterbrechen oder Schließen
des Stromkreises, z.B. durch Betätigung eines Signalschalters, ein Hilfsrelais anspricht und
dadurch die Beleuchtungsleitung über ein Schütz aus- oder einschaltet.

Nach Einlegen des Leitungswächter-Hauptschalters wird selbsttätig über eine Relais-
kombination zunächst kurzzeitig eine Prüfspannung von 20 V Wechselstrom auf den Leitungs-
strang gegeben, die bei etwaigen Fehlern (bestehender Außenleiterkurzschluß oder Leiter-
unterbrechung) ein Zuschalten der Betriebsspannung verhindert. Bei fehlerlosem Leitungs-
strang wird die Prüfspannung ab- und durch Erregen eines Schützes die Netzspannung
zugeschaltet. Das Schütz wird bei Ansprechen der Schutzeinrichtung mit Hilfe der Über-
wachungsrelais unverzögert abgeschaltet.

Das eine dieser Relais wird bei Unterbrechung des Schutzleiters spannungslos, das andere
dagegen wird bei Schluß eines Außenleiters mit dem Schutzleiter (Erdschluß) oder dem
Signalleiter (Erdschluß) oder beim Unterbrechen eines Außenleiters dadurch erregt, daß
die Brückenschaltung aus dem Gleichgewicht gerät. Eine Selbsthaltung verhindert, daß
dieses Relais nach einem kurzzeitigen Fehler zurückschaltet. Das Wiedereinschalten des
Leistungsstranges ist erst nach Betätigen des einpoligen Schalters im Endglied möglich,
wobei der Schutzleiter unterbrochen und dadurch die Selbsthaltung aufgelöst wird. Eine
Meldelampe leuchtet bei fehlerfreier Anlage hell auf und wird bei Eintreten eines Fehlers
dunkler.

Die Relais und das Schütz werden über Gleichrichter mit Gleichstrom erregt, so daß die
Schutzeinrichtung für Netzspannungen mit verschiedenen Frequenzen verwendet werden
kann.

Ein Schluß beider Außenleiter (Kurzschluß) wird bei Einspeisung aus dem Beleuchtungsnetz
von den im Gehäuse des Leitungswächters eingebauten Schmelzsicherungen erfaßt. Bei
Einspeisung aus einem Druckluftgenerator wird der in diesem Kurzschlußfall eintretende
Spannungsabfall dazu benutzt, mit Hilfe eines Unterspannungsrelais das Gleichstromschütz
abzuschalten. Dies Relais ermöglicht auch das Zuschalten des Leitungsstranges, ehe der
Generator seine Nenndrehzahl erreicht hat, da das Schütz erst erregt wird, wenn nahezu
die Nennspannung erreicht ist.

Nach Beseitigen eines Fehlers schaltet der Leitungswächter selbsttätig wieder ein, wenn das
Endglied angeschlossen ist.

Bei dem Betrieb des Leitungswächters müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Leitung der Beleuchtungsanlage muß durchgehend sein; Abzweigleitungen dürfen nicht
    angeschlossen werden.
2. Der Schutzleiter ist gegenüber den Außenleitern in den verschiedenen Betriebsmitteln mit
    einem Längenüberschuß anzuschließen. Die Signalleiter muß kürzer als die übrigen Leiter
    abgesetzt werden.
3. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden, soweit
    sie einen Schutzleiter in konzentrischer Anordnung haben. Bis zum Aufbrauch vorhandener
    Leitungen ist die Verwendung auch für vieradrige Leitungsbauarten zulässig.
4. Die Länge der an den Leitungswächter angeschlossenen Leitung darf höchstens 500 m
    betragen.
5. An den Bestandteilen der Schutzeinrichtung dürfen keine Änderungen vorgenommen
    werden.

Eine mit dem Leitungswächter ausgerüstete Beleuchtungsanlage bedarf keiner zusätzlichen
Isolations-Überwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: DN 1546-1 vom 4.4.1960, DN 1547-1 vom 4.4.1960.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

12

28.7.60

115.22/4277/60

Siemens AG

wie Nr. 7

 

Bauart: dR 1482-5000 B

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Anlagen mit Hand- oder Säulendreh-
bohrmaschinen und Gummischlauchleitungen, bei denen Außenleiter und Schutzleiter
einzeln allseitig von einer leitenden Hülle umgeben sind, die den Überwachungsleiter bildet.
Der Schutzleiter kann auch ohne Umhüllung konzentrisch angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Eine aus Gleichrichtern, Widerständen und einem Relais aufgebaute Erdschlußüber-
wachungseinrichtung sowie eine für die Fernsteuerung und Überwachung des Schutzleiters
aus Kleintrafo, Steuerrelais und Begrenzungswiderstand bestehende Steuereinrichtung.
Der durch Widerstände und Gleichrichter gebildete Sternpunkt der Erdschlußüberwach-
ungseinrichtung ist über dessen Relais mit dem Schutzleiter verbunden.

Die Erdschlußüberwachung und die Steuereinrichtung sind bei der Bohrstation dR 1482-5000 B
gemeinsam in das Gehäuse dzR 1457 (Zulassungs-Nr. XIII SSW 23) eingebaut. Bei getrennter
Anordnung ist die Erdschlußüberwachung nebst Kleintrafo im Gehäuse dzU 1, Ausf. 3
(Zulassungs-Nr. XIII SSW 15) unter der Bauartbezeichnung duR 1467 Bo untergebracht.
Steuerrelais und Begrenzungswiderstand sind im Gehäuse dzU 3, Ausf. 1 zusammen mit
einem Motorsteuergerät (Zulassungs-Nr. XIII SSW 13) eingebaut.

Ferner gehören dazu ein in dem Anschlußraum der Bohrmaschine untergebrachtes aus einem
Gleichrichter bestehendes Endglied sowie ein zur Fernsteuerung dienender Drucktaster. Die
Einrichtung ist so geschaltet, daß das zur Überwachung der Leitung vorgeschaltete Schaltgerät
bei Ansprechen der Schutzeinrichtung unverzögert abschaltet:

1. Bei Fehlern durch Unterbrechung des Überwachungs- oder des Schutzleiters und durch
    Schlüsse zwischen beiden,
2. Bei Fehlern durch Schluß zwischen Außenleiter und Überwachungsleiter oder zwischen
    Außenleiter und Schutzleiter (Erd- bzw. Körperschluß).

Fehler zu 2. werden durch eine Meldelampe angezeigt. Nach dem Auslösen durch die
genannten Fehler wird das Wiedereinschalten verhindert.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten verwendet werden,
    soweit Außenleiter und Schutzleiter einzeln allseitig von einem Überwachungsleiter aus
    durchgehend leitfähigem Werkstoff umgeben sind. Beim Schutzleiter kann die Umhüllung
    fehlen, wenn er konzentrisch angeordnet ist. Bis zum Aufbrauch vorhandener Leitungen
    ist auch die Verwendung anderer fünfadriger Leitungsbauarten zulässig.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
   Schaltgerät elektrisch so im Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
   Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann und daß sie beim Ansprechen das
   Schaltgerät zum unverzögerten Abschalten auslöst.
3. In dem Anschlußraum der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen werden.
4. Änderungen an Einbauteilen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit der o.g. Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachung.

Verbindliche Schaltbilder: 2 NSP 20045 d für Bohrstation dR 1482-5000 B; 4 TS 25 S 30140 a
für Verbindung mit Netzprüfgerät dUR 1467 Bo.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

13

11.10.61

115.22/4647/61

Siemens AG

wie Nr. 7 nur für den Nichtsteinkohlenbergbau

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Anlagen mit Bohrmaschinen und Gummi-
schlauchleitungen. Die Schutzeinrichtung besteht aus einem Überwachungsstromkreis, der
aus der Sekundärwicklung eines Kleintransformators, dem Schutzleiter und Überwachungs-
leiter gebildet und über einen Gleichrichter im Anschlußraum der Bohrmaschine geschlossen
wird. Im Überwachungsstromkreis liegen ein Hilfsrelais, ein Begrenzungswiderstand und
ein Drucktaster, die im Schaltgerät am Anfang der überwachten Leitung eingebaut sind.

Bei einem im Anschlußraum der Bohrmaschine untergebrachten Drucktaster kann der Über-
wachungsstromkreis auch zur Fernsteuerung dienen.

Die Einrichtung ist so geschaltet, daß das zur Überwachung der Leitung vorgeschaltete
Schaltgerät beim Ansprechen der Schutzeinrichtung unverzögert abschaltet:
1. bei Unterbrechung des Überwachungs- oder Schutzleiters und
2. bei Fehlern durch Schluß zwischen Überwachungs- und Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur in Verbindung mit einer Isolationsüberwachungseinrichtung
    verwendet werden, die bei Fehlern durch Schluß zwischen Außenleiter und Überwachungs-
    leiter oder zwischen Außenleiter und Schutzleiter (Erd- bzw. Körperschluß) die Anlage bei
    Absinken des Isolationswiderstandes unter wenigstens 5 kOhm unverzögert abschaltet.
2. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen werden.
3. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: 3 TS 25 S 30329.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

14

6.4.64

31-115.22/1285/64

W. Bender

wie Nr. 3 nur für den Nichtsteinkohlenbergbau

 

Bauart: SKS 111; SKS 211

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bauart SKS 111 (mit einer Leitung zum Anschluß eines Gerätes mit Ein- oder Mehr-
motorenantrieb)
Bauart SKS 211 (mit zwei Leitungen zum Anschluß von zwei Geräten mit Ein- oder
Mehrmotorenantrieb)

Verbindliches Schaltbild: KG 2 vom 11.11.1963

Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Gummischlauchleitungen, die mit
Steueradern versehen sind, von denen eine Ader den Überwachungsleiter und eine zweite
den Steuerleiter bildet.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen
1. eine aus einer Diode, einem Isolationsfehlerrelais, aus Widerständen und Ankopplungs-
    drosselspulen aufgebaute Isolationsmeßeinrichtung mit einer Meßspannung von 110 V; der
    durch die Ankopplungsdrosselspulen gebildete Sternpunkt der Isolationsmeßeinrichtung ist
    über Widerstand und Relais mit dem Schutzleiter verbunden,
2. ein aus dem Schutzleiter und Überwachungsleiter gebildeter 6 V-Überwachungsstromkreis
    mit Überwachungsrelais und Diode im Endglied, der auch zum Fernausschalten dient und
3. ein aus dem Steuerleiter und Schutzleiter gebildeter 42 V-Steuerstromkreis mit Steuerrelais
    und Diode im Endglied, der zum Ferneinschalten dient.

Die Spannungen werden einem eingebauten Hilfstransformator entnommen.

Die Endglieder sind am Ende der zu schützenden Leitung in einem Betätigungsgerät oder im
Motor-Klemmenkasten angebracht.

Für Mehrmotoren-Geräte, auf denen besondere Schaltgeräte vorhanden sind, sind Schalter-
Übermeßteile vorgesehen, um auch die Isolationsmessung bei geöffneten Schaltgeräten
vornehmen zu können.

Das der zu überwachenden Leitung vorgeschaltete Schaltgerät wird von der Schutzeinrichtung
unverzögert ausgelöst
1. bei einer Unterbrechung des Schutzleiters oder Überwachungsleiters,
2. bei einem Schluß zwischen Schutzleiter und Überwachungsleiter und
3. bei einem Schluß zwischen Steuerleiter und Überwachungsleiter.

Außerdem ist nach dem Auslösen durch diese Fehler das Wiedereinschalten verhindert.

Das Wiedereinschalten ist ferner verhindert bei Fehlern durch Schluß zwischen Außenleiter und
Schutzleiter (Erd- bzw. Körperschluß).

Mit einem Prüfschalter kann die Ansprechbereitschaft des Überwachungs- und des Isolations-
fehlerrelais festgestellt werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten mit eingelegten
    Steueradern verwendet werden, von denen eine Steuerader den Überwachungsleiter bildet.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der zu überwachenden Leitung ange-
    ordneten Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei
    eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann und daß sie beim
    Ansprechen das Schaltgerät zum unverzögerten Abschalten auslöst.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen werden.
4. Als Aus-Taster (Steuertaste) dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die in der
    Aus-Stellung eine Rast haben und die einen Schließer besitzen, mit dem bei Betätigung des
    Tasters ein Schluß zwischen dem Überwachungsleiter und dem Schutzleiter hergestellt
    wird.
5. Der Isolationsmeßkreis muß so eingestellt sein, daß die Schutzeinrichtung bei einem Erd-
    bzw. Körperschluß mit einem Fehlerwiderstand von wenigstens 5 kOhm unverzögert
    abschaltet.
6. Bei einem Einsatz der Schutzeinrichtung in Netzen, in denen die Nullung als Schutzmaß-
    nahme gegen gefährliche Fehlerspannungen angewendet wird, darf der Nulleiter in der
    zu schützenden Anlage nicht als betriebsmäßig stromführender Leiter benutzt werden.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, an die der mit der o.a. Schutzeinrichtung versehene Netzteil angeschlossen ist,
bedürfen einer Isolationsüberwachungseinrichtung nach § 25 Abs. 5 BVOE. Für den
Isolationsmeß-, Überwachungs- und Steuerstromkreis darf der Schutzleiter gemäß
§ 25 Abs. 8 BVOE als betriebsmäßig stromführender Leiter verwendet werden.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

15

6.4.64

31-115.22/1285/64

W. Bender

wie Nr. 14

 

Bauart: SKS 116; SKS 216

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bauart SKS 116 (mit einer Leitung zum Anschluß eines Gerätes mit Ein- oder Mehr-
motorenantrieb)
Bauart SKS 216 (mit zwei Leitungen zum Anschluß von zwei Geräten mit Ein- oder
Mehrmotorenantrieb)

Verbindliches Schaltbild: KG 3 vom 15.11.1963

Die Schutzeinrichtung dient zum Überwachen von Gummischlauchleitungen, die mit
Steueradern versehen sind, von denen eine Ader den Überwachungsleiter und eine zweite
den Steuerleiter bildet.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen
1. ein aus dem Schutzleiter und Überwachungsleiter gebildeter 6 V-Überwachungsstromkreis
    mit Überwachungsrelais und Diode im Endglied, der auch zum Fernausschalten dient und
2. ein aus dem Steuerleiter und Schutzleiter gebildeter 42 V-Steuerstromkreis mit Steuerrelais
    und Diode im Endglied, der zum Ferneinschalten dient.

Die Spannungen werden einem eingebauten Hilfstransformator entnommen.

Das der zu überwachenden Leitung vorgeschaltete Schaltgerät wird von der Schutzeinrichtung
unverzögert ausgelöst
1. bei einer Unterbrechung des Schutzleiters oder Überwachungsleiters,
2. bei einem Schluß zwischen Schutzleiter und Überwachungsleiter und
3. bei einem Schluß zwischen Steuerleiter und Überwachungsleiter.

Außerdem ist nach dem Auslösen durch diese Fehler das Wiedereinschalten verhindert.

Mit einem Prüfschalter kann die Ansprechbereitschaft des Überwachungsrelais festgestellt
werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten mit eingelegten
    Steueradern verwendet werden, von denen eine Steuerader den Überwachungsleiter bildet.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der zu überwachenden Leitung ange-
    ordneten Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei
    eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann und daß sie beim
    Ansprechen das Schaltgerät zum unverzögerten Abschalten auslöst.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen werden.
4. Als Aus-Taster (Steuertaste) dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die in der
    Aus-Stellung eine Rast haben und die einen Schließer besitzen, mit dem bei Betätigung des
    Tasters ein Schluß zwischen dem Überwachungsleiter und dem Schutzleiter hergestellt wird.
5. Die Schutzeinrichtung darf - soweit sie nicht in Netzen eingesetzt wird, in denen die Nullung
    als Schutzmaßnahme gegen gefährliche Fehlerspannungen angewendet wird - nur in
    Verbindung mit einer Isolationsüberwachungseinrichtung verwendet werden, die bei einem
    Erd- bzw. Körperschluß mit einem Fehlerwiderstand von wenigstens 5 kOhm unverzögert
    abschaltet.
6. Bei einem Einsatz der Schutzeinrichtung in Netzen, in denen die Nullung als Schutzmaß-
    nahme gegen gefährliche Fehlerspannungen angewendet wird, darf der Nulleiter in der zu
    schützenden Anlage nicht als betriebsmäßig stromführender Leiter benutzt werden.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Für den Überwachungs- und Steuerstromkreis darf der Schutzleiter gemäß § 25 Abs. 8 BVOE
als betriebsmäßig stromführender Leiter verwendet werden.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

16

16.5.68

14.23 I 2

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter dUR 1468 T-1, dUR 1468 T-3

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Kabeln und Leitungen für Anlagen
mit Nennspannungen über 1000 V, bei denen Schutzleiter und Überwachungsleiter
konzentrisch angeordnet sind oder einer davon gleichmäßig aufgeteilt als Hülle über den
einzelnen Adern der Außenleiter angebracht ist.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Relais, Widerstände, Kondensatoren,
Gleichrichter, Transistoren, Transformator, Schütz, Kleinselbstschalter und Vielfachtaster
(Prüf- und Bereitschaftstaste), die unter der Bezeichnung 'H-Wächter dUR 1468 T-1 oder
... T-3' in einem schlagwettergeschützten Gehäuse der Bauart dz NU 3
(Zulassungs-Nr. XIII Siemens 9) eingebaut sind.

Ferner ein Summenstromwandler Bauart eR 1355 W 3 (Zulassungs-Nr. XII SSW 2) und
ein Endglied, bestehend aus Widerstand und Gleichrichter, welches zum Einbau in ein
zugelassenes Gehäuse der Schutzart 'd' am Ende der/des zu überwachenden Leitung/Kabels
vorgesehen ist.

Die Bauart ... T-1 ist für die Überwachung des Schutzleiters und selektive unverzögerte
Erdschlußabschaltung, die Bauart ... T-3 für die Überwachung des Schutzleiters und
unverzögerte Erdschlußabschaltung verwendbar. Durch steckbare Einsätze wird die
Schutzeinrichtung den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten angepaßt.

Als Spannungsquelle für den Betrieb der Schutzeinrichtung dient ein Spannungswandler,
der vor dem am Anfang der/des zu überwachenden Leitung/Kabels erforderlichen
Hochspannungs-Leistungsschalter angeschlossen wird und für den Betriebsmittel
zugelassener Bauart Verwendung finden können. Außerdem ist am Ende der/des zu
überwachenden Leitung/Kabels ein Schalter mit Schließer und Öffner angeordnet, für
den ebenfalls Betriebsmittel allgemein zugelassener Bauart verwendet werden können.

Die Schutzeinrichtung löst den Hochspannungs-Leistungsschalter bei äußeren Fehlern:
a) Schluß zwischen Überwachungsleiter und Schutzleiter,
b) Unterbrechung von Überwachungsleiter und Schutzleiter und bei inneren Fehlern:
c) Schluß zwischen Außenleiter und Schutzleiter / Erde,
d) Schluß zwischen Außenleiter und Überwachungsleiter aus.

Die Fehler werden optisch angezeigt.

Zur Überprüfung der Funktion der Schutzeinrichtung ist am H-Wächter ein Vielfachtaster
angebracht, mit dem durch vorgegebene Fehler im Überwachungs- oder Erdschlußmeßkreis
die Ansprechbereitschaft festgestellt werden kann.

Für den Überwachungsstromkreis darf der Schutzleiter gemäß § 25 Abs. 8 BVOE als
betriebsmäßig stromführender Leiter verwendet werden.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Der zur Anlage gehörende Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einem Arbeits-
    stromauslöser (f) und einer Einschaltsperre (ES) ausgerüstet sein.
2. Der für die Speisung der Schutzeinrichtung erforderliche Spannungswandler muß auf
    der Zuleitungsseite des Hochspannungs-Leistungsschalters angeordnet sein.
3. Die H-Wächter dürfen an keine höhere Spannung angeschlossen werden, als auf ihrem
    Leistungs-(Typen-)Schild angegeben ist.
4. Am Ende der/des zu überwachenden Leitung/Kabels muß in dem Überwachungsstrom-
    kreis ein Schalter mit einem Schließer und einem Öffner angeordnet sein.
5. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder:
Bauart dUR 1468 T-1: 3 NSP 22 211 vom 21.4.67; 5 NSP 20 660 c vom 21.4.67;
5 NSP 22 198 vom 21.4.67; 5 NSP 22 203 vom 21.4.67; TVE/Sk 703 vom 4.1.68

Bauart dUR 1468 T-3: 3 NSP 22 213 vom 21.4.67; 5 NSP 20 660 c vom 21.4.67;
                                 5 NSP 22 210 c vom 19.2.68; TVE/Sk 704 vom 8.1.68.

16a

3.6.69

14.23 I 5

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: wie Nr. 16

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Benennung der Schutzeinrichtung:
8 SG 7011 (entspricht dUR 1468 T-1) und 8 SG 7012 (entspricht dUR 1468 T-3).

Ferner ist die Schaltung insoweit geändert worden, daß beim Betätigen der Bereitschaftstaste
(Bt) die Einschaltsperre (ES) des Hochspannungs-Leistungsschalters durch einen Öffner
unterbrochen wird.

Verbindliche Schaltbilder: 3 NSP 22 211 a vom 7.11.68; 3 NSP 22 213 a vom 7.11.68

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

16b

20.2.73

14.23 I 23

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Der Stromkreis, der bei Eindringen eines leitenden Gegenstandes in die Leitung bzw. das
Kabel vor Berühren eines Außenleiters die Abschaltung einleitet, kann mit Gleichstrom
betrieben werden. Das zugehörige Endglied besteht aus einem 680 Ohm-Widerstand.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliche Schaltbilder: TVE/Sk 784 vom 15.12.70; TVE/Sk 786 vom 8.1.71.

16c

18.4.72

14.23 I 20

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7011, 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Zeichnungs-Nrn. der Schaltpläne.
Änderung der Schaltung insoweit, als ein Widerstand wahlweise durch einen Kondensator
ersetzt wird.

Wahlweise Änderung des Anschlusses des H-Wächter-Einsatzes an die Verdrahtung des
Gehäuses durch Verwendung von Steckverbindungen.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwettergeschützten Gehäuse eingebaut sein,
bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenem Gehäuse betätigt werden können.

Verbindliche Schaltbilder: 3 NS 277 99502 018 1; 3 NS 277 99502 019 9;
                                     3 NS 277 99502 018 1 a; 3 NS 277 99502 018 1 b;
                                     3 NS 277 99502 019 9 a; 3 NS 277 99502 019 9 b;
                                     4 NS 277 99501 005 9; 4 NS 277 99501 009 1;
                                     4 NS 277 99501 007 5; 4 NS 277 99501 008 3.

16d

24.4.75

14.23 II 10

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Änderungen:
An geeigneten Stellen der Schaltung sind Klemmen angeordnet worden, die eine
schnelle Umrüstung der Schutzeinrichtung für den wahlweisen Einsatz der
Steckeinsätze R 1480 VÜ 11 oder 8 SX 1006 ermöglichen

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:

Verbindliches Schaltbild: 3 NS 277 99502 019 9 c vom 3.4.75.

16e

21.10.76

14.23-2-20

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7011, 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Änderungen:
An geeigneten Stellen - Leitungsanfang, Verbindungskästen, Leitungsende - können
Stichleitungen bis zu je 60 m Länge angeschlossen werden zu dem Zweck, über je
einen potentialfreien Kontakt am Ende der Stichleitungen Ausschaltbefehle geben zu
können.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

16f

30.8.77

14.23-2-32

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Der Steuerstromkreis für die Einschaltsperre des zugeordneten Hochspannungsschalters
wird über Kontake der Steckeinsätze geschleift, so daß dieser Schalter bei Fehlen eines
solchen Einsatzes nicht eingeschaltet werden kann.

Der Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomat) des H-Wächters wird nicht durch den
Strom des f-Auslösers des zugeordneten Hochspannungsschalters belastet.

Verbindliche Schaltbilder: 3 NS 277 995020 199 d vom 12.10.1976,
                                     TVE/SK 784 vom 18.7.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

16g

30.3.78

14.23-2-33

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7012

Änderungen:
- Ruhestromkreis für die Einschaltsperre des Hochspannungs-Leistungsschalters
  wird über eine in den Steckeinsätzen 8 SX 1006 und R 1480 VÜ 11 fest eingefügte
  Brücke geführt;
- Änderung der Steckeinsätze 8 SX 1006 und R 1480 VÜ 11 durch Verwendung anderer
  Bauelemente;
- Änderung der Bezeichnung des Steckeinsatzes R 1480 VÜ 11 in 8 SX 1141;
- Verwendung des Steckeinsatzes 8 SX 1120 anstelle des Steckeinsatzes 8 SX 1012.
   Der Ansprechwert des Steckeinsatzes 8 SX 1120 ist in dem Bereich von 0,5-6 A
   einstellbar.

Bedingungen für den Betrieb:
Der Ansprechwert des Steckeinsatzes 8 SX 1120 ist bei Vorhandensein einer Erd-
schlußlöscheinrichtung (vgl. § 29 Abs. 5 BVOE) so zu wählen, daß die Wirksamkeit der
Schutzeinrichtung bei allen Kompensationszuständen gewährleistet ist.

Verbindliche Schaltbilder: TPN 5 Sk 1029 b vom 8.2.1978; TPN 5/Sk 1030 b vom 8.2.1978;
                              3 NS 277 99502 0199 e vom 8.2.1978; TPN 5/Sk 1029 vom 2.11.1979;
                              TPN 5/Sk 1040 a vom 8.2.1978; 4 NS 277 99501 0125 a vom 8.2.1978;
                              TVE/Sk 784 a vom 8.2.1978.

16h

21.10.80
6.8.82

14.23-3-19 14.23-3-19

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7012

Änderungen:
Zur Festlegung der Abschaltkriterien im Schutzleiterüberwachungsstromkreis wird der
Baustein 8 SX 1141 durch einen Fensterdiskriminator und zwei Potentiometer ergänzt.

Verbindliche Schaltbilder: QPN 5/Sk 1205 vom 18.2.1980; QPN 5/Sk 1205 a vom 28.5.1982

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

16i

23.5.85
13.10.88

14.23-5-2 14.23-5-19

Siemens AG

wie Nr. 1

 

Bauart: H-Wächter 8 SG 7012

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Für die Fehleranzeige können Leuchtdioden verwendet werden.

Änderung des Steckeinsatzes 8 SX 1141 durch Verwendung anderer Bauelemente.

Verwendung des Wandlers GIK 106 (Hersteller: Wirges) mit anderen äußeren Abmessungen
gegenüber dem bisher verwendeten Wandler.

Verbindliche Schaltbilder: 3 NS 277 99 502 019 9 f vom 1.4.1985;
                                QPN 5/Sk 1205 b vom 24.4.1985; 1 NS 277 99 502 n vom 19.8.1988.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

16j

21.4.87

14.23-5-12

Siemens AG

wie Nr. 16 b

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-2 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-2 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Über-
wachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten
Gehäuse untergebracht sein.


 Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

17

29.5.70

14.23 I 8

Felten & Guilleaume Kabelwerke AG

wie Nr. 1

 

Bauart: L & S 160

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von

1. Hochspannungs-Gummischlauchleitungen mit gleichmäßig aufgeteiltem, als Hülle über
    den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter, leitendem Gummi oder leitendem Schirm
    zwischen dem 1. und 2. Innenmantel, oder ohne leitenden geerdeten Schirm unter dem
    Außenmantel, Steueradern, von denen eine als Überwachungsleiter verwendet wird;

2. Hochspannungskunststoffkablel der Grundbauform NYQY mit gleichmäßig aufgeteiltem,
    als Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter, konzentrisch angeordnetem
    Schirm, leitendem geerdeten Schirm unter dem Außenmantel, Steueradern, von denen
    eine als Überwachungsleiter verwendet wird.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Kleintransformator, Relais, Kondensatoren,
Gleichrichter, Widerstände, Tiefpaßfilter, Schalter und Drehtaste, die in einem druckfest
gekapselten Gehäuse der Bauart dz 156 065 der Fa. Calor-Emag, Ratingen (Zulassungs-Nr.
XIII Calor zu 1 b) untergebracht sind und ein Summenstromwandler, Bauart eWSS I
(Zulassungs-Nr. XII Land & See 1).

Beide Betriebsmittel sind am Anfang der (des) zu überwachenden Leitung (Kabels) vorgesehen.

Zum Betrieb der Schutzeinrichtung gehören als Spannungsquelle ein kurzschlußfester
Spannungswandler, eine Prüftaste, ein doppelpoliger Drehschalter und wahlweise ein
Sicherungsschalter, für die Betriebsmittel allgemein zugelassener Bauart verwendet
werden können.

Der Spannungswandler wird vor dem am Anfang der (des) zu überwachenden Leitung
(Kabels) erforderlichen Hochspannungsschalter angeschlossen. Prüftaste und Drehschalter
werden am Ende der (des) zu überwachenden Leitung (Kabels) beim Stromverbraucher
angeordnet.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig strom-
führender Leiter verwendet werden darf.

Der Hochspannungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei

1. einem Erdschluß eines der Hauptleiter,
2. Eindringen eines geerdeten oder nicht geerdeten leitenden Gegenstandes (Schluß
    zwischen Überwachungsleiter und Schutzleiter).
3. einem Schluß zwischen Steuerader und Schutzleiter und
4. Unterbrechung des Überwachungsleiters bzw. der zugehörigen Steuerader.

Fehler zu 1. werden durch eine Meldelampe angezeigt. Bei Hochspannungsschaltern
mit elektrischer Einschaltsperre ist nach dem Auslösen durch die Schutzeinrichtung
das Wiedereinlegen des Schalters verhindert.

Zur Überprüfung der Funktion der genannten Einrichtungen kann mit der Prüftaste
am Ende der (des) zu überwachenden Leitung (Kabels) durch künstlichen Schluß
zwischen Überwachungsleiter und Schutzleiter die Ansprechbereitschaft der Schutz-
einrichtung festgestellt werden. Bei Betätigung des Drehschalters spricht zusätzlich
das auf den Arbeitsstromauslöser wirkende Relais an. Durch die Drehtaste am Gehäuse
der Schutzeinrichtung kann die Summenstromschaltung überwacht werden.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung muß stets mit einem Hochspannungsselbstschalter mit Arbeits-
    stromauslöser elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die beim Ansprechen den
    Schalter zum unverzögerten Abschalten auslöst.
2. Der Spannungswandler muß vor dem in Ziffer 1. genannten Schalter angeschlossen sein.
3. Der Kleintransformator der Schutzeinrichtung darf an keine höhere Spannung
    angeschlossen werden als auf dem Leistungsschild der Einrichtung angegeben ist.
4. Die Gesamtlänge der (des) zu überwachenden Leitung (Kabels) darf 5000 m nicht
    überschreiten. Nach jeweils 600 m Leitungslänge (Kabellänge) ist in den Überwachungs-
    leiter ein Widerstand mit mindestens 50 Ohm einzuschalten.
5. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder: L & S 160 vom 7.6.1963; L & S 161 vom 7.6.1963;
                                     L & S 162 vom 7.6.1963.

17a

9.2.72

14.23 I 19

wie Nr. 17

wie Nr. 1

 

Bauart: L & S 160

Ergänzungen bzw. Abänderungen:
Änderung der Anschlußklemmenbelegung und der äußeren Schaltung

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Bedingungen für den Betrieb der Schutzeinrichtung werden wie folgt geändert:

1. Fortfall des doppelpoligen Drehschalters und der Prüftaste am Ende der (des) zu
    überwachenden Leitung (Kabels) sowie des mitgeführten 100 V-Stromkreises.
2. Nach jeweils 3 km Kabel-(Leitungs-) Länge ist in den Überwachungsleiter ein
    Widerstand von mindestens 50 Ohm einzuschalten, wenn als Überwachungsleiter
    eine Steuerader verwendet wird.

Verbindliches Schaltbild: L & S 160-1

Die vorhandenen Schutzeinrichtungen sind dem o.a. Schaltbild anzupassen.


 Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

18

27.8.73

14.23 I 21

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 59 Abs. 1 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen mit nach § 52 Abs. 1 BVOE
beliebig angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' 8 SG 1150, Baustein 'Erdschlußsperre' 8 SG 1060
oder 8 SG 1110.

An Stelle des Bausteines 'Erdschlußsperre' kann auch der Baustein 'selektives Erdschluß-
relais' 8 SG 1071 oder 8 SG 1100 mit Ankopplungswiderstand 8 SG 1073 oder 8 SG 1074
und Summenstromwandler 8 SG 1072 oder 8 SG 1075 verwendet werden.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode oder
aus einer Diode und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten
Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen
darf.

Anlagen, an die der mit dieser Schutzeinrichtung versehene Netzteil angeschlossen ist,
bedürfen einer Isolationsüberwachungseinrichtung nach § 25 Abs. 5 BVOE.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann
2. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten
    Prüfeinrichtung festgestellt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein
    'Schutzleiter-Überwachung' kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis
    für den Schutzleiter zum Steuern des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels
    benutzt wird. Die Steuerschalter müssen in diesem Falle den Überwachungsstromkreis
    sowohl öffnen als auch kurzschließen.
3. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
4. Erdschlußsperren sind über Ankopplungsdrosselspulen an die Leitung anzuschließen,
    wenn die Leiter nicht ständig über den Verbraucher galvanisch verbunden sind.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
6. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: TVE/Sk 834 vom 23.8.1972.

18a

25.6.79

14.23-3-8

Siemens AG

wie Nr. 18

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Schaltungsergänzung durch die Bausteine 8 SG 1170 und 8 SG 1171 zur Fehler-
erfassung und -abschaltung von Gleichstromnetzteilen.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

18b

21.4.87

14.23-5-12

Siemens AG

wie Nr. 18

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwach-
ungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten
Gehäuse untergebracht sein.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

19

27.8.73

14.23 I 21

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über 42 V
Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom bis 220 V
nach § 59 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen mit nach § 52 Abs. 1 BVOE
beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Die Schutzeinrichtung besteht im wesentlichen aus dem Baustein 'Erdschlußsperre' 8 SG 1060
oder 8 SG 1110, der zur Isolationsmessung der eingeschalteten Leitung verwendet wird.

An Stelle des Bausteines 'Erdschlußsperre' kann auch der Baustein 'selektives Erdschlußrelais'
8 SG 1071 oder 8 SG 1100 mit Ankopplungswiderstand 8 SG 1073 und Summenstromwandler
8 SG 1072 oder der Baustein 'Isolationsüberwachung' 8 SG 1140 verwendet werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können.
3. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch eine Meldelampe angezeigt sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliches Schaltbild: TVE/Sk 835 vom 3.5.1973.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

20

27.8.73

14.23 I 21

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen bis 220 V nach
§ 60 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader
   oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
b) mit als Einzelader angeordnetem Schutzleiter, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht
    metallener Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader angeordnetem Überwachungs-
    leiter.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' 8 SG 1150, Baustein 'Erdschlußsperre' 8 SG 1060 oder
8 SG 1110.

An Stelle des Bausteines 'Erdschlußsperre' kann auch der Baustein 'selektives Erdschlußrelais'
8 SG 1071 oder 8 SG 1100 mit Ankopplungswiderstand 8 SG 1073 und Summenstromwandler
8 SG 1072 oder der Baustein 'Isolationsüberwachung' 8 SG 1140 oder ein anderes geeignetes
Isolationsüberwachungsgerät verwendet werden.

Der Baustein 'Erdschlußsperre' kann bei dieser Schutzeinrichtung über Ankopplungsdrossel-
spulen zur Isolationsmessung der eingeschalteten Leitung verwendet werden.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode oder aus einer
Diode und einem Widerstand - , das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen
ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als Einzel-
        ader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter
    b) mit als Einzelader angeordnetem Schutzleiter, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht
        metallener Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader angeordnetem Überwach-
        ungsleiter verwendet werden.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwettergeschützten
    Gehäuse eingebaut sein, bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen
    betätigt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein 'Schutzleiter-Überwachung'
    kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum
    Signalisieren benutzt wird.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. Erdschlußsperren sind über Ankopplungsdrosselspulen an die Leitung anzuschließen, wenn
    die Leiter nicht ständig über den Verbraucher galvanisch verbunden sind.
6. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet, daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem
Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von der zu überwachenden Leitung abgetrennt wird, so
müssen die Anlagen durch eine weitere Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die
Anlagen bei einfachem vollkommenen Erdschluß selbsttätig abschaltet.

Verbindliches Schaltbild: TVE/Sk 836 vom 3.5.1973.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

21

11.2.74
5.8.76

14.23 I 21
14.23-2-22

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über
220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE vom
15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm) oder
    leitende nicht metallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungsleiter;
b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter. Der Schutzleiter kann auch gleichmäßig aufgeteilt als Einzeladerhülle
    und der Überwachungsleiter als leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnet
    sein.

Zur Schutzeinrichtung in Verbindung mit Leitungen nach a) gehören im wesentlichen:
Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' 8 SG 1150,
Baustein 'selektives Erdschlußrelais' 8 SG 1071 oder 8 SG 1100
mit Ankopplungswiderstand 8 SG 1073 oder 8 SG 1074
und Summenstromwandler 8 SG 1072 oder 8 SG 1075.

Zur Schutzeinrichtung in Verbindung mit Leitungen nach b) gehören im wesentlichen:
Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' 8 SG 1150,
Baustein 'Erdschlußsperre' 8 SG 1060 oder 8 SG 1110.
Anstelle des Bausteines 'Erdschlußsperre' kann auch
der Baustein 'selektives Erdschlußrelais' 8 SG 1071 oder 8 SG 1100 mit
Ankopplungswiderstand 8 SG 1073 oder 8 SG 1074 und
Summenstromwandler 8 SG 1072 oder 8 SG 1075 verwendet werden.

Die Bausteine werden in Verbindung mit der nach § 60 Abs. 1 BVOE geforderten
Erdschlußabschaltung verwendet.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode oder aus
einer Diode und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung
vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
        oder leitende nicht metallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungs-
        leiter;
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter;
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach Nr. 1b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Länge der überwachten Leitung nach Nr. 1a) darf höchstens 600 m betragen.
4. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche Gehäuse eingebaut sein,
    bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt werden können.
    Auf einer Prüfeinrichtung für den Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' kann verzichtet werden,
    wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern des an die Leitung
    angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter müssen in diesem Falle den
    Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
6. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
7. Erdschlußsperren sind über Ankopplungs-Drosselspulen an die Leitung anzuschließen, wenn
    die Leiter nicht ständig über den Verbraucher galvanisch verbunden sind.
8. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außenleiter
    und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß angeschlossen
    sein.
9. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder TPN 5/SK 884 vom 27.7.1973; TPN 5/SK 1012 vom 14.7.1976.

21a

6.7.76

14.23-2-8

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Im Motor befindliche Kaltleiter-Temperaturfühler dürfen über Steueradern, die in den
Motorzuleitungen angeordnet sind, mit dem ihnen zugeordneten Auslösegerät 8 SD 8412
verbunden werden.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

Verbindliche Schaltbilder: 4 N 298 05257 vom 1.10.1970; TPN 5/SK 966 vom 24.6.1975

21b

25.6.79

14.23-3-8

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Schaltungsergänzung durch die Bausteine 8 SG 1170 und 8 SG 1171 zur Fehlererfassung
und -abschaltung von Gleichstromnetzteilen.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

21c

5.3.80

14.23-3-17

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-02 oder dY-02/1 (Hersteller: Gebr. Eickhoff
Maschinenfabrik und Eisengließerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes dY-02 oder dY-02/1 kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.
Das Endglied muß in einem Gehäuse der Schutzart (Sch)d untergebracht sein.

21d

1.9.80

14.23-3-23

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-03 (Hersteller: Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik
u. Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes dY-03 kann der an die Leitung angeschlossene Motor von
seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden. Das Endglied
muß in einem Gehäuse der Zündschutzart Druckfeste Kapselung untergebracht sein.

21e

5.3.82

14.23-4-8

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes 8 SG 2024 am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei der Verwendung des Endgliedes 8 SG 2024, bestehend aus Gleichrichter, Widerstand
und Relais in einem schlagwettergeschützten Gehäuse allgemein zugelassener Bauart in
Zündschutzart (Sch)d, kann der an die Leitung angeschlossene Motor von seinem
Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Verbindliches Schaltbild: QPN 5/SK 1320 vom 18.1.1981.

21f

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14
14.23-5-11

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus-Stellung' eine Rast haben.

21g

16.10.84

14.23-4-20

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied dY-02 in einem 500 V-Netz.

21h

29.11.84

14.23-4-22

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrman Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied dY-02 in einem 1000 V-Netz.

21i

13.6.85

14.23-5-3

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

21j

19.6.85

14.23-4-23

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes dY-04 (Hersteller: Gebrüder Eickhoff Maschinenfabrik
und Eisengießerei mbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied 8 SG 2024.

21k

18.11.85

14.23-4-20

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwetter-
geschützten Gehäuse untergebracht sein.

21l

21.4.87

14.23-5-12

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 kann der an die überwachte Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

21m

5.10.1988
15.3.1989

14.23-6-3
14.23-6-3

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderung:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH)
als Wiedereinschaltsperre.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektrischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und vergossen.

Bedingungen für den Betrieb:
Die Kapazität der Leitung darf - bei Verwendung der Zusatzsperre ohne selektives Erd-
schlußrelais 8SG1100 - 1,2 µF je Phase nicht überschreiten.

Die Kapazität der Leitung darf - bei Verwendung der Zusatzsperre mit selektivem Erdschlußrelais
8SG1100 - 1 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 926 vom 8.8.1988; F 923 vom 4.1.1989
Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988 mit Erweiterung
III.3.1/142/88 vom 16.1.1989.

21n

31.3.89

14.23-5-11

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1, FE 3 oder FE 3 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: wie Nr. 21f.

21o

22.6.89

14.23-6-11

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des selektiven Erdschlußrelais 8SG1103

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Das selektive Erdschlußrelais 8SG1103 ist mit einer Einrichtung versehen, die das Wieder-
einschalten der überwachten erdschlußbehafteten Leitung bis zur manuellen Betätigung
eines Quittierschalters verhindert (Wiedereinschaltsperre).

Bedingungen für den Betrieb:
1. Durch eine Kodierung muß sichergestellt sein, daß das selektive Erdschlußrelais
    8SG1103 nur in dafür verdrahtete Buchsenleisten eingesteckt werden kann.
2. Die bei dem selektiven Erdschlußrelais 8SG1103 mögliche elektrische Rückstellung der
    Wiedereinschaltsperre über den Steckanschluß b6 darf nur zur Rückstellung des Sperr-
    zustandes unmittelbar an dem Betriebsmittel (Motorsteuergerät) verwendet werden, in
    dem sich das selektive Erdschlußrelais befindet; eine Fernbetätigung ist nicht zulässig.
3. Bei Verwendung der elektrischen Rückstellung nach 2. ist sicherzustellen, daß die
   Wiedereinschaltsperre nur bestimmungsgemäß verwendet und nicht unwirksam gemacht
   werden kann.

Verbindliche Schaltbilder: TVB1/Sk 1556 vom 2.6.1989 (2) NS 298 99562 001 0 vom 2.6.1989.

21p

3.10.89

14.23-5-18

Siemens AG

wie Nr. 21

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied dY-02 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Einschränkende Bedingung:
Die Verwendung des Endgliedes ist nur in solchen Schutzeinrichtungen zulässig, in denen
der Baustein 'Schutzleiter-Überwachung' 8SG1150 gemeinsam mit dem Baustein
'selektives Erdschlußrelais' 8SG1071 oder 8SG1100 verwendet wird.


Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

22

22.5.75

14.23 II 6

Allgemeine Elektrizitäts- Gesellschaft AEG-Telefunken

Für Anlagen mit Nennspannung bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Erdschlußüberwachung EA 03 und Baustein Schutzleiterüberwachung SLO.
Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und
einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen
darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen

a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
    Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter,

b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter,
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
   Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
   Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwetter-
    geschützten Gehäuse eingebaut sein, bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen
    Gehäusen betätigt werden können. Auf einer Prüfeinrichtung für den Baustein 'Schutzleiter-
    überwachung' kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den
    Schutzleiter zum Signalisieren benutzt wird.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüber-
    schuß angeschlossen sein.
6. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: SGM 3161.2024 SP (4) vom 26.8.74;
                                       SGM 3161.2025 SP (4) vom 26.8.74;
                                       S 112558-20 (4) vom 13.8.74.

22a

21.4.87

14.23-5-12

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 22

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossenen Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungs-
leiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.


Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

23

10.4.75
27.6.85

14.23 II 7
14.23-5-5

Borgmann
G.m.b.H.

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 59 Abs. 1, über
42 V Wechselstrom oder 60 V
Gleichstrom bis 220 V nach § 59
Abs. 2, bis 220 V nach § 60 Abs. 2
und über 220 V nach § 60 Abs. 3
der Bergverordnung für elektrische
Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Drosselspulen, Transformator,
elektronische Baugruppen für den Erdschlußmeßkreis, den Überwachungsstromkreis
für den Schutzleiter und die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten sowie eine Prüfeinrichtung,
mit der die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung LW 500 in einem Gehäuse aus Rotguß mit Gewinde-
stutzen untergebracht und mit Gießharz oder Silikonkautschuk umgossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und einem
Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 1 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
Überwachungsleiter.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtungen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtungen müssen mit den am Anfang der überwachten Leitungen
    angeordneten Schaltgeräten elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitungen
    nur bei eingeschalteten Schutzeinrichtungen unter Spannung gesetzt werden können.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtungen muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E-0123-16/D vom 12.12.1974

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 1 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
Im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter angeordnete Steuerschalter müssen den
Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE gilt zusätzlich folgendes:
Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle über
        den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
    Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschaltet.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 3 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm) oder
        leitende nicht metallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungs-
        leiter;
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter;
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach Nr. 1b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter angeordnete Steuerschalter müssen den
    Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.

23a

9.9.77

14.23-3-2

W.P. Borgmann
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: LW 501

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung der Schaltung derart, daß die Schutzeinrichtung mit Endgliedern betrieben werden
kann, die sich gegenüber den bisher verwendeten Endgliedern durch eine umgekehrte Polarität
der Diode unterscheiden.

Verbindliches Schaltbild: E 0123-34 vom 28.3.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

23b

23.2.79
27.6.85

14.23-2-7 14.23-5-5

W.P. Borgmann
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: LW 500

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Kontaktgeber zur Überwachung und Steuerung der der überwachten Leitung nachgeordneten
Maschine dürfen in den Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter einbezogen werden.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -

23c

24.9.81

14.23-4-6

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: LW 500, LW 501

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Schutzeinrichtungen werden bei sonst unveränderter Bauart nunmehr von der
ELMI Elektronik GmbH hergestellt.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -

23d

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14
14.23-5-11

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

23e

16.10.84

14.23-4-20

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (in Verbindung mit dem Leitungswächter
LW 501) oder HERE 11 (in Verbindung mit dem Leitungswächter LW 500) (Hersteller der
Endglieder: Herrmann Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 10 oder HERE 11 kann der an die Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

23f

9.11.84

14.23-4-16

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes 8 SG 2024 (Hersteller: Siemens AG) am Ende der
überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10.

23g

29.11.84

14.23-4-22

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (in Verbindung mit dem Leitungswächter
LW 501) oder HERE 21 (in Verbindung mit dem Leitungswächter LW 500) am Ende der
überwachten Leitung (Hersteller der Endglieder: Herrmann Elektro-GmbH).

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

23h

13.6.85

14.23-5-3

ELMI-Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

23i

18.11.85

14.23-4-20

ELMI-Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 oder HERE 41 (Hersteller: Herrmann
Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 oder HERE 11. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen
schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

23j

21.4.87

14.23-5-12

ELMI Elektronik
GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 und
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 / 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungs-
leiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein; es darf nur in Verbindung mit dem Leitungswächter LW 500 verwendet
werden.

23k

21.4.87

14.23-5-12

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23j

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 oder HA-Z 6708-6 (Hersteller:
Hamacher GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 oder HA-Z 6708-6 kann das an die
überwachte Leitung angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus
mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein; es darf nur in Verbindung mit dem Leitungswächter LW 501 verwendet
werden.

23l

5.10.1988

14.23-6-3

ELMI Elektronik
GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 / 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderung:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH) als
Wiedereinschaltsperre.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektronischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und
vergossen.

Die Kapazität der überwachten Leitung darf 1,2 µF je Phase nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 921 vom 8.8.1988

Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988.

23m

31.3.89

14.23-5-11

ELMI Elektronik
GmbH

wie Nr. 23

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1, FE 2, FE 3, FE 3 N, FE 4 oder FE 4 N am Ende
der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 23d.

Lfd. Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

24

4.6.75

14.23 II 14

W.P. Borgmann GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über
42 V Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom
bis 220 V nach § 59 Abs. 2 und bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 der Bergverordnung für
elektrische Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Transformator, elektronische Baugruppen für
      den Erdschlußmeßkreis,
      den Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter und
      die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten
sowie eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt
werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung LW 225 in einem Gehäuse mit Gewindestutzen unter-
gebracht und mit Gießharz oder Silikonkautschuk umgossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung wahlweise ein Endglied - bestehend aus einer Diode
und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtungen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtungen müssen mit den am Anfang der überwachten Leitungen
    angeordneten Schaltgeräten elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitungen
    nur bei eingeschalteten Schutzeinrichtungen unter Spannung gesetzt werden können.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtungen muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E-0123/0/D vom 5.3.1975.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE gilt zusätzlich folgendes:
Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle über
        den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
    Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschaltet.

24a

9.9.77

14.23-3-1

W.P. Borgmann GmbH

wie Nr. 24

 

Bauart: LW 225

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung der Schaltung derart, daß die Schutzeinrichtung wahlweise mit einem zweiten
Umschaltkontakt zum Schalten nachgeordneter Geräte ausgerüstet werden kann.

Verbindliche Zeichnung: M 124-35 vom 7.7.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

24b

24.9.81

14.23-4-7

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 24

 

Bauart: LW 225

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Schutzeinrichtung wird bei sonst unveränderter Bauart nunmehr von der ELMI Elektronik
GmbH hergestellt.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

Lfd.
Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

25

4.6.75

14.23 II 14

W.P. Borgmann GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über
42 V Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom
bis 220 V nach § 59 Abs. 2 und bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 der Bergverordnung für
elektrische Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Transformator, elektronische Baugruppen für
      den Erdschlußmeßkreis,
      den Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter und
      die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten
sowie eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt
werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung LW 200 in einem Gehäuse mit Gewindestutzen
untergebracht und mit Gießharz oder Silikonkautschuk umgossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung wahlweise ein Endglied - bestehend aus einer Diode
und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtungen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtungen müssen mit den am Anfang der überwachten Leitungen
    angeordneten Schaltgeräten elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitungen
    nur bei eingeschalteten Schutzeinrichtungen unter Spannung gesetzt werden können.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtungen muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüber-
    schuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E-0123/0/W vom 5.3.1975.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE gilt zusätzlich folgendes:
Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle über
        den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
    Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschaltet.

25a

9.9.77

14.23-3-1

W.P. Borgmann GmbH

wie Nr. 25

 

Bauart: LW 200

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung der Schaltung derart, daß die Schutzeinrichtung wahlweise mit einem zweiten
Umschaltkontakt zum Schalten nachgeordneter Geräte ausgerüstet werden kann.

Verbindliche Zeichnung: M 124-35 vom 7.7.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

25b

24.9.81

14.23-4-7

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 25

 

Bauart: LW 200

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Schutzeinrichtung wird bei sonst unveränderter Bauart nunmehr von der ELMI
Elektronik GmbH hergestellt.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

25c

21.4.87

14.23-5-12

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971 / 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Über-
wachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten
Gehäuse untergebracht sein.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

26

4.6.75

14.23 II 14

W.P. Borgmann GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über 42 V
Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom bis
220 V nach § 59 Abs. 2 und bis 220 V nach
§ 60 Abs. 2 der Bergverordnung für elektrische
Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Transformator, elektronische Baugruppen für
      den Erdschlußmeßkreis,
      den Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter und
      die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten
sowie eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt
werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung LW 45 in einem Gehäuse mit Gewindestutzen unter-
gebracht und mit Gießharz oder Silikonkautschuk umgossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung wahlweise ein Endglied - bestehend aus einer Diode
und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtungen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtungen müssen mit den am Anfang der überwachten Leitungen
    angeordneten Schaltgeräten elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitungen
    nur bei eingeschalteten Schutzeinrichtungen unter Spannung gesetzt werden können.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtungen muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E-0123/0/D vom 5.3.1975

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE gilt zusätzlich folgendes:
Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Anlage, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
der überwachten Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
Erdschluß selbsttätig abschaltet.

26a

9.9.77

14.23-3-1

W.P. Borgmann GmbH

wie Nr. 26

 

Bauart: LW 45

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung der Schaltung derart, daß die Schutzeinrichtung wahlweise mit einem zweiten
Umschaltkontakt zum Schalten nachgeordneter Geräte ausgerüstet werden kann.

Verbindliche Zeichnung: M 124-35 vom 7.7.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

26b

24.9.81

14.23-4-7

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 26

 

Bauart: LW 45

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Schutzeinrichtung wird bei sonst unveränderter Bauart nunmehr von der ELMI
Elektronik GmbH hergestellt.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

27

4.6.75

14.23 II 14

W.P. Borgmann GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über
42 V Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom
bis 220 V nach § 59 Abs. 2 und bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 der Bergverordnung für
elektrische Anlagen (BVOE) vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Transformator, elektronische Baugruppen für
      den Erdschlußmeßkreis,
      den Uberwachungsstromkreis für den Schutzleiter und
      die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten
sowie eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt
werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichung LW 42 W in einem Gehäuse mit Gewindestutzen unter-
gebracht und mit Gießharz oder Silikonkautschuk umgossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung wahlweise ein Endglied - bestehend aus einer Diode
und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 dient zur Überwachung von Leitungen mit nach
§ 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtungen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtungen müssen mit den am Anfang der überwachten Leitungen
    angeordneten Schaltgeräten elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitungen nur
    bei eingeschalteten Schutzeinrichtungen unter Spannung gesetzt werden können.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtungen muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüber-
    schuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtungen dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E-0123/0/W vom 5.3.1975.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE gilt zusätzlich folgendes:
Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich
folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
       Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitender Hülle (Schirm) oder leitender nicht metallener Hülle über
        den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt wird, so müssen die Anlagen durch eine weitere
    Erdschlußmeßeinrichtung überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschaltet.

27a

9.9.77

14.23-3-1

W.P. Borgmann GmbH

wie Nr. 27

 

Bauart: LW 42 W

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung der Schaltung derart, daß die Schutzeinrichtung wahlweise mit einem zweiten
Umschaltkontakt zum Schalten nachgeordneter Geräte ausgerüstet werden kann.

Verbindliche Zeichnung: M 124-35 vom 7.7.1977

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

27b

24.9.81

14.23-4-7

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 27

 

Bauart: LW 42 W

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Die Schutzeinrichtung wird bei sonst unveränderter Bauart nunmehr von der ELMI
Elektronik GmbH hergestellt.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

27c

21.4.87

14.23-5-12

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen bis 220 V
nach § 60 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971 /
5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-5 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Über-
wachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten
Gehäuse untergebracht sein.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

28

6.12.76
25.7.86

14.23-2-25
14.7-29-5

Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft AEG-Telefunken

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Isolationsüberwachung EA 04, Baustein Schutzleiterüberwachung SL 0 und
Baustein Drosselsatz DS 0. Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend
aus einer Diode und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung
vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter;
b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
    leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene
        Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter,
    b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach 1.a) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Länge der an die Schutzeinrichtung angeschlossenen Leitung darf höchstens 1000 m
    betragen.
4. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche Gehäuse
    eingebaut sein, bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt
    werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein Schutzleiterüberwachung kann
    verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern
    des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter müssen
    in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
6. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
7. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
8. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: SGM 3161.2025 SP (4) vom 23.11.1976;
                                     L 3/SGM 3161.2033 SP (4) vom 23.11.1976;
                                     L 3/SGM 3161.2031 SP (4) vom 23.11.1976;
                                     L 3/SGM 3161.2032 A (4) vom 23.11.1976.

28a

31.10.80

14.23-2-25

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Änderungen:
Das Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand - kann wahlweise kombiniert sein
mit einem Relais zur elektrischen Selbsthaltung; es muß in einem Gehäuse allgemein
zugelassener Bauart der Zündschutzart (Sch)d eingebaut sein.

Verbindliches Schaltbild: S 4-ME 3161.2048 ÜP (3) vom 11.7.1980

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

28b

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14
14.23-5-11

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

28c

16.10.84

14.23-4-20

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 10 kann der an die Leitung angeschlossene Motor von
seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

28d

29.11.84

14.23-4-22

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 1000 V-Netz.

28e

13.6.85

14.23-5-3

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

28f

18.11.85

14.23-4-20

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwetter-
geschützten Gehäuse untergebracht sein.

28g

21.4.87

14.23-5-12

AEG-Aktiengesellschaft

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 kann der an die überwachte Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

28h

31.3.89

14.23-5-11

AEG-TELEFUNKEN AG

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1, FE 3 oder FE 3 N (Hersteller: ELMI
Elektronik GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 28b.

28i

3.10.89

14.23-5-18

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 28

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb
wie zu Endglied HERE 10 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

29

14.12.76
25.7.86

14.23-2-19
14.7-29-5

Allgemeine Elektricitäts-
Gesellschaft AEG-Telefunken

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 60 Abs. 3 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Isolationsüberwachung EA 01 und Baustein Schutzleiterüberwachung SL 0.
Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und
einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter;
b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als leitende
    Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht metallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter,
    b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetemn Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach 1.a) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche Gehäuse
    eingebaut sein, bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt
    werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein Schutzleiterüberwachung kann
    verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern
    des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter müssen
    in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
6. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: SGM 3161.2025 SP (4) vom 21.11.1975;
                                     SGM 3161.2009 SP (4) vom 21.11.1975;
                                     SGM 3161.2030 (4) vom 21.11.1975.

29a

31.10.80

14.23-2-19

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Änderungen:
Das Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand - kann wahlweise kombiniert sein
mit einem Relais zur elektrischen Selbsthaltung; es muß in einem Gehäuse allgemein
zugelassener Bauart der Zündschutzart (Sch)d eingebaut sein.

Verbindliches Schaltbild: S 4-ME 3161.2048 ÜP (3) vom 11.7.1980

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

29b

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14
14.23-5-11

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

29c

16.10.84

14.23-4-20

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 10 kann der an die Leitung angeschlossene Motor von
seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

29d

29.11.84

14.23-4-22

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 1000 V-Netz.

29e

13.6.85

14.23-5-3

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

29f

18.11.85

14.23-4-20

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwetter-
geschützten Gehäuse untergebracht sein.

29g

21.4.87

14.23-5-12

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 kann der an die überwachte Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

29h

31.3.89

14.23-5-11

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1, FE 3 oder FE 3 N (Hersteller: ELMI
Elektronik GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 29b.

29i

3.10.89

14.23-5-18

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 29

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb
wie zu Endglied HERE 10 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

30

30.3.78

14.23-3-4

Calor-Emag E-AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über 1 kV
nach § 60 Abs. 5 BVOE vom 15.10.1971

 

Bauart:
Hochspannungs-Leitungswächter HW .0. und HW .4.

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Kabeln und Leitungen für Anlagen
mit Nennspannungen über 1 kV, bei denen Schutzleiter und Überwachungsleiter
konzentrisch angeordnet sind. Der Schutzleiter kann auch gleichmäßig aufgeteilt als
Hülle über den einzelnen Adern der Außenleiter angebracht sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein 'Stromversorgung - Block V.. ...',
Baustein 'Schaltrelais und Selbstüberwachung - Block R. ...',
Baustein 'Erdschlußüberwachung - Block E. ...',
Baustein 'ÜL/SL-Überwachung - Block Ü. ...',
Baustein 'Prüfschalter HWP...',
Baustein 'Fehleranzeige HWF ... oder HWD ...',
Baustein 'ÜL/SL-Kontrollanzeige HWK ...'.

Ferner gehören zu der Schutzeinrichtung ein Summenstromwandler, Bauart HWW 01,
und ein Endglied, Bauart E-22 S, bestehend aus Widerstand und Diode, welches zum Einbau
am Ende des (der) zu überwachenden Kabels (Leitung) vorgesehen ist. Der Ansprechwert
des Bausteines 'Erdschlußüberwachung' ist in den Stufen 1-2-3-4-5 A einstellbar.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig stromführender
Leiter verwendet werden darf.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem Ansprechen
über einen Arbeitsstromauslöser unverzögert abgeschaltet. Eine elektrische Einschaltsperre
dieses Schalters verhindert nach dem Ansprechen das Einschalten bei bestehenden Fehlern.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei
1. einem Schluß Außenleiter - Schutzleiter,
2. einem Schluß Überwachungsleiter - Schutzleiter,
3. einer Unterbrechung des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter,
4. Ausfall der Stromversorgung.

Fehler werden optisch angezeigt.

An geeigneten Stellen des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter können Stichleitungen
bis zu je 100 m Länge angeschlossen werden zu dem Zweck, über je einen potentialfreien Kontakt
am Ende der Stichleitungen Ausschaltbefehle geben zu können.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang des (der) zu überwachenden Kabels (Leitung)
    angeordneten Hochspannungs-Leistungsschalter elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß
    das (die) Kabel (Leitung) nur bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt
    werden kann.
2. Der Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einer elektrischen Einschaltsperre ausgerüstet
    sein, die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das Wiedereinschalten verhindert.
3. Der Ansprechwert des Bausteines 'Erdschlußüberwachung' ist bei Vorhandensein einer
    Erdschlußlöscheinrichtung (vgl. § 29 Abs. 5 BVOE) so zu wählen, daß die Wirksamkeit der
    Schutzeinrichtung bei allen Kompensationszuständen gewährleistet ist.
4. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Kabel- und Leitungsbauarten mit als
    konzentrische Hülle oder mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem
    Schutzleiter und mit als leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter verwendet
    werden. Bei Verwendung von Steueradern zusätzlich zum Überwachungsleiter muß ein induktiv-
    symmetrischer Aufbau des (der) Kabels (Leitung) gewährleistet bleiben.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer festeingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können.
6. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß optisch angezeigt sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder: 351 551-1 vom 11.11.1977; 351 551-2 vom 11.11.1977;
                                     351 551-4 vom 11.11.1977; 351 551-5 vom 11.11.1977;
                                     351 552-1 vom 11.11.1977; 351 552-2 vom 11.11.1977;
                                     351 552-5 vom 11.11.1977.

30a

24.7.79

14.23-3-7

Calor-Emag E-AG

wie Nr. 30

 

Bauart:
Hochspannungs-Leitungswächter HW .4., HW .5. und HW .6.

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Bausteines 'Kombiniertes ÜL/SL- und Fehleranzeigegerät HWKF 01'
für die Bauarten HW .4. und HW .5.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Sonst wie Nr. 30.

30b

21.4.87

14.23-5-12

Calor-Emag E-AG

wie Nr. 30

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-4 (Hersteller: Hamacher GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-4 kann das an die überwachte Leitung
angeschlossene Betriebsmittel von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Über-
wachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

31

19.4.79

14.23-3-10

Calor-Emag E-AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über 1 kV
nach § 60 Abs. 5 BVOE vom 15.10.1971 / 1.3.1978

 

Bauart:
Selektiver Hochspannungs-Leitungswächter HWS .0., HWS .4., HWS .5. und HWS .6.

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Kabeln und Leitungen für Anlagen
mit Nennspannungen über 1 kV, bei denen Schutzleiter und Überwachungsleiter
konzentrisch angeordnet sind. Der Schutzleiter kann auch gleichmäßig aufgeteilt als Hülle
über den einzelnen Adern der Außenleiter angebracht sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein 'Stromversorgung - Block V.. ...',
Baustein 'Schaltrelais und Selbstüberwachung - Block R. ...',
Baustein 'Selektive Erdschlußüberwachung - Block SE. ...',
Baustein 'ÜL/SL-Überwachung - Block Ü. ...',
Baustein 'Betriebs- und Fehleranzeige HWF. .. oder HWD ..',
Baustein 'ÜL/SL-Kontrollanzeige HWK. ..',
Baustein 'Prüfschalter HWP. ..'.

Ferner gehören zu der Schutzeinrichtung ein Summenstromwandler, Bauart HWW 01,
eine kapazitive Sternpunktkombination, Bauart HWC 01, und ein Endglied, Bauart E-22 S,
bestehend aus Widerstand und Diode, welches zum Einbau am Ende des (der) zu
überwachenden Kabels (Leitung) vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig stromführender
Leiter verwendet werden darf.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem Ansprechen
über einen Arbeitsstromauslöser unverzögert abgeschaltet. Eine elektrische Einschaltsperre
dieses Schalters verhindert nach dem Ansprechen das Einschalten bei bestehenden Fehlern.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei
1. einem Schluß Außenleiter - Schutzleiter,
2. einem Schluß Überwachungsleiter - Schutzleiter,
3. einer Unterbrechung des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter,
4. Ausfall der Stromversorgung.

Fehler werden optisch angezeigt.

An geeigneten Stellen des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter können
Stichleitungen bis zu je 100 m Länge angeschlossen werden zu dem Zweck, über je einen
potentialfreien Kontakt am Ende der Stichleitungen Ausschaltbefehle geben zu können.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang des (der) zu überwachenden Kabels
    (Leitung) angeordneten Hochspannungs-Leistungsschalter elektrisch so in Zusammenhang
    stehen, daß das (die) Kabel (Leitung) nur bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter
    Spannung gesetzt werden kann.
2. Der Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einer elektrischen Einschaltsperre ausgerüstet
    sein, die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das Wiedereinschalten verhindert.
3. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Kabel- und Leitungsbauarten mit als
    konzentrische Hülle oder mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem
    Schutzleiter und mit als leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter verwendet
    werden. Bei der Verwendung von Steueradern zusätzlich zum Überwachungsleiter muß ein
    induktivsymmetrischer Aufbau des (der) Kabels (Leitung) gewährleistet bleiben.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer festeingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß optisch angezeigt sein.
6. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder: HJ 12 vom 28.2.1979; HJ 13 vom 28.2.1979;
                                     HJ 14 vom 28.2.1979; HJ 16 vom 28.2.1979;
                                     HJ 17 vom 28.2.1979; HJ 19 vom 28.2.1979;
                                     351 551-10 vom 28.2.1979.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

32

2.4.80

14.23-3-13

AEG-
TELEFUNKEN AG

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 BVOE
vom 15.10.1971 / 1.3.1978

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100 und Baustein Erdschlußrelais ER 100
wahlweise mit Ankopplungsdrosselspulen ED 100. Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung
ein Endglied - bestehend aus einer Diode und einem Widerstand -, das zum Einbau am Ende
der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
    Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter,
b) mit als Einzelader, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nichtmetallener Hülle über den
    einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Überwach-
    ungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitender Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter,
    b) mit als Einzelader, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nichtmetallener Hülle über den
        einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Überwach-
        ungsleiter verwendet werden.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwettergeschützten
    Gehäuse eingebaut sein, bei denen Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen
    betätigt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein 'Schutzleiter-Überwach-
    ungsrelais' kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter
    zum signalisieren benutzt wird.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
6. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 ME 3161.2046 Ü (3) vom 7.3.80;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 31.10.79;
                                     S 4 V 42-ME 3161.2045 GP (4) vom 31.10.79.

32a

27.7.84

14.23-3-13

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 32

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen in den Bausteinen ER 100 und SLR 100.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 V 42-ME 3161.2045 GP (4) vom 22.5.1984;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 22.5.1984

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

32b

14.9.87

14.23-3-13

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 32

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen im Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100.

Verbindliches Schaltbild: 3163.2031 Sp(4) vom 7.8.1987

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

32c

20.6.90

14.23-6-15

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 32

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Erdschlußrelais ER 101

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Das Erdschlußrelais ER 101 dient der Isolationsmessung zur Abschaltung und verhindert
das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung, die
erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Bedingung für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur mit einem Erdschlußrelais ER 101 verwendet werden, deren
Tastsicherung F1 jederzeit betriebsbereit ist.

Lfd.
Nr.

 Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

33

12.5.80

14.23-3-14

AEG-
TELEFUNKEN AG

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 / 1.3.1978

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Abänderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100 und Baustein Erdschlußrelais ER 100
wahlweise mit Ankopplungsdrosselspulen ED 100. Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung
ein Endglied, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist. Das Endglied
besteht im allgemeinen aus einer Diode und einem Widerstand. Sofern der an die Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden soll, kann das Endglied 8 SG 2024 (Hersteller Siemens AG), bestehend aus
Gleichrichter, Widerstand und Relais in einem Gehäuse allgemein zugelassener Bauart der
Schutzart (Sch)d, verwendet werden.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm) oder
    leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter,
b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter,
c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle ausgebildetem Schutzleiter und als leitende
    Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
        oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader ange-
        ordnetem Überwachungsleiter,
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter,
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle ausgebildetem Schutzleiter und als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach 1.b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche Gehäuse
    eingebaut sein, bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt
    werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein Schutzleiter-Überwachungsrelais
    kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern
    des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter müssen
    in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
6. Der Baustein Erdschlußrelais ist über Ankopplungsdrosselspulen an die Leitung anzu-
    schließen, wenn die Leiter nicht ständig über den Verbraucher galvanisch verbunden sind.
7. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
8. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 ME 3161.2047 Ü (3) vom 7.3.80;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 31.10.79;
                                     S 4 V 42-ME 3161.2045 GP (4) vom 31.10.79.

33a

19.9.80

14.23-3-14

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Temperaturüberwachung der Motoren dürfen in den Zuleitungen Steueradern angeordnet
sein. Hierbei muß ein induktivsymmetrischer Aufbau der Zuleitungen gewährleistet bleiben.
Als zugehörige Auslösegeräte dürfen nur die Bauarten TMA 100, TMA 31 und 8 SD 8412
verwendet werden.

33b

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14 14.23-5-11

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

33c

27.7.84

14.23-3-14

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen in den Bausteinen ER 100 und SLR 100.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 V 42-ME 3161.2045 GP (4) vom 22.5.1984;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 22.5.1984

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

33d

16.10.84

14.23-4-20

AEG-
TELEFUNKEN AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 10 kann der an die Leitung angeschlossene Motor
von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

33e

29.11.84

14.23-4-22

AEG-
Telefunken AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 1000 V-Netz.

33f

13.6.85

14.23-5-3

AEG-
Telefunken AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

33g

18.11.85

14.23-4-20

AEG-
Telefunken AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwetter-
geschützten Gehäuse untergebracht sein.

33h

19.3.87

14.23-5-13

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen im Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100.
Wahlweise Verwendung des Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101.
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes dY-02, dY-02/1, dY-03 oder dY-04
(Hersteller: Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei mbH) am Ende der
überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der Kapazitätswert zwischen Schutzleiter und Überwachungsleiter einer durch das
Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101 überwachten Leitung darf 1 µF nicht übersteigen.

Die Endglieder dY-02, dY-02/1, dY-03 und dY-04 dürfen nur in Verbindung mit dem
Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101 verwendet werden.

Bei Verwendung eines Endgliedes dY-02, dY-02/1, dY-03 oder dY-04 kann der an die Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem Gehäuse der Zündschutzart (Sch)d untergebracht sein.

Verbindliche Schaltbilder: 3163.2032 Sp(4) vom 13.1.1987; 3163.2031 Sp(4) vom 13.1.1987.

 33i

5.10.88

14.23-6-3

AEG-Telefunken AG

 wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderung:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH) als
Wiedereinschaltsperre.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektronischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und
vergossen.

Die Kapazität der überwachten Leitung darf 1,2  µF je Phase nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 925 vom 8.8.1988
Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988.

33j

31.3.89

14.23-5-11

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1, FE 3 oder FE 3 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 33b.

33k

3.10.89

14.23-5-18

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Einschränkende Bedingung:
Die Verwendung des Endgliedes ist nur in solchen Schutzeinrichtungen zulässig, in denen
der Baustein 'Schutzleiterüberwachungsrelais' SLR 100 mit dem Baustein 'Erdschlußrelais'
ER 100 verwendet wird.

33l

23.10.89

14.23-6-14

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Erdschlußsperre ENZ (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH)

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Erdschlußsperre verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Einschränkende Bedingung:
Die Kapazität der Leitung darf 1,2 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.

33m

20.6.90

14.23-6-15

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 33

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Erdschlußrelais ER 101

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Das Erdschlußrelais ER 101 dient der Isolationsmessung zur Abschaltung und verhindert
das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung, die
erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Bedingung für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur mit einem Erdschlußrelais ER 101 verwendet werden,
deren Tastsicherung F1 jederzeit betriebsbereit ist.

Lfd.
Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

34

19.9.80 30.12.91

14.23-3-24
14.23-7-4

AEG-Telefunken AG

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 60, Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung
vom 15.4.1980

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100, Baustein Selektives Erdschlußrelais
SER 100 mit Ankopplungswiderstand AW 100 und Summenstromwandler STW 100.
Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und
einem Widerstand, wahlweise kombiniert mit einem Relais zur elektrischen Selbsthaltung -,
das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Die Bausteine werden in Verbindung mit der nach § 60 Abs. 1 BVOE geforderten Erd-
schlußabschaltung verwendet.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm) oder
    leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter,
b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter,
c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle ausgebildetem Schutzleiter und als leitende
    Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
        oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern und als Einzelader
        angeordnetem Überwachungsleiter,
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter,
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle ausgebildetem Schutzleiter und als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach 1.b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüf-
    einrichtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche Gehäuse
    eingebaut sein, bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt
    werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein 'Schutzleiter-Überwachungsrelais'
    kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum
    Steuern des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter
    müssen in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
6. In den Anschlußräumen der an die Leitungen angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
7. Zur Temperaturüberwachung der Motoren dürfen in den Zuleitungen Steueradern angeordnet
    sein. Hierbei muß ein induktivsymmetrischer Aufbau der Zuleitungen gewährleistet bleiben.
    Als zugehörige Auslösegeräte dürfen nur die Bauarten TMA 100, TMA 31 und 8 SD 8412
    verwendet werden.
8. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 ME 3161.2047 Ü (3) vom 11.7.1980;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 11.7.1980.

34a

22.6.82
31.3.89

14.21-92-14 14.23-5-11

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N (Hersteller: ELMI Elektronik
GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes FE 1 N oder FE 2 N kann der an die Leitung angeschlossene
Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen
als auch kurzzuschließen.

Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

34b

27.7.84

14.23-3-24

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen in den Bausteinen ER 100 und SLR 100.

Verbindliche Schaltbilder: S 4 V 42-ME 3161.2045 GP (4) vom 22.5.1984;
                                     S 4 V 42-ME 3163.2015 GP (4) vom 22.5.1984

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

34c

16.10.84

14.23-4-20

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 10 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 10 kann der an die Leitung angeschlossene Motor
von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.

34d

29.11.84

14.23-4-22

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 20 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 1000 V-Netz.

34e

13.6.85

14.23-5-3

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

34f

18.11.85

14.23-4-20

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 40 (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10. Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwetter-
geschützten Gehäuse untergebracht sein.

34g

19.3.87

14.23-5-13

AEG-
Aktiengesellschaft

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Änderung von Bauelementen im Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 100.
Wahlweise Verwendung des Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101.
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes dY-02, dY-02/1, dY-03 oder dY-04
(Hersteller: Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei mbH) am Ende der
überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der Kapazitätswert zwischen Schutzleiter und Überwachungsleiter einer durch das
Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101 überwachten Leitung darf 1 µF nicht übersteigen.

Die Endglieder dY-02, dY-02/1, dY-03 und dY-04 dürfen nur in Verbindung mit dem
Schutzleiter-Überwachungsrelais SLR 101 verwendet werden.

Bei Verwendung eines Endgliedes dY-02, dY-02/1, dY-03 oder dY-04 kann der an die Leitung
angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters
gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem Gehäuse der Zündschutzart (Sch)d untergebracht sein.

Verbindliche Schaltbilder: 3163.2032 Sp(4) vom 13.1.1987; 3163.2031 Sp(4) vom 13.1.1987.

34h

5.10.88

14.23-6-3

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderung:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH)
als Wiedereinschaltsperre.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektronischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und
vergossen.

Die Kapazität der überwachten Leitung darf 1,2 µF je Phase nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 925 vom 8.8.1988
Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988.

34i

31.3.89

14.23-5-11

AEG-Telefunken AG

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Endgliedes FE 1, FE 3 oder FE 3 N
(Hersteller: ELMI Elektronik GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 34a.

34j

3.10.89

14.23-5-18

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Einschränkende Bedingung:
Die Verwendung des Endgliedes ist nur in solchen Schutzeinrichtungen zulässig, in denen
der Baustein 'Schutzleiter-Überwachungsrelais' SLR 100 mit dem Baustein 'Selektives
Erdschlußrelais' SER 100 verwendet wird.

34k

23.10.89

14.23-6-14

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Erdschlußsperre ENZ (Hersteller: ELMI Elektronik GmbH)

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Erdschlußsperre verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Einschränkende Bedingung:
Die Kapazität der Leitung darf 1,2 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.

34l

20.6.90

14.23-6-15

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Erdschlußrelais ER 101

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Das Erdschlußrelais ER 101 dient der Isolationsmessung zur Abschaltung und verhindert
das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung, die
erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Bedingung für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur mit einem Erdschlußrelais ER 101 verwendet werden,
deren Tastsicherung F1 jederzeit betriebsbereit ist.

34m

30.12.91

14.23-7-4

AEG Aktiengesellschaft

wie Nr. 34

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen:
wahlweise Verwendung des Erdschlußrelais SER 101

Wirkungweise und besondere Kennzeichen:
Das Erschlußrelais SER 101 dient der Isolationsmessung zur Abschaltung und verhindert
das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung, die erd-
schlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Bedingung für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung darf nur mit einem Erdschlußrelais SER 101 verwendet werden,
deren mechanisch rastbare Verriegelungseinrichtung jederzeit betriebsbereit ist.

Verbindliches Schaltbild: 3161.2071 BS (3) vom 28.11.1991.

Lfd.
Nr

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

35

21.12.82

14.23-3-25

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 59 Abs. 1 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 15.4.1980

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen mit nach § 52 Abs. 1 BVOE
beliebig angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein KD 7 oder KD 7 S für die Überwachung des Schutzleiters,
Baustein EP 5 oder EPL 05 R als Erdschlußsperre bzw. Baustein SP 8 oder SP 8 T für
die selektive Erdschlußmessung und als Erdschlußsperre, Drosselspule L 500 oder LC 1
zur Ankopplung der Erschlußsperre an den zu überwachenden Netzteil;

Summenstromwandler und Ankopplungswiderstände für die selektive Erdschlußmessung.
Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und einem
Widerstand - das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Anlagen, an die der mit dieser Schutzeinrichtung versehene Netzteil angeschlossen ist,
bedürfen einer Isolationsüberwachungseinrichtung nach § 25 Abs. 5 BVOE.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für die Bausteine KD 7 und
    KD 7 S kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter
    zum Steuern des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuer-
    schalter müssen in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch
    kurzschließen.
3. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
4. Erdschlußsperren sind über Ankopplungsdrosseln an die Leitung anzuschließen.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
6. Sofern die Bausteine SP 8 und SP 8 T zur Isolationsmessung verwendet werden, dürfen
    die Werte der Kapazitäten zwischen den Hauptleitern und dem Schutzleiter höchstens
    2,5 µF betragen.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: BE 07 S vom 8.12.1982; E-0027-1 vom 18.6.1982;
                                     S 818 vom 19.1.1981; E 827 vom 2.4.1982.

35a

17.2.88

14.23-5-10

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 35

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Bausteins EN 5 als Erdschlußsperre.
Wahlweise Verwendung des Bausteins KD 73 für die Überwachung des Schutzleiters.
Wahlweise Verwendung des Bausteins UP 6 für die Isolationsmessung zur Abschaltung
und zur Widereinschaltsperrung bei bestehendem Isolationsfehler

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Der Baustein EN 5 kann direkt oder über eine Drosselspule an die zu überwachende Leitung
angekoppelt werden.

Der Vorwiderstand der Diode des Endgliedes muß 100 Ohm betragen.

Die Prüfeinrichtung zur Feststellung der Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß so
errichtet sein, daß
- zur Prüfung des Bausteins EN 5 ein Widerstand mit einem Wert von weniger als 8 kOhm
  an die Anschlußstifte a5 und a6,
- zur Prüfung des Bausteins KD 73 ein Widerstand von 330 Ohm an die Anschlußstifte a5 und
  b6 des Bausteins angeschaltet wird.

Die Ankopplung des Bausteins UP 6 an die zu überwachende Leitung muß über eine
Drosselspule bzw. über einen symmetrischen Drosselstern erfolgen.

Verbindliche Schaltbilder: E836 vom 22.5.1986; E 891 vom 2.10.1987; E 892 vom 2.10.1987.

35b

16.3.88

14.23-5-10

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 35

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Bausteins EA 2 als Erdschlußsperre.
Wahlweise Verwendung des Bausteins SP 8 U für die Isolationsmessung zur Abschaltung
und zur Wiedereinschaltsperrung bei bestehendem Isolationsfehler.

Verbindliche Schaltbilder: E 838 vom 25.2.1988; E 840 vom 25.2.1988

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb: -.

35c

23.10.89

14.23-6-14

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 35

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Erdschlußsperre ENZ

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Erdschlußsperre verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet gewesen ist, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Einschränkende Bedingung:
Die Kapazität der Leitung darf 1,2 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller:

Verwendungsbereich:

36

21.12.82

14.23-3-25

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 60 Abs. 3 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 15.4.1980

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
    oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungs-
    leiter;
b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter. Der Schutzleiter kann auch gleichmäßig aufgeteilt als Einzeladerhülle
    und der Überwachungsleiter als leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnet
    sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein KD 7 oder KD 7S für die Überwachung des Schutzleiters,
Baustein EP 5 oder EPL 05 R als Erdschlußsperre bzw. Baustein SP 8 oder SP 8 T für
die selektive Erdschlußmessung und als Erdschlußsperre, Drosselspule L 500 oder LC 1
zur Ankopplung der Erdschlußsperre an den zu überwachenden Netzteil, Summenstrom-
wandler und Ankopplungswiderstände für die selektive Erdschlußmessung. Ferner gehört zu
der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und einem Widerstand - das
zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung darf nur in Verbindung mit einer nach § 60 Abs. 1 BVOE geforderten
Erdschlußabschaltung verwendet werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauarten
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
        oder leitende nicht metallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Über-
        wachungsleiter;
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter;
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach Nr. 1 b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüf-
    einrichtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen Gehäusen
    eingebaut sein, bei denen die Prüfschalter oder -taster bei geschlossenen Gehäusen betätigt
    werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für die Bausteine KD 7 und KD 7 S kann
    verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern
    des an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittels benutzt wird. Die Steuerschalter müssen
    in diesem Falle den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
6. Erdschlußsperren sind über Ankopplungsdrosselspulen an die Leitung anzuschließen.
7. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
8. Sofern die Bausteine SP 8 und SP 8 T zur Isolationsmessung verwendet werden, dürfen die
    Werte der Kapazitäten zwischen den Außenleitern und dem Schutzleiter höchstens 2,5 µF
    betragen.
9. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: BE 07 S vom 8.12.1982; E-0027-1 vom 18.6.1982;
                                     S 818 vom 19.1.1981; E 827 vom 2.4.1982.

36a

13.6.85

14.23-5-3

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 36

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des ÜL-Trenners HEP 15 T (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
an beliebiger Stelle im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Durch den ÜL-Trenner kann der an die Leitung angeschlossene Motor abgeschaltet werden.
Der Trenner ersetzt nicht die zum Steuern von Motoren zugelassenen Endglieder; er ersetzt
ferner nicht einen Stillsetz- und Sperrschalter, der den Motor gegen Anlaufen sperrt.

36b

16.3.88

14.23-5-10

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 36

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Bausteins EA 2 oder EN 5 als Erschlußsperre.
Wahlweise Verwendung des Bausteins KD 73 für die Überwachung des Schutzleiters.
Wahlweise Verwendung des Bausteins SP 8 U oder UP 6 für die Isolationsmessung zur
Abschaltung und zur Wiedereinschaltsperrung bei bestehendem Isolationsfehler.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Mit Hilfe des Überwachungsbausteins KD 73 und der Erdschlußsperre EN 5 ist die Erfassung
eines Isolationsfehlers zwischen Außenleiter und Überwachungsleiter möglich.

Eine Schutzeinrichtung für eine Leitungsbauform mit als konzentrische Hülle angeordnetem
Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den
einzelnen Adern angeordnetem Überwachungsleiter darf nur unter bestimmungsgemäßer
Verwendung der Bausteine KD 73 und EN 5 errichtet und betrieben werden.

Sofern der Baustein KD 73 in Verbindung mit einer Leitung, die einen als konzentrische Hülle
angeordneten Schutzleiter und einen als leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene
Hülle über den einzelnen Adern angeordneten Überwachungsleiter besitzt, in Verbindung mit
dem Baustein EN 5 zur Erfassung und Abschaltung eines Isolationsfehlers zwischen
Außenleiter und Überwachungsleiter verwendet wird, muß sichergestellt sein, daß die
wirksame Kapazität des Netzes mindestens 0,5 µF beträgt.

Der Baustein EN 5 kann direkt oder über eine Drosselspule an die zu überwachende Leitung
angekoppelt werden.

Die Ankopplung des Bausteins UP 6 an die zu überwachende Leitung muß über eine
Drosselspule bzw. über einen symmetrischen Drosselstern erfolgen.

Der Vorwiderstand der Diode des Endgliedes muß 100 Ohm betragen.

Die Prüfeinrichtung zur Feststellung der Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß so
errichtet sein, daß zur Prüfung
- des Bausteins EN 5 ein Widerstand mit einem Wert von weniger als 8 kOhm an die
   Anschlußstifte a5 und a6,
- des Bausteins KD 73 ein Widerstand von 330 Ohm an die Anschlußstifte a5 und b6 des
   Bausteins angeschaltet wird.

Verbindliche Schaltbilder: E 838 vom 25.2.1988; E 840 vom 25.2.1988; E 891 vom 2.10.1987.

36c

5.10.88

14.23-6-3

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 36

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI-Elektronik GmbH) als
Wiedereinschaltsperre

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektronischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und
vergossen.

Die Kapazität der überwachten Leitung darf 1,2 µF je Phase nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 924 vom 8.8.1988
Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

37

18.6.85
31.3.89

14.23-4-16 14.23-5-11

ELMI-Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 60 Abs. 3 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: LW 510

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
    oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwach-
    ungsleiter;
b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter;
c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
    leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen Drosselspulen, Transformator, elektronische
Baugruppen für den Erdschlußmeßkreis, den Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter
und die Relaisschaltstufen und Meldeleuchten sowie eine Prüfeinrichung, mit der die
Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung festgestellt werden kann.

Diese Teile sind unter der Bezeichnung LW 510 in einem Gehäuse mit Gewindestutzen
untergebracht und vergossen.

Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -,
das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Die Schutzeinrichtung kann auch durch ein Endglied FE 1, FE 1 N oder 8 SG 2024
(Hersteller: Siemens AG) ergänzt werden. Bei Verwendung eines der vorgenannten Endglieder
kann der an die Leitung angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des
Überwachungsleiters gesteuert werden.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und als leitende Hülle (Schirm)
        oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Über-
        wachungsleiter;
    b) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter;
    c) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
        verwendet werden.
2. Leitungen nach Nr. 1 b) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben werden.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
6. Im Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter angeordnete Steuerschalter müssen den
    Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
7. Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus'-Stellung eine Rast haben.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung mit dem Endglied FE 1 gilt zusätzlich folgende
Bedingung:
Das Endglied muß mit seinem Gewindestutzen immer in eine Einführungsbohrung mit Gewinde
Pg 29 im Gehäuse des Steuerschalters gesichert eingeschraubt sein.

37a

6.10.86

14.23-5-6

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 37

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HERE 10, HERE 20 oder HERE 40
(Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HERE 10, HERE 20 oder HERE 40 kann der an die
überwachte Leitung angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des
Überwachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

37b

21.4.87

14.23-5-12

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 37

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 oder HA-Z 6708-6
(Hersteller: Hamacher GmbH) am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung eines Endgliedes HA-Z 6708-1 oder HA-Z 6708-6 kann der an die
überwachte Leitung angeschlossene Motor von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe
des Überwachungsleiters gesteuert werden.

Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten
Gehäuse untergebracht sein.

37c

5.10.88

14.23-6-3

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 37

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung der Zusatzsperre LZS (Hersteller: ELMI-Elektronik GmbH)
als Wiedereinschaltsperre.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Zusatzsperre LZS verhindert das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung
sowie einer Leitung, die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines
Quittierschalters.

Die elektronischen Teile sind in einem Gehäuse mit Gewindestutzen untergebracht und vergossen.

Die Kapazität der überwachten Leitung darf 1,2 µF je Phase nicht überschreiten.

Verbindliche Schaltbilder: E 921 vom 8.8.1988; F 921 vom 8.8.1988
Verbindlicher Prüfbericht des RWTÜV: III.3.1/142/88 vom 9.8.1988.

37d

31.3.89

14.23-5-11

ELMI-Elektronik GmbH

wie Nr. 37

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes FE 3 oder FE 3 N am Ende der überwachten
Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie Nr. 37.

37e

3.10.89

14.23-5-18

ELMI Elektronik GmbH

wie Nr. 37

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
wie zu Endglied HERE 10 in einem 500 V- oder 1000 V-Netz. Das Endglied muß in einem
dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse untergebracht sein.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

38

7.4.86

14.23-4-18

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 1 kV nach § 60 Abs. 5 BVOE
vom 15.10.1971/5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Kabeln und Leitungen für Anlagen mit
Nennspannungen über 1 kV, bei denen der Schutzleiter gleichmäßig aufgeteilt als Hülle
über den einzelnen Adern der Außenleiter und Überwachungsleiter konzentrisch angebracht
sind. Der Schutzleiter kann auch in Verbindung mit einer leitenden nichtmetallenen Hülle
über den einzelnen Adern gleichmäßig aufgeteilt in den Außenzwickeln angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baugruppe 8 SX 8500-OAA als schnelles Erdschlußwischerrelais,
Baugruppe 8 SX 8500-OABO 1 oder 8 SX 8500-OABO 2 für die Schutzleiterüberwachung,
Baugruppe 8 SX 8500-OAC für die Spannungsversorgung und die Dauererdschlusserfassung
sowie die Logikbaugruppe 8 SX 8500-OAD.

Ferner gehören zu der Schutzeinrichtung eine induktive Sternpunktkombination, bestehend
aus drei Einphasen-Transformatoren und ein Endglied, Bauart 8 SG 2023-1, bestehend aus
Widerstand und Schalter, welches zum Einbau am Ende des (der) zu überwachenden Kabels
(Leitung) vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig stromführender
Leiter verwendet werden darf.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem Ansprechen
auf Grund eines Fehlers im Schutzleiter-Überwachungsstromkreis unverzögert und auf Grund
eines Erdschlusses mit einer Verzögerungszeit von längstens 0,5 s abgeschaltet. Bistabile
Relais wirken als Einschaltsperre und verhindern nach dem Ansprechen das Einschalten des
Schalters bei bestehenden Fehlern.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei
1. einem Schluß Außenleiter - Schutzleiter,
2. einem Schluß Überwachungsleiter - Schutzleiter,
3. einer Unterbrechung des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter,
4. Ausfall der Stromversorgung.

Fehler werden optisch angezeigt.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang des (der) zu überwachenden Kabels
    (Leitung) angeordneten Hochspannungs-Leistungsschalter elektrisch so in
    Zusammenhang stehen, daß das (die) Kabel (Leitung) nur bei eingeschalteter Schutz-
    einrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Der Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einer elektrischen Einschaltsperre
    ausgerüstet sein, die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das Wiedereinschalten
    verhindert.
3. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Kabel- und Leitungsbauformen mit
    gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle oder mit als leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern und als gleichmäßig aufgeteiltem, in den Außenzwickeln
    angeordnetem metallischen Leiter ausgeführtem Schutzleiter sowie mit als leitende
    konzentrische Hülle unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter
    verwendet werden.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüf-
    einrichtung festgestellt werden können.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß optisch angezeigt sein.
6. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder: (3) E 271 S 701/1 vom 14.2.1986;
                                     (4) E 271 S 701/2 vom 6.3.1986;
                                     (4) E 271 S 492 d vom 14.2.1986;
                                     (3) E 92983-W 5930-S 313 vom 14.2.1986;
                                      4 E 271-778/1 vom 14.2.1986.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

39

5.2.88

14.23-5-17

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein zur Schutzleiterüberwachung, wahlweise KD 7, KD 7 S oder KD 73, und
Baustein zur Erdschlußüberwachung, wahlweise EP 5, EPL 05 R, UP 6, SP 8, SP 8 T oder
SP 8 U. Bei Verwendung der Bausteine EP 5, EPL 05 R und UP 6 gehören weiterhin
Symmetriedrosseln, bei Verwendung der Bausteine SP 8, SP 8 T und SP 8 U Ankopplungs-
widerstände und Summenstromwandler zur Schutzeinrichtung. Ferner gehört zur Schutz-
einrichtung ein Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -, das zum Einbau am Ende
der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit gleichmäßig aufgeteiltem, als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
    Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
b) mit als Einzelader, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nichtmetallener Hülle über
    den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche schlagwetter-
    geschützten Gehäuse eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei geschlossenen
    Gehäusen betätigt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für die Bausteine KD 7,
    KD 7 S und KD 73 kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den
    Schutzleiter zum Signalisieren benutzt wird.
3. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
4. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
5. Werden zwei Schutzeinrichtungen - errichtet unter Verwendung der Bausteine EP 5,
    EPL 05 R oder UP 6 - gemeinsam an zwei galvanisch verbundenen Netzteilen verwendet,
    so ist der für die Fehlerabschaltung maßgebende Isolationsgrenzwert für diesen An-
    wendungsfall nach schriftlicher Angabe der ELMI-Elektronik GmbH einzustellen. Die
    schriftliche Angabe ist zum Elektrobuch zu nehmen.
6. Die von den Bausteinen KD 7, KD 7 S und KD 73 überwachten Leitungen müssen mit einem
    Endglied - bestehend aus einer Diode und einem Widerstand von max. 100 Ohm -
    abgeschlossen sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
        Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader, leitender Hülle (Schirm) oder leitender nichtmetallener Hülle über den
        einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Über-
        wachungsleiter verwendet werden.
8. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: BE 07 S vom 8.12.1982; E-0027-1 vom 18.6.1982;
                                     E 827 vom 2.4.1982; E 836 vom 22.5.1986; E 838 vom 25.2.1988;
                                     E 892 vom 1.9.1986; S 818 vom 19.1.1981.

Lfd. Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

40

5.2.88

14.23-5-17

ELMI-Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über
42 V Wechselstrom oder 60 V Gleichstrom
bis 220 V nach § 59 Abs. 2 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein zur Schutzleiterüberwachung, wahlweise KD 7, KD 7 S oder KD 73, und
Baustein zur Erdschlußüberwachung, wahlweise EP 5, EPL 05 R, UP 6, SP 8, SP 8 T
oder SP 8 U. Bei Verwendung der Bausteine EP 5, EPL 05 R und UP 6 gehören weiterhin
Symmetriedrosseln, bei Verwendung der Bausteine SP 8, SP 8 T und SP 8 U Ankopplungs-
widerstände und Summenstromwandler zur Schutzeinrichtung. Ferner gehört zur
Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus einer Diode und einem Widerstand -, das
zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen mit nach § 52 Abs. 1 BVOE
beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät angeordneten Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die
    Leitung nur bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
3. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
4. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: BE 07 S vom 8.12.1982; E 838 vom 25.2.1988;
                                     E-0027-1 vom 18.6.1982; E 892 vom 1.9.1986;
                                     E 827 vom 2.4.1982; S 818 vom 19.1.1981; E 836 vom 22.5.1986.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

41

29.7.88

14.23-5-16

Hagen Batterie AG

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen die Funktionseinheiten
'Überwachung AL/ÜL(-)' und 'Überwachung ÜL(+)/ÜL(-)' auf einer
Leiterkarte Typ 4410M1. Ferner gehört zur Schutzeinrichtung ein Endglied
- bestehend aus Diode und Widerstand -, das zum Einbau am Ende der überwachten
Leitung vorgesehen ist.

Die Schutzeinrichtung dient auf gleisgebundenen und zwangsgeführten Fahrzeugen
zur Überwachung von Leitungen mit gleichmäßig aufgeteiltem als metallene Einzeladerhülle
angeordnetem Überwachungsleiter ÜL(-) und als Einzelader angeordnetem Überwachungs-
leiter ÜL(+).

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Leitung nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten
    Prüfeinrichtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solche
    schlagwettergeschützten Gehäuse eingebaut sein, bei denen Prüfschalter oder -taster
    bei geschlossenem Gehäuse betätigt werden können.
3. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
4. Das selbsttätige Einschalten nach Auftreten eines Fehlers in der Leitung muß verhindert
    sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Überwachungsleiter ÜL(-) gegenüber dem Überwachungsleiter ÜL(+)
    mit einem Längenüberschuß angeschlossen sein.
6. Die überwachte Leitung muß mit einem Endglied - bestehend aus einer Diode und
    einem Widerstand von 33 Ohm - abgeschlossen sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nur auf gleisgebundenen und zwangsgeführten Fahrzeugen
    zur Überwachung von Leitungen in aus Akkumulatoren gespeisten Netzen mit Nenn-
    spannungen bis 120 V GS verwendet werden.
8. Die Schutzeinrichtung darf nur für eine zugelassene Leitungsbauform mit gleichmäßig
    aufgeteiltem als metallene Einzeladerhülle angeordnetem Überwachungsleiter ÜL(-) und
    als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter ÜL(+) verwendet werden.
9. Die Schutzeinrichtung darf nur innerhalb festgelegter Grenzkurven für die elektrischen
    Kenndaten der überwachten Leitung verwendet werden (vergl. Prüfbericht des RWTÜV).
10. Neben den beiden Außenleitern und den beiden Überwachungsleitern dürfen keine
     weiteren Leiter in der überwachten Leitung vorhanden sein.
11. Die Adern für den Überwachungsstromkreis müssen so angeordnet sein, daß durch
      induzierte Spannungen keine nachteilige Beeinflussung der Funktionsfähigkeit der
      Schutzeinrichtung auftreten kann.
12. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: T 10.1B 015 vom 11.4.1988; T 10.1S 025 vom 3.7.1988
Verbindliche Prüfberichte des RWTÜV: III.3.1/3/88 vom 28.3.1988 und 29.6.1988.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

42

1.3.89

14.23-6-5

Hamacher GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Schutzleiter-Überwachungsbaustein HA-SL 1 und ein universelles Erdschlußrelais
HA-ER 1 oder HA-ER 1.1. Weiterhin gehören zur Schutzeinrichtung wahlweise ein
Ankoppelwiderstand HA-O 2103, ein Summenstromwandler HA-L 2013 und
Ankopplungsdrosselspulen HA-O 2004.

Ferner gehört zur Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -,
das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit gleichmäßig aufgeteiltem, als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und als
    Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
b) mit als Einzelader und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über
    den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem, als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und
        als Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
        über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung -
    mit Ausnahme des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter - nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlagwetter-
    geschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei geschlossenen
    Gehäusen betätigt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den Baustein HA-SL 1 kann
    verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum
    Signalisieren benutzt wird.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
6. Die vom Baustein HA-SL 1 überwachte Leitung muß mit einem Endglied - bestehend aus einer
    Diode und einem Widerstand von 100 Ohm - abgeschlossen sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nur mit eingeschaltetem Haftrelais K 2 im Erdschlußrelais
    HA-ER 1 oder HA-ER 1.1 verwendet werden.
8. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Verbindliche Schaltbilder: HA 4005088 vom 19.12.1988; HA 3007688 vom 19.12.1988;
                                     HA 3043788 vom 19.12.1988.

42a

3.10.89

14.23-5-18

Hamacher GmbH

wie Nr. 42

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen:
Wahlweise Verwendung des Endgliedes HERE 'U' (Hersteller: Herrmann Elektro-GmbH)
am Ende der überwachten Leitung.

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Bei Verwendung des Endgliedes HERE 'U' kann der an der Leitung angeschlossene Motor
von seinem Aufstellungsort aus mit Hilfe des Überwachungsleiters gesteuert werden.
Das Endglied muß in einem dafür allgemein zugelassenen schlagwettergeschützten Gehäuse
untergebracht sein.

Als Aus-Taster dürfen nur solche Geräte verwendet werden, die einen zusätzlichen Schließer
besitzen; der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter ist bei Betätigung des Tasters
sowohl zu unterbrechen als auch kurzzuschließen. Es sind nur solche Aus-Taster zulässig,
die in der 'Aus-Stellung' eine Rast haben.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

43

1.3.89

14.23-6-5

Hamacher GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Schutzleiter-Überwachungsbaustein HA-SL 1 und ein universelles Erdschlußrelais HA-ER 1
oder HA-ER 1.1. Weiterhin gehören zur Schutzeinrichtung wahlweise ein Ankoppelwiderstand
HA-O 2103, ein Summenstromwandler HA-L 2013 und Ankopplungsdrosselspulen
HA-O 2004.

Ferner gehört zur Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -,
das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung vorgesehen ist.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter und mit als leitende Hülle (Schirm)
    oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungs-
    leiter;
b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
    leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
    nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
    als leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
d) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle
    über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und mit als Einzelader angeordnetem
    Überwachungsleiter;
e) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
    nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
    als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit als konzentrischer Hülle angeordnetem Schutzleiter und mit als leitende Hülle
       (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem
       Überwachungsleiter;
    b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit
        als leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
    c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
        nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
        als leitende Hülle (Schirm) unter dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
    d) mit als konzentrische Hülle und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene
        Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und mit als Einzelader
        angeordnetem Überwachungsleiter;
    e) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
        nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
        als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Leitungen nach Nr. 1a) müssen mit einer Isolationsüberwachungseinrichtung (z.B.
    Erdschlußrelais HA-ER 1 oder HA-ER 1.1 und Summenstromwandler HA-L 2013)
    betrieben werden, die aufgrund des Ergebnisses einer Untersuchung durch den
    RW TÜV in der Lage ist, einen Isolationsfehler zwischen Hauptleiter und Überwachungs-
    leiter zu erfassen und unverzögert abzuschalten.
3. Leitungen nach Nrn. 1d) und 1e) müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben
    werden.
4. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung
    - mit Ausnahme des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter - nur bei einge-
    schalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlag-
    wettergeschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei
    geschlossenen Gehäusen betätigt werden können. Auf eine Prüfeinrichtung für den
    Baustein HA-SL 1 kann verzichtet werden, wenn der Überwachungsstromkreis für
    den Schutzleiter zum Signalisieren oder zum Steuern des an die Leitung angeschlossenen
    Betriebsmittels benutzt wird. Steuerschalter müssen in diesem Fall den Überwachungs-
    stromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
6. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
7. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
8. Die vom Baustein HA-SL 1 überwachte Leitung muß mit einem Endglied - bestehend
    aus einer Diode und einem Widerstand von 100 Ohm - abgeschlossen sein.
9. Die Schutzeinrichtung darf nur mit eingeschaltetem Haftrelais K2 im Erdschlußrelais
    HA-ER 1 oder HA-ER 1.1 verwendet werden.
10. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder: HA 4005088 vom 19.12.1988; HA 3007688 vom 19.12.1988;
                                     HA 3043788 vom 19.12.1988.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

44

25.1.89

14.23-6-2

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannung über 1 kV
nach § 60 Abs. 5 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart:  H-Wächter 8 SG 11 02

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Kabeln und Leitungen für Anlagen
mit Nennspannungen über 1 kV, bei denen der Schutzleiter gleichmäßig aufgeteilt als
Hülle über den einzelnen Adern der Außenleiter und der Überwachungsleiter als leitende
Hülle zwischen dem Schutzleiter und dem Außenmantel angebracht sind. Der Schutzleiter
kann auch konzentrisch als Hülle über dem Innenmantel angeordnet sein.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Flachbaugruppe A 401, bestehend aus der Funktionsbaugruppe N 1 für die Erdschluss-
erfassung und der Funktionsbaugruppe N 2 für die Schutzleiterüberwachung.

Ferner gehören zur Schutzeinrichtung ein Meßwertgeber, bestehend aus einem Summen-
stromwandler 8 SG 7021 bzw. GIK 106 oder aus drei Hauptstromwandlern in Holmgreen-
schaltung, sowie das Endglied 8 SG 2023-1, welches zum Einbau am Ende der (des) zu
überwachenden Leitung (Kabels) vorgesehen ist. Zusätzlich kann zu dem Endglied der
Befehlsgeber 8 SD 1160 in dem Überwachungsstromkreis angeschlossen werden.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig strom-
führender Leiter verwendet werden darf.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem
Ansprechen auf Grund eines Fehlers im Schutzleiter-Überwachungsstromkreis und
auf Grund eines Erdschlusses unverzögert abgeschaltet. Bistabile Relais wirken als
Einschaltsperre und verhindern nach dem Ansprechen das Einschalten des Schalters
bei bestehenden Fehlern.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei
1. einem Schluß Außenleiter-Schutzleiter,
2. einem Schluß Überwachungsleiter-Schutzleiter,
3. einer Unterbrechung des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter,
4. Ausfall der Stromversorgung.

Fehler werden optisch angezeigt.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang des (der) zu überwachenden Kabels
    (Leitung) angeordneten Hochspannungs-Leistungsschalter elektrisch so in
    Zusammenhang stehen, daß das (die) Kabel (Leitung) nur bei eingeschalteter
    Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Der Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einer Einschaltsperre ausgerüstet sein,
    die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das selbsttätige Wiedereinschalten verhindert.
3. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Kabel- und Leitungsbauformen mit als
    konzentrische Hülle oder mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem
    Schutzleiter und mit als leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter
    verwendet werden.
4. Zur Erdschlußabschaltung darf in der Schutzeinrichtung nur ein Baustein N 1 mit
    unverzögert wirkender Erdschlußabschaltung verwendet werden.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer festeingebauten Prüf-
    einrichtung festgestellt werden können.
6. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß optisch angezeigt sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliche Schaltbilder: QPB/Sk 1512 vom 15.12.1988; QPB/Sk 1484a vom 15.12.1988;
                                     QPB/Sk 1485a vom 15.12.1988.

Lfd.
Nr

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

45

9.10.89

14.23-6-8

ELMI Elektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
über 220 V nach § 59 Abs. 1 sowie
über 42 V - oder 60 V - bis 220 V
nach § 59 Abs. 2 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauarten: LW 505; LW 5117

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung LW 505 ist für Netze mit Nennspannungen bis 500 V und die
Schutzeinrichtung LW 511 für Netze mit Nennspannungen bis 1000 V geeignet.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Ankopplungsdrosselspulen, Transformator, die elektronischen Baugruppen KD 73 und
LZS sowie Meldelampen und eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der
Schutzeinrichtung festgestellt werden kann. Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein
Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -, das zum Einbau am Ende der
überwachten Leitung vorgesehen ist.

Die Baugruppen KD 73 dienen der Schutzleiterüberwachung. Die Baugruppen LZS
verhindern das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung,
die erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 1 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen mit
einem nach § 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter und einem zugehörigen
Überwachungsleiter.

Die Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 2 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen mit
nach § 52 Abs. 1 BVOE beliebig angeordnetem Schutzleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Leitungskapazität der zu überwachenden Leitung darf 1 µF nicht überschreiten.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung nur bei einge-
    schalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen Gehäusen eingebaut
    sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei geschlossenen Gehäusen betätigt werden
    können.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
6. Sind in der zu überwachenden Leitung neben den Außenleitern und den Adern des
    Überwachungsstromkreises weitere Adern vorhanden, so dürfen diese nur mit Gleich-
    spannung oder mit einer Nennwechselspannung bis zu 42 V beliebiger Frequenz betrieben
    werden. Die über die weiteren Adern geführten Hilfsstromkreise sind mit den Haupt-
    stromkreisen abzuschalten.
7. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E 924 vom 22.12.1988

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 59 Abs. 1 BVOE muß zusätzlich folgende
Bedingung erfüllt sein:
Sofern der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern des an die Leitung
angeschlossenen Motors benutzt wird, dürfen als Aus-Taster nur solche Geräte verwendet
werden, die einen zusätzlichen Schließer besitzen; der Überwachungsstromkreis für den
Schutzleiter ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen als auch kurzzuschließen.
Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus-Stellung' eine Rast haben.

 

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

46

9.10.89

14.23-6-8

ELMI ELektronik GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen
bis 220 V nach § 60 Abs. 2 sowie
über 220 V nach § 60 Abs. 3 BVOE
vom 15.10.1971 in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauarten: LW 505; LW 511

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung LW 505 ist für Netze mit Nennspannungen bis 500 V und die
Schutzeinrichtung LW 511 für Netze mit Nennspannungen bis 1000 V geeignet.

Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Ankopplungsdrosselspulen, Transformator, die elektronischen Baugruppen KD 73 und
LZS sowie Meldelampen und eine Prüfeinrichtung, mit der die Ansprechbereitschaft der
Schutzeinrichtung festgestellt werden kann. Ferner gehört zu der Schutzeinrichtung ein
Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -, das zum Einbau am Ende der
überwachten Leitung vorgesehen ist.

Die Baugruppe KD 73 dient der Schutzleiterüberwachung. Die Baugruppe LZS verhindert
das Wiedereinschalten einer erdschlußbehafteten Leitung sowie einer Leitung, die
erdschlußbehaftet war, bis zur manuellen Betätigung eines Quittierschalters.

Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
keiner Isolationsüberwachungseinrichtung.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen.
a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
    Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
b) mit als Einzelader und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den
    einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem Über-
    wachungsleiter.

Die Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 3 BVOE dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle
    (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem
    Überwachungsleiter;
b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit
    als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter dem
    Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem oder mit als
    leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter
    sowie mit als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter
    dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
d) mit als konzentrische Hülle und leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern
    angeordnetem Schutzleiter sowie mit als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter;
e) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit
    als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter;
f) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
   nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
   als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein.
1. Die Leitungskapazität der zu überwachenden Leitungen darf 1,1 µF nicht überschreiten.
2. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung nur
    bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
3. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
   festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlagwetter-
   geschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei geschlossenen
   Gehäusen betätigt werden können.
4. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
5. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen Außen-
    leiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längenüberschuß
    angeschlossen sein.
6. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliches Schaltbild: E 924 vom 22.12.1988

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 2 BVOE müssen zusätzlich folgende
Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
        Einzelader oder leitende Hülle (Schirm) angeordnetem Überwachungsleiter;
    b) mit als Einzelader und leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über
        den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter und als Einzelader angeordnetem
        Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Sind in der zu überwachenden Leitung neben den Außenleitern und den Adern des
    Überwachungsstromkreises weitere Adern vorhanden, so dürfen diese nur mit einer
    Nennwechselspannung mit bis zu 42 V beliebiger Frequenz und nur in Fernsprech-
    stromkreisen betrieben werden.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung nach § 60 Abs. 3 BVOE müssen zusätzlich folgende
Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle
       (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem
       Überwachungsleiter;
    b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit
        als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter dem
        Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
    c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und mit als
        leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter
        sowie mit als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter
        dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter;
    d) mit als konzentrische Hülle und leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern
        angeordnetem Schutzleiter sowie mit als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter;
    e) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit
        als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter;
    f) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und als leitende
       nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit
       als Einzelader angeordnetem Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Leitungen nach Nrn. 1.d bis 1.f müssen mit einer Leitungsschutzkette o.ä. betrieben
    werden.
3. Sind in der zu überwachenden Leitung neben den Außenleitern und den Adern des
    Überwachungsstromkreises weitere Adern vorhanden, so dürfen diese nur mit Gleich-
    spannung oder mit einer Nennwechselspannung bis zu 42 V beliebiger Frequenz betrieben
    werden. Die über die Steueradern geführten Hilfsstromkreise sind mit den Hauptstrom-
    kreisen abzuschalten.
4. Sofern der Überwachungsstromkreis für den Schutzleiter zum Steuern des an die Leitung
    angeschlossenen Motors benutzt wird, dürfen als Aus-Taster nur solche Geräte verwendet
    werden, die einen zusätzlichen Schließer besitzen; der Überwachungsstromkreis für den
    Schutzleiter ist bei Betätigung des Tasters sowohl zu unterbrechen als auch kurzzu-
    schließen. Es sind nur solche Aus-Taster zulässig, die in der 'Aus-Stellung' eine Rast
    haben.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

47

29.12.89

14.23-6-13

Hermann Elektro-GmbH

Für Anlagen, in denen gleichzeitig
Nennspannungen von 220 V nach
§ 60 Abs. 2 sowie über 220 V nach
§ 60 Abs. 3 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984
verwendet werden.

 

Bauart: HELS

Ergänzungen bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung ist ausschließlich zur Überwachung einer Leitung bestimmt, in der
sowohl ein 500 V- bzw. ein 1 000 V- als auch ein 220 V-Stromkreis übertragen werden.
Sie besteht im wesentlichen aus dem Überwachungsgerät HELS und dem Endglied
HERE S, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung bestimmt ist. Die zulässige
Leitungslänge ist insbesondere vom Querschnitt der Adern für den 220 V-Stromkreis abhängig.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom führen darf.

Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Leitungen mit als konzentrische Hülle
angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle (Schirm) oder leitende nichtmetallene
Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungsleiter und mit drei in den
Zwickeln der Hauptleiter angeordneten Adern für 220 V-Stromkreise.

Bedingungen für den Betrieb:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für eine zugelassene Leitungsbauform mit als konzentrische
    Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle (Schirm) oder leitende nicht-
    metallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungsleiter und mit drei in
    den Zwickeln der Hauptleiter angeordneten Adern für 220 V-Stromkreise verwendet werden.
2.1 Bei Verwendung der Schutzeinrichtung in einem 500 V-Netz muß die Kapazität des vor-
     geordneten Netzes mindestens 0,2 µF betragen.
2.2 Bei Verwendung der Schutzeinrichtung in einem 1 000 V-Netz muß die Kapazität des
     vorgeordneten Netzes mindestens 0,02 µF betragen.
2.3 Die Kapazität der Leitung darf 4 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.
3. Die zulässige Leitungslänge muß insbesondere in Abhängigkeit von dem jeweils ver-
    wendeten Schutzschalter für den Kurzschlußschutz festgelegt werden; sie darf mit
    Rücksicht auf die 220 V-Stromkreise bei Verwendung eines Schutzschalters der ETA
    Elektrotechnische Apparate GmbH, Bauart 8340-F420-P1G2-A1H142-5A, 5 A
    Nennstrom, höchstens 600 m und bei Verwendung eines Schutzschalters der
    Siemens AG, Bauart 5SM81 06, 6 A Nennstrom, höchstens 250 m betragen.
4. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung nur
    bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlagwetter-
    geschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei
    geschlossenen Gehäusen betätigt werden können.
6. Es darf nur ein Endglied der Bauart HERE S verwendet werden; der zugehörige Steuer-
    schalter muß den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
7. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
8. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen die
    sechs Außenleiter und der Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem
    Längenüberschuß angeschlossen sein.
9. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt ist, so müssen die Anlagen durch weitere Erdschluß-
    meßeinrichtungen überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschalten.
10. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder:  Nr.         8901 vom 29.11.1989
                                                    8902 vom 29.11.1989
                                                 784102 vom 17.08.1989
                                           884602 STR vom 22.12.1988
                                                  984901 vom 22.08.1989
                                                  984902 vom 22.08.1989

Verbindliche Stückliste vom 22.8.1989, 4 Blatt (zu Schaltbildern 984901 und 984902).

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

48

29.12.89

14.23-6-13

Hermann Elektro-GmbH

Für Anlagen, in denen gleichzeitig
Nennspannungen von 220 V nach
§ 59 Abs. 2 sowie über 220 V nach
§ 59 Abs. 1 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984
verwendet werden.

 

Bauart: HELS

Ergänzungen bzw.Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Die Schutzeinrichtung ist ausschließlich zur Überwachung einer Leitung bestimmt, in
der sowohl ein 500 V- bzw. ein 1 000 V- als auch ein 220 V-Stromkreis übertragen
werden. Sie besteht im wesentlichen aus dem Überwachungsgerät HELS und dem
Endglied HERE S, das zum Einbau am Ende der überwachten Leitung bestimmt ist.
Die zulässige Leitungslänge ist insbesondere vom Querschnitt der Adern für den
220 V-Stromkreis abhängig.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter betriebsmäßig Strom
führen darf. Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Leitungen mit als
konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle (Schirm)
oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwach-
ungsleiter und mit drei in den Zwickeln der Hauptleiter angeordneten Adern für
220 V-Stromkreise.

Bedingungen für den Betrieb:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für eine zugelassene Leitungsbauform mit als
    konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle (Schirm)
    oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Über-
    wachungsleiter und mit drei in den Zwickeln der Hauptleiter angeordneten Adern
    für 220 V-Stromkreise verwendet werden.
2.1 Bei Verwendung der Schutzeinrichtung in einem 500 V-Netz muß die Kapazität des
     vorgeordneten Netzes mindestens 0,2 µF betragen.
2.2 Bei Verwendung der Schutzeinrichtung in einem 1 000 V-Netz muß die Kapazität
      des vorgeordneten Netzes mindestens 0,02 µF betragen.
2.3 Die Kapazität der Leitung darf 4 µF je Phasenleiter nicht überschreiten.
3. Die zulässige Leitungslänge muß insbesondere in Abhängigkeit von dem jeweils
    verwendeten Schutzschalter für den Kurzschlußschutz festgelegt werden; sie darf
    mit Rücksicht auf die 220 V-Stromkreise bei Verwendung eines Schutzschalters der
    ETA Elektrotechnische Apparate GmbH, Bauart 8340-F420-P1G2-A1H142-5A, 5 A
    Nennstrom, höchstens 600 m und bei Verwendung eines Schutzschalters der Siemens AG,
    Bauart 5SM81 06, 6 A Nennstrom, höchstens 250 m betragen.
4. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schaltgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung nur
    bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
5. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfeinrichtung
    festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlagwetter-
    geschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei
    geschlossenen Gehäusen betätigt werden können.
6. Es darf nur ein Endglied der Bauart HERE S verwendet werden; der zugehörige Steuer-
    schalter muß den Überwachungsstromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
7. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
8. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen die
    sechs Außenleiter und der Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem
    Längenüberschuß angeschlossen sein.
9. Anlagen, die mit dieser Schutzeinrichtung versehen sind, bedürfen nach § 25 Abs. 5 BVOE
    keiner Isolationsüberwachungseinrichtung. Ist die Schutzeinrichtung jedoch so geschaltet,
    daß der Erdschlußmeßkreis bei eingeschaltetem Schaltgerät durch dessen Hilfskontakt von
    der überwachten Leitung abgetrennt ist, so müssen die Anlagen durch weitere Erdschluß-
    meßeinrichtungen überwacht werden, die die Anlagen bei einfachem vollkommenen
    Erdschluß selbsttätig abschalten.
10. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.

Verbindliche Schaltbilder:         Nr. 8901 vom 29.11.1989
                                                  8902 vom 29.11.1989
                                               784102 vom 17.08.1989
                                        884602 STR vom 22.12.1988
                                               984901 vom 22.08.1989
                                               984902 vom 22.08.1989

Verbindliche Stückliste vom 22.8.1989, 4 Blatt (zu Schaltbildern 984901 und 984902).

Lfd.
Nr.

Datum der Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

49

22.1.92

14.23-7-3

Walter Becker GmbH

Für Anlagen mit Nennspannungen über 220 V
nach § 60 Abs. 3 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen: -

Wirkungsweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Baustein Schutzleiterüberwachung WBN-1 und Baustein Erdschlußsperre WBE-2.
Weiterhin gehört zur Schutzeinrichtung ein Endglied - bestehend aus Diode und Widerstand -;
ferner können Vorschaltdrosselspulen verwendet werden.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig strom-
führender Leiter verwendet werden darf.

Die Schutzeinrichtung dient zur Überwachung von Leitungen
a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle (Schirm)
    oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Überwachungs-
    leiter,
b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit als
    leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter dem Außenmantel
    angeordnetem Überwachungsleiter,
c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und mit als leitende
    nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter sowie mit als
    leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter dem Außenmantel
    angeordnetem Überwachungsleiter.

Beim Betreiben der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen
    a) mit als konzentrische Hülle angeordnetem Schutzleiter sowie mit als leitende Hülle
        (Schirm) oder leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem
       Überwachungsleiter,
    b) mit gleichmäßig aufgeteiltem als Einzeladerhülle angeordnetem Schutzleiter und mit
        als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter dem
        Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter,
    c) mit symmetrisch zu den Außenleitern in den Zwickeln aufgeteiltem und mit als
        leitende nichtmetallene Hülle über den einzelnen Adern angeordnetem Schutzleiter
        sowie mit als leitende Hülle (Schirm) oder mit als leitende nichtmetallene Hülle unter
        dem Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter verwendet werden.
2. Die von der Schutzeinrichtung überwachte Leitung darf im Hinblick auf zulässige
    Kapazitäten die im Abschnitt 4.2 des Prüfberichts des RWTÜV vom 6.1.1992
    - 2.7.1-143/91 - angegebenen Grenzparameter nicht überschreiten.
3. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Schallgerät elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die Stromkreise der Leitung nur
    bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden können.
4. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können. Die Schutzeinrichtung darf nur in solchen schlag-
    wettergeschützten Gehäusen eingebaut sein, bei denen Prüftaster oder -schalter bei
    geschlossenen Gehäusen betätigt werden können.
5. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß durch Meldelampen angezeigt sein.
6. In den Anschlußräumen der an die Leitung angeschlossenen Betriebsmittel müssen
    Außenleiter und Schutzleiter gegenüber dem Überwachungsleiter mit einem Längen-
    überschuß angeschlossen sein.
7. Die Schutzeinrichtung darf nur mit eingeschalteter magnetischer Selbsthaltung des zur
    Erdschlußsperre WBE-2 gehörenden Haftrelais verwendet werden; der zugehörige
    Quittiertaster muß in einer Weise gesichert sein, daß er nur Elektro-Fachkräfte und
    elektrotechnischen Sachverständigen zugänglich ist.
8. Der Ansprechwert für die Erdschlußsperre WBE-2 ist auf mindestens 25 k W fest
    einzustellen.
9. Änderungen der Schutzeinrichtung dürfen nicht vorgenommen werden.
10. Etwa vorhandene Steuerschalter müssen für die Verwendung in dieser Schutzein-
     richtung geprüft und zugelassen sein; sie müssen in diesem Fall den Überwachungs-
     stromkreis sowohl öffnen als auch kurzschließen.
11. Sind in der zu überwachenden Leitung neben den Außenleitern und den Adern des
      Überwachungsstromkreises weitere Adern vorhanden, so dürfen diese nur nach
      erneuter Prüfung und Zulassung und nur dann verwendet werden, wenn durch die
      Prüfung festgestellt ist, daß die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung durch die Strom-
      kreise dieser Adern nicht beeinträchtigt ist.

Verbindliche Schaltbilder: WBN.DWG vom 6.1.1992; WBE-2.DWG vom 6.1.1992.

Lfd.
Nr.

Datum der
Zulassung

Geschäftszeichen
der Zulassung

Hersteller

Verwendungsbereich

50

20.3.92

14.23-7-5

Siemens AG

Für Anlagen mit Nennspannungen über 1000 V
nach § 60 Abs. 5 BVOE vom 15.10.1971
in der Fassung vom 5.1.1984

 

Bauart: -

Ergänzung bzw. Änderungen: -

Wirkungweise und besondere Kennzeichen; Bedingungen für den Betrieb:
Zur Schutzeinrichtung gehören im wesentlichen:
Flachbaugruppe 8SX8500-OAV.., Stromversorgungsbaugruppe A204, Sternpunkt-
kombination HWR-01 (Hersteller: Dipl.-Ing. W. Bender GmbH und Co. KG),
Summenstromwandler HWW-11 (Hersteller: Dipl.-Ing. W. Bender GmbH und Co. KG)
und ein Endglied am Ende der überwachten Leitung.

Gemäß § 25 Abs. 8 BVOE wird erklärt, daß der Schutzleiter als betriebsmäßig strom-
führender Leiter verwendet werden darf.

Die Schutzeinrichtung dient der Überwachung von Leitungen für Anlagen über 1000 V,
bei denen der Schutzleiter gleichmäßig aufgeteilt nichtisoliert einzelkonzentrisch über
den Isolierhüllen der Außenleiter angeordnet oder gleichmäßig aufgeteilt nichtisoliert in
den Zwickeln sowie mit nichtmetallenen leitenden Hüllen (Leitgummi) über den Isolier-
hüllen der Außenleiter angeordnet und der Überwachungsleiter konzentrisch zur
Leitungsachse als metallene nichtisolierte oder nichtmetallene leitende Hülle (Leitgummi)
zwischen Innen- und Außenmantel angeordnet ist.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung bei ihrem
Ansprechen aufgrund eines Fehlers im Schutzleiter-Überwachungsstromkreis und
aufgrund eines Erdschlusses unverzögert abgeschaltet. Bistabile Relais wirken als
Einschaltsperre und verhindern nach dem Ansprechen das Einschalten des Schalters
bei bestehenden Fehlern.

Der Hochspannungs-Leistungsschalter wird von der Schutzeinrichtung ausgelöst bei
1. einem Schluß Außenleiter-Schutzleiter,
2. einem Schluß Überwachungsleiter-Schutzleiter,
3. einer Unterbrechung des Überwachungsstromkreises für den Schutzleiter,
4. Ausfall der Stromversorgung.

Fehler werden optisch angezeigt.

Beim Betrieb der Schutzeinrichtung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Die Schutzeinrichtung muß mit dem am Anfang der überwachten Leitung angeordneten
    Hochspannungs-Leistungsschalter elektrisch so in Zusammenhang stehen, daß die
    Leitung nur bei eingeschalteter Schutzeinrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
2. Der Hochspannungs-Leistungsschalter muß mit einer Einschaltsperre ausgerüstet sein,
    die nach Ansprechen der Schutzeinrichtung das selbsttätige Wiedereinschalten verhindert.
3. Die Schutzeinrichtung darf nur für zugelassene Leitungsbauformen mit gleichmäßig
    aufgeteiltem, nichtisolierten einzelkonzentrisch über den Isolierhüllen der Außenleiter
    angeordneten Schutzleiter oder mit in den Zwickeln gleichmäßig aufgeteilten nichtisolierten
    und mit nichtmetallenen leitenden Hüllen (Leitgummi) über den Isolierhüllen der Außenleiter
    angeordneten Schutzleiter sowie mit konzentrisch zur Leitungsachse als metallene
    nichtisolierte oder nichtmetallene leitende Hülle (Leitgummi) zwischen Innen- und
    Außenmantel angeordnetem Überwachungsleiter verwendet werden.
4. Die Erdschlußabschaltung muß gemäß DIN VDE 0118 Abschnitt 19.1.2.3 unverzögert
    erfolgen; in der Schutzeinrichtung darf von einer Zeitverzögerung kein Gebrauch gemacht
    werden.
5. Die amplitudenabhängige Erdschlußabschaltung darf nur bis zum vierfachen Wert des
    Wirkreststromes eingestellt sein.
6. Die maximal zulässige Länge der überwachten Leitung ist in Abhängigkeit von der zwischen
    Schutzleiter und Überwachungsleiter möglichen Kapazität festzulegen; sie darf 50 µF nicht
    überschreiten.
7. Die Ansprechbereitschaft der Schutzeinrichtung muß mit einer fest eingebauten Prüfein-
    richtung festgestellt werden können.
8. Das Ansprechen der Schutzeinrichtung muß optisch angezeigt sein.
9. Die Schutzeinrichtung darf nicht geändert werden.

Verbindliches Schaltbild: Nr. Z 110295 vom 27.2.1992, 3 Blatt.