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15.05.1986

63-2-53

Statistische Erhebungen nach
§ 9 Abs. 1g und h der UnterlagenBergV

A 7

 

An die Bergämter des Landes NW

Betr.: Statistische Erhebungen nach § 9 Abs. 1g und h der Bergverordnung über
         vermessungstechnische und sicherheitstechnische Unterlagen (Unterlagen-
         Bergverordnung - UnterlagenBergV) vom 11.11.1982 (BGBl. I S. 1553) - SBl. A 1


Unter Bezug auf § 9 Abs. 1g und h der UnterlagenBergV werden Vordrucke übersandt für die

  • jährliche Erhebung über betriebspflichtige Bohrungen über 100 m Tiefe,
  • jährliche Erhebung über die vom Bergbau in Anspruch genommenen Flächen.


Folgende Besonderheiten sind zu beachten:

  1. Die Erhebung über die für Braunkohlentagebau in Anspruch genommenen Flächen läßt
    sich aus den Angaben der bisher geführten 'Rekultivierungsstatistik' zusammenstellen.
    Auf die formale Angleichung an das beiliegende Vordruckmuster wird daher verzichtet.
  2. Die für sonstige Tagebaubetriebe in Anspruch genommenen Flächen und die wieder
    nutzbar gemachten Flächen sind wachsende Größen. Sie entstehen durch Fortschreibung
    der Vorjahreswerte, also
    in Anspruch genommene Flächen = Summe aus Vorjahren und Zuwachs im Berichtsjahr,
    bzw.
    Wieder nutzbar gemachte Flächen = Summe aus Vorjahren und Zuwachs im Berichtsjahr.

    Die aktuelle Betriebsfläche kann durch Differenzbildung
    In Anspruch genommene Flächen abzüglich der wieder nutzbar gemachten Flächen, der
    jährliche Zuwachs durch Differenzbildung zwischen den jeweiligen Jahreswerten
    ermittelt werden.
  3. Aus statistischen Gründen werden zunächst einmal die Jahreswerte für 1985 als Basiswerte
    angesetzt. Dieser Basiswert ist spätestens bei der Jahreserhebung für 1986 zu prüfen und
    gegebenenfalls zu korrigieren.
  4. Scheidet ein Betrieb aus der Bergaufsicht aus, ist die Bergamtsstatistik entsprechend zu
    bereinigen. Die Änderung muß im jährlichen Bericht an das Landesoberbergamt vermerkt
    werden.
  5. Für Halden- und Teichflächen der Betriebe mit untertägiger Gewinnung ist in sinngemäßer
    Anwendung nach den Ziffern 2 bis 4 zu verfahren. Für die Haldenflächen des Steinkohlen-
    bergbaus sind dieselben Werte wie für das Haldenkataster zu verwenden.
  6. Für die Erhebungen besteht keine Vereinbarung über zusammenfassende Meldungen über
    eine Gemeinschaftsorganisation. Es müssen daher Einzelmeldungen für jeden Bergwerks-
    betrieb gefordert werden.

Es wird gebeten, den in Betracht kommenden Bergwerksunternehmen und Mineralgewinnungs-
betrieben Muster der Erhebungsformulare zu übersenden. Die jährlichen Erhebungen sollen mit
dem Jahr 1986 beginnen. Aus Gründen der Arbeitsvereinfachung wird darauf hingewiesen, daß
die Zahlenangaben auf den Vordrucken handschriftlich eingesetzt werden können.

Dortmund, den 15.5.1986

Landesoberbergamt NW
in Vertretung

P i l g r i m