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14.10.1975

34.2 I 4

Verordnung über die Ausbildung
und Prüfung für den höheren
Staatsdienst im Markscheidefach

A 7

 

An die Bergämter und Markscheider des Landes NW

Betr.: Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für den höheren Staatsdienst im
         Markscheidefach vom 22.4.1975 *)

Im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen 1975 S. 392 ist die
als Anlage 1 beigefügte neue Verordnung für die Ausbildung und Prüfung für den höheren
Staatsdienst im Markscheidefach vom 22.4.1975 veröffentlicht worden. Die Verordnung
ist einen Tag nach der Verkündung, d.h. am 28.5.1975 in Kraft getreten. Gegenüber der
alten Verordnung ergeben sich nachstehende wesentliche Änderungen in bezug auf die
Ausbildung und Prüfung.

Die Mindestdauer der Ausbildungszeit wurde auf 2 Jahre herabgesetzt. Dadurch hat sich
die Dauer des Vorbereitungsdienstes verkürzt, und zwar die Ausbildung

bei Bergwerksunternehmen von 8 auf 5 Monate,

bei einer von dem Referendar gewählten Behörde für Landesplanung, Wasserwirtschaft
oder Verkehr von 2 auf 1 Monat,

beim Landesoberbergamt von 12 auf 10 Monate.

Gem. § 19 wird die Prüfung jetzt vor einem gemeinsamen Prüfungsausschuß abgelegt,
der von den Ländern Nordrhein-Westfalen und Saarland gebildet wird. Der Ausschuß
führt die Bezeichnung 'Prüfungsausschuß für den höheren Staatsdienst im Markscheidefach
beim Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr'.

Die häusliche Prüfungsarbeit ist innerhalb von 2 Monaten (früher 3 Monaten) seit
Aushändigung des Themas der Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses einzureichen.

Die Themen der mündlichen Prüfung (§ 24) sind mehr auf die Belange der Bergbehörde
abgestellt worden. Dadurch sind die Prüfungsgebiete gegenüber früher eingeschränkt
worden.

Die Noten für die Bewertung der Prüfungsleistungen sind nunmehr der Bewertung angepaßt,
die die Kultusminister einheitlich für den schulischen Bereich festgelegt haben.

Dortmund, den 14.10.1975

Landesoberbergamt NW
In Vertretung

P i l g r i m