NRW Logo Sammelblatt der
Bezirksregierung Arnsberg
- Abteilung 6 -
 Vorherige Seite: 2.27. Zul.Nr.: B-21/94/1 (N3) + Erg.
 Nächste Seite: Sonderzul.-Nr. 6 + 1. Erg.
 Ebene rauf: Zugelassene Bauteile nach BVOS bis 31.12.2009
Suche:
   Navigation:  ESB-Online / A 3 Verzeichnis der von der Bezirksregierung Arnsberg zugelassenen Anlagen, Betriebsmittel oder Stoffe / A 3.10 Schachtförderung, Seilfahrt, Aufzugsanlagen / Zugelassene Bauteile nach BVOS bis 31.12.2009 / 2.27. Zul.Nr.: B-21/94/1 (N4) /   Druckersymbol - Hier klicken für Druckversion
 

 

Zulassungs- Nr. :

B-21/94/1 (N4)

Zulassungs-Datum:

05.08.2013

Hersteller:

SIEMAG TECBERG GmbH, Haiger

Bauart:

Elektrohydraulischer Bremsapparat mit regelbarer Bremskraft bei
Sicherheitsbremsung

Kennzeichen:

Die Ausführung der mehrkanaligen Scheibenbremseinrichtung entsprechend
diesem 4. Nachtrag  basiert auf dem 3. Nachtrag B-21/94/1 (N3) + Ergänzungen.
Der 4. Nachtrag bezieht sich auf die optionale Verwendung zum Teil
anderer Hardware und einige Änderungen in der Funktion.

Unterlagen:

Vollständige Hard- und Softwaredokumentation der elektrischen Steuerung,
basierend auf dem Stand des 3. Nachtrags,
im Revisionsstand 01.
Die Änderungen, die im Zusammenhang mit diesem Nachtrag beantragt wurden,
sind in der Dokumentation in roter Schrift kenntlich gemacht

Anlage 1

Beschreibung der Hardware

Seiten 5 – 20

Anlage 2

Beschreibung der Software

Seiten 21 bis 49

Anlage 3

Prüfanweisung

Seiten 50 bis 68

Anlage 4

Stromlaufplan 601 10113/4

Blätter 1 bis 163

Anlage 5

Kabelübersicht

Blätter 164 bis 206

Anlage 6

Stückliste

Blätter 207 bis 237

 

Prüfbericht:

DMT-Fachstelle für Sicherheit – Seilprüfstelle –
Nr. P13 – 00568 – vom 11.07.2013

 

Die Änderungen betreffen im Einzelnen: 

  1. Einsatz einer CPU 314-2 DP mit integrierter Profibus-Schnittstelle und Analogeingängen
    on Board.
  2. Vorsehen einer Einschaltmöglichkeit der Pumpen nicht mehr, wie bisher, vom Schaltschrank
    aus, sondern durch einen Taster am Bedienpult des Maschinisten.
  3. Einbeziehung zusätzlicher Signale in die Schnittstelle zwischen Fördermaschinensteuerung
    und Bremsensteuerung.
  4. Änderungen in der Bremsensteuerung, die sich durch optionale Ausführung ohne
    Reservekanal ergeben.
  5. Optionale Schnittstelle für Modbus/TCP-Protokoll anstelle der DP/DP-Koppler.
  6. Trennung der Schaltschrank- und Leistungsschützversorgung.
  7. Ausführung aller Vorsicherungen statt mit Schmelzsicherung optional auch mit Automaten.
  8. Einsatz einer neuen Spannungsüberwachung.
  9. Optionale Integration von Funktionen wie Versteckvorrichtung, hydrostatische Anfahrhilfe,
    Lagerölversorgung in die elektrische Bremsensteuerung.
  10. Optionale Ausführung mit Varistoren zur Vermeidung von Überspannungen bei Blitzschlag.
  11. Änderungen in der Prüfanweisung.
  12. Einsatz von Druckgebern anstelle von Druckschaltern zur Stickstoffüberwachung
    der Blasenspeicher.
  13. Ergänzung um die Funktion „Einrichtbetrieb“. In dieser Funktion werden die Stellungs-
    überwachungsfunktionen der Bremskrafterzeuger überbrückt, um die Bremskraftersteller
    mechanisch einstellen zu können.
  14. Änderungen in der Ansteuerung der Haupt- und Hilfspumpen.

 

Das Sicherheitskonzept der Bremseinrichtung wird nicht verändert.

 

Hinweise:

  • Die Änderungen sollen optional und anlagenspezifisch auch nur einzeln bzw. teilweise
    übernommen werden können, also nicht nur im oben angegebenen vollen Umfang.
  • Die Hinweise A bis K im Eintrag zur Genehmigungs-Nr. B-21/94/1 (N3) + Erg
    im Verzeichnis der zugelassenen Bauteile nach BVOS im elektronischen Sammelblatt
    der Bezirksregierung Arnsberg gelten in unveränderter Form weiter.