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Bezirksregierung Arnsberg
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   Navigation:  ESB-Online / A 3 Verzeichnis der von der Bezirksregierung Arnsberg zugelassenen Anlagen, Betriebsmittel oder Stoffe / A 3.10 Schachtförderung, Seilfahrt, Aufzugsanlagen / Zugelassene Bauteile nach BVOS bis 31.12.2009 / 1.3. Zul.-Nr. F-3/80/1 /   Druckersymbol - Hier klicken für Druckversion
 


1.3. Zulassungs-Nr.:

F-3/80/1

      Zulassungs-Datum:

21.2.1975 / 1.9.1980

      Hersteller:

Brown, Boveri & Cie AG, Mannheim

      Bauart:

Fahrtregler HFT für Gleichstromfördermaschinen mit Regelung

      Unterlagen:

Antrag vom 29.10.1974 mit
Beschreibung:
GMJ 8 40 0402 a

 

Zeichnungen:
GMJ 4 77 3845 Bl. 1 und 2;
GMJ 0 77 0309;
GMJ 0 77 0302;
GMJ 1 77 0619;
GMJ 1 77 0611;
GMJ 0 77 0304;
GMJ 1 77 0624;
GMJ 0 77 0307;
GMJ 2 77 0967;
GMJ 0 77 0391;

 

Antrag vom 19.5.1980 mit

Nachtrags-Beschreibung
GMJ 8 40 2486

Zeichnung
GMJ 3 15 1142 Bl. 1 und 2

      Prüfbericht:

WBK-Seilprüfstelle, Bochum, vom 22.8.1973 - Mo / Al / 3100
sowie vom 3.6.1980 - Mo / Al / 3100

Kurzbeschreibung:

Aufbau und Wirkungsweise

Der mechanische Teil des Fahrtreglers wird vom Seilträger über eine von Hand verstellbare Kupplung
angetrieben. Das Antriebsmoment wirkt über ein Getriebe auf die Überwachungstachomaschine;
Teufenzeigergeber und Sohlenschaltwerk sind über weitere Getriebeausgänge angeschlossen. Ein
Differentialgetriebe mit Nachstellmotor dient zur selbsttätigen Teufenzeiger- und Fahrtregler-
Nachstellung. Treibscheibenfutterverschleiß wird durch ein Feinregelgetriebe ausgeglichen.

Der Fahrtregler arbeitet nach dem Mitnehmerprinzip. Eine Teufenscheibe mit einem Nocken dreht
sich während des Treibens und überträgt bei Verzögerungsbeginn ihre Bewegung über einen
Mitnehmerbolzen auf die Retardiermitnehmerscheibe mit Getriebe und Kurvenscheibe. Eine
Abtastrolle gibt die Bewegung weiter an ein Kollektorpotentiometer für den Geschwindigkeitssollwert,
im Falle einer kontinuierlichen Geschwindigkeitsüberwachung an ein zweites Kollektorpotentiometer
für den Überwachungssollwert (Hüllkurve), sowie an ein Schaltwerk für Kontakte im Retardierbereich.

Fahrtregler-Endschalter sind vorhanden.

Überwachung

  • der zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch Vergleich des Istwertes mit einem fest eingestellten
    Sollwert,
  • der Verzögerung an den Enden des Fahrwegs
    a) kontinuierlich durch Hüllkurve und mindestens einen zusätzlichen Schachtschalter, und/oder
    b) punktweise durch Schachtschalter,
  • des Rückgangs der Sollspannung der Verzögerungsüberwachung,
  • der Istwertdarstellung durch Vergleich der Tachospannungen, zugleich Wellenbruchüberwachung,
  • der Schachtschalter,
  • der Fahrtreglerkupplung.

Bemerkungen:

keine

Hinweis:

Ersatz für frühere Zulassung II M 1 des Landesoberbergamts NW.