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07.07.1997

15.16.9-1-4

Verwendung von Hubzügen und Ketten zum
Verfahren von Arbeitsbühnen in Schächten
oder schachtähnlichen Grubenbauen

A 2.10


An die Bergämter des Landes Nordrhein-Westfalen

Betr.: Richtlinien für die Verwendung von Hubzügen und Ketten zum Verfahren von Arbeitsbühnen
          in Schächten und schachtähnlichen Grubenbauen

In den letzten Jahren hat sich für das Verfahren von Arbeitsbühnen in seigeren Grubenbauen eine
Technik entwickelt, die die Verwendung von Hubzügen und Ketten anstelle der bisher üblichen
Winden und Seile nutzt. Sie hat sich insbesondere bewährt für Einsatzbereiche mit einer Höhen-
differenz bis etwa 50 Meter.

Während in den Technischen Anforderungen an Schacht- und Schrägförderanlagen (TAS) vom
15. 12. 1977 Anforderungen an Winden und Seile festgelegt sind, fehlen solche Anforderungen
für die Verwendung von Hubzügen und Ketten in Bühnensystemen. Diese Anforderungen sind in
den beiliegenden "Richtlinien für die Verwendung von Hubzügen und Ketten zum Verfahren von
Arbeitsbühnen in Schächten oder schachtähnlichen Grubenbauen" zusammgengefaßt.

Sie ergänzen somit die in den TAS festgelegten Anforderungen an die für das Verfahren von
Arbeitsbühnen erforderlichen Betriebsmittel.

Diese Richtlinien sind von der Arbeitsgruppe Schachtförderung der Oberbergämter unter
Beteiligung von Sachverständigen der DMT-Seilprüfstelle, Bochum, und der TÜB Saarbrücken
einvernehmlich mit den betroffenen Bergbauunternehmen erarbeitet und abgestimmt worden.

Die Richtlinien sind im Betriebsplanverfahren zur Anwendung zu bringen.

Dortmund, den 07.07.1997


Landesoberbergamt NRW

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