NRW Logo Sammelblatt der
Bezirksregierung Arnsberg
- Abteilung 6 -
 Vorherige Seite: Kohlenstaub-Prüfbestimmungen
 Nächste Seite: Staubprobenahme; Grundsätze
 Ebene rauf: A 2.7 Brandschutz, Explosionsschutz
Suche:
   Navigation:  ESB-Online / A 2 Technische Richtlinien und Rundverfügungen / A 2.7 Brandschutz, Explosionsschutz / Inertisierungsmaßnahmen mit Stickstoff /   Druckersymbol - Hier klicken für Druckversion
 

 


09.07.1980

18.43.6-1-34

Inertisierungsmaßnahmen mit Stickstoff

A 2.7


 

An die Bergämter des Landes NW

Betr.: Inertisierungsmaßnahmen mit Stickstoff sowie Errichtung und Betrieb von Anlagen
        für die Inertisierung von Grubenbränden


Die Bergbau-Forschung GmbH in Essen hat mit Schreiben vom 4.12.1979 - G 3-Bo/Ni -
einen Plan für Inertisierungsmaßnahmen mit Stickstoff vorgelegt. Diesem Plan wurde in
der anliegenden Fassung zugestimmt.

Außerdem wurde ein Antrag der BAG Lippe vom 5.10.1979 auf Genehmigung nach dem
Bundes-Immissionsschutzgesetz zur Errichtung und zum Betrieb einer ortsbeweglichen
Feuerungs- und Dampfkesselanlage für eine fahrbare Stickstoffverdampferanlage für die
Inertisierung von Grubenbränden gestellt. Diesem Antrag wurde mit dem anliegenden
Bescheid vom 9.7.1980 stattgegeben.

Diejenigen Bergwerksbesitzer, die nach dem Plan für Inertisierungsmaßnahmen mit Stickstoff
verfahren und die genehmigte fahrbare Verdampferanlage in Anspruch nehmen wollen,
haben dem zuständigen Bergamt einen Betriebsplan vorzulegen. Der Betriebsplan ist auf den
möglichen Einsatzfall abzustellen. Bei der betriebsplanmäßigen Zulassung sind auch die
Nebenbestimmungen und Hinweise des o.a. Bescheides entsprechend zu berücksichtigen.
Eine Ausfertigung des Formblattes nach Abschnitt III, Auflage Nr. 22, des Bescheides ist
jeweils dem Landesoberbergamt vorzulegen.

Sie werden gebeten, bis zum 10.1.1981 zu berichten, ob alle in Betracht kommenden Betriebe
Ihres Aufsichtsbereichs sich dieser Regelung angeschlossen haben.

 

Dortmund, den 09.07.1980

Landesoberbergamt NW

C o e n d e r s

 

Auf Antrag der BAG Lippe wurde der o.a. Bescheid vom 9.7.1980 über die Genehmigung
zur Errichtung und zum Betrieb einer ortsbeweglichen Feuerungs- und Dampfkesselanlage
für die Wärmeversorgung einer fahrbaren Stickstoffverdampferanlage mit der Nachtragsurkunde
vom 25.5.1981 - 18.43.6-1-34 - auf die Errichtung und den Betrieb von bauartgleichen Anlagen
ausgedehnt. Die im o.a. Bescheid aufgeführten Nebenbestimmungen und Hinweise wurden
Bestandteile dieser Nachtragsgenehmigung.

Dortmund, den 03.08.1981

Landesoberbergamt NW
In Vertretung:

P i l g r i m

 

Auf die Anträge vom 26.11.1982 - Bi/sch - wurde der Firma Linde AG, Werksgruppe
Technische Gase, in Duisburg, mit Bescheid vom 17.1.1983 - 18.43.6-2-6 - und zugehörigem
1. Nachtrag vom 3.2.1983 - 18.43.6-2-5 - die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb
von zwei ortsbeweglichen Feuerungs- und Dampfkesselanlagen (Kessel-Hersteller-Nr. 12684
und 10921) für die Wärmeversorgung von zwei fahrbaren Stickstoff-Verdampferanlagen erteilt.

Die im Bescheid vom 9.7.1980 - 18.43.6-1-34 - aufgeführten Nebenbestimmungen und
Hinweise wurden Bestandteile dieser Genehmigungen.

Dortmund, den 25.03.1983

Landesoberbergamt NW
In Vertretung:

P i l g r i m