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28.07.2003

84.12.31-2003-1

Durchführung der Strahlenschutzverordnung
Leitfaden "Natürliche Radioaktivität"

A 2.4

An die Bergämter des Landes NRW (außer BA Düren)


Durchführung der Strahlenschutzverordnung
Leitfaden "Natürliche Radioaktivität"

Technische Entwicklungen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes, einige Ereignisse
der Vergangenheit sowie die Verabschiedung der neuen Strahlenschutzverordnung
vom 20. Juli 2001 (BGBl. I S. 1714), geändert aufgrund Artikel 2 der Verordnung
vom 18. Juni 2002 (BGBl. I S. 1869) haben es erforderlich gemacht, den Umgang
mit festen Stoffen natürlicher Radioaktivität in Betrieben unter Bergaufsicht neu zu
regeln.

In Zusammenarbeit des Dezernats 84/Arbeitsschutz im Bergbau mit der DSK AG,
dem MPA NRW und der RAG AG entstand der "Leitfaden Natürliche Radioaktivität"
für die Ermittlung und Bewertung der Exposition durch natürliche Radioaktivität im
Steinkohlenbergbau und die sich daraus ergebenden Maßnahmen.

Der Leitfaden berücksichtigt sowohl Aspekte des Arbeitsschutzes, d.h. insbesondere
des Schutzes der Beschäftigten vor den Auswirkungen natürlicher Radioaktivität als
auch Aspekte des Umweltschutzes, d.h. insbesondere des Schutzes der Bevölkerung
vor schädlichen Umwelteinwirkungen.

Ich bitte, den Leitfaden bei der Durchführung Ihrer Aufgaben nach den Vorschriften
der Strahlenschutzverordnung zu beachten.

Der Leitfaden ersetzt:

  • die Betriebsempfehlung für den Steinkohlenbergbau Nr. 33 "Ermittlung und
    Bewertung von Radonkonzentrationen im Steinkohlenbergbau und die sich
    daraus ergebenden Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten" von 1992 und
  • den "Leitfaden für die Ermittlung und Bewertung von natürlichen radioaktiven Stoffen
    in Sedimenten des Steinkohlenbergbaus und die sich daraus ergebenden Maßnahmen
    unter Ausnahme von Radon" von 1996.

Dortmund, den 28.07.2003

Bezirksregierung Arnsberg
Abteilung Bergbau und Energie in NRW
Im Auftrag:

M i c h a e l  K i r c h n e r