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30.08.1993

12.63.3-11-4

Rettungskonzept

A 2.4
(A 2.15)


An die Bergämter des Landes Nordrhein-Westfalen

Betr.: Rettungskonzept für den Steinkohlenbergbau unter Tage (Rettungskonzept)


Das nachstehende 'Rettungskonzept für den Steinkohlenbergbau unter Tage (Rettungskonzept)'
ist von einem Arbeitskreis unter Federführung des Landesoberbergamts Nordrhein-Westfalen unter
Mitwirkung von DMT-Fachstellen, Vertretern des Unternehmers, des Technischen Sonderdienstes
der Ruhrkohle AG sowie eines Werksarztes erarbeitet worden.

Im Rettungskonzept sind Vorgaben zusammengestellt, die erfüllt sein müssen, damit bei
untertägigen Notsituationen Hilfen für Verletzte und Eingeschlossene verbessert werden und
die Räumung des Grubengebäudes zügig möglich ist.

Die grubensicherheitlichen Gesichtspunkte des Rettungskonzepts bitte ich bei der Zulassung von
Betriebsplänen über die Planung neuer Bergwerke bzw. Anschlußbergwerke (z.B. Nordwander-
ungskonzept), aber auch bei bestehenden Bergwerken, z.B. bei der Auffahrung neuer Sohlen oder
Teilsohlen, bei großräumiger Abwärtsführung der Wetter, bei Unterwerksbauen und bei der
Bewilligung von Ausnahmen nach § 150 Abs. 1 Satz 2 BVOSt zu berücksichtigen. Bei der
Behandlung von Gesichtspunkten der Energieversrogung und Warnung in Notsituationen sind
die Vorgaben der Rundverfügung vom 29.8.1990 - 23.7-7-27 - (Notsituation - Grundsätze)
zu beachten.

Dortmund, den 30.8.1993

Landesoberbergamt NRW

S c h e l t e r